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Troppau , gieng darauf in Hungarn, conjungirte sich wiederummit dem Mannsfelder, als aber selbiger verstorben, führete er diegantz mißvergnügte armee nach der Schiesischen gräntze, nahmHohenwalde undJablunckaem, bekam aber in währendem mar.sche über einer nicht allzuwohl gekochten speise einen eckel, erkranck»ss darüber, und stacb an der haupt'kranckheit in Hungarn zu K.Martin in der Grafschafft Tuwtsch den 4 dec. an. 162s, seines al»ters ;s jähr. Sein leichnam ward nach Troppau gebracht, da,selbst einbalsamiret, nach Weimar geführet , und allda den 18 jul.an. 1627 beerdiget. Er halte sich nicht verheyrathet. Er war beydem Kayser dergestalt in Ungnaden, daß ihn selbiger in die acht er.klären Wolke. rcile-kelckreikunZ KI. ^so. Lrnttr. FeÄ
Oetteereickittker lorbeer-Lramr. Kitt. snn.
§nxon.
Loh
pftrde lmrcklich an. vor Fwda in sehr grosse waffttÄgeM
se mich Gocha, und W ^ubolsiadt Alteuburg, M Litt«!
auch bald daraufMch ^ aber beyde glücklich
sche an der Saale um,« u noderung voll Namur unddercM.ttl- Er woM lnnam ^ ^.^rakAdjutam bey. An.m Bravmica dascibst zum Kayserllchen General.
N »ach WM ^ wohute m demselbigen jähre h«
d^AW des A-wsses Ederudurg unter dem General«^
- - -GenttalThimWbeu" Man. 1698 der Hertzog von SachlemGolha. der Marg.
gras von Brandenburg und der BlschoffovnWurtzdmgdemKay.Mooo mann zu hülffe in Ungarn schickten, wurde ihm Las c°m-daNr auftragen ; als aber bald darauf die fnedenS.tta taten u Carlowitz gepflogen wurden, begab er sich ebe«. dal n A . 1699 trat er eine reise m Franckreich an, und kam W^ mruv-ims ru Weimar ältester in ,,rosse qefahr, indem das schiff aus eine sandbanck ge.
Johannes Erncffus /H°^M'Nam GeorgS zu Anhalt Z ?, würde. Zu ende des jahrs 17°° kam er zurück nach GH«,söhn von Eleonoren Dvwtheen, ü«Ut ^ovama . wenaaderdmrfjun.an-1701 wiederjort, be,uchtedieHmiim.
Mng we Mecklenburgische Hofe, gieng von yambmg
nach Sckra smid/ und vondar zur jee m Culland^ aUwverden-..ftpt a^ ändete. Er begab sich hieraus m das -
tochter, aedohren den 2 sept. an. 1027. Er trat an. 1646 seinem»sc in die Niederlande, Franckreich und Italien an, und kam den 8jul. a». 1S48 glücklich wieder nach Weimar . Er war ein sonder,barer liebhaber des weydwercks; wurde aber an. iüs6 aufder jagdvon einer ottergefährlich gestochen/ daß es nicht viel gefchlet, erwäre gar darüber drauf gegangen. Er regierte nach seines vatersan. 1662 erfolgten, tode mit seinen brüdern die lande gcmeinschafft.lieh, doch als sie an. 1672 mit einander theileten, bekam er denWeimarischen antheil. Als Hertzog Bernhard von SachsemIenaan. 1678 verstarb/ nahm er die vormundschaffl des unmündigenPrintzc» Johann Wilhelms über sich / welche er auch biß an seinende geführed Er starb den i; maji an. iS8; nach ausgestande.nein langwierigen lager, und hinterließ von Christina Eissabelha/Hertzog Johann Christians zu Holstein. Sondecdurg tochter, 2Printzen, Wilhelm Ernsten, nachmals regierende» Hcrtzog vonWeimar, und Johann Ernsten, welcher den io jini. »11.1707verstorben. ^v»//e" snn. 8ax.
Johannes Georgius / Hertzog zu SachstinEiftnach, Kay.ftrlicher General-Feld-Marschall-Lieutenant, war Hertzog Wil.Helms von Weimar fünfflerPriNH, den 12ml. an. i6;4gebohrcn.An. i6s2trat er seine reise über Straßdurg in Franckreich an, undNachdem er sich driltchalb jähr in frembden landen umgesthen, kamer den 17 nov. an. 1654 glücklich wieder zurücke. Er begab sichbieranfan. i6;6 in Cbur.Brandenbnrgischc kricgS.dienste, und er.hielt sofort das alte Spanische regiment zn Pferde. In eben dem.selbigen jähre wurde er in einer mit den Polen und Tartarn gehal»teneil rcncomee jenseit Lyck in Polen zugleich mit einem vergitterenpseste in rücken und mit einer imisguclen-kugel an der fußsohle gefähr.lich verwundet. In der mit seinen brüoer» an. 1662 gemachtenablheilung, bekam er Marcksuhl zu seiner restdcntz. AIs aber 10 iahedarnach die Menburgische linie ansgestorben, auch Hcrtzog AdolphWilhelm zu Eisenach verstarb, und eine neue crdthclluiig gemachtwurde, bekam er Eisenach zu jciner hofhaltuna, aus der Henneber»gischen erdschafft Kalten. Northeim , unv aus der Altenburgischenverlassenschafft daö amt Crainbcrg. An. 1674 erhlcll er von demReiche die General-Maior-steile, kam auch zu dem ende nach Nc.genspurg, um die Pflicht daselbst abzulegen, und wurde bald daraufGcncral'Feld-Marschall'Lieutenant, agirtc auch in dem damalige»kriege wider Franckreich im Elsaß , war aber bey der Kehlcr-schan«tze in grosser gefahr. Nach geschlossenem Nnnweg,scheu friedenbeschickte er an. 1681 den Fraiickfmter.coiigreß. A». 168, bekamer das senioral in der Ernestinischcn limc und die vormundschafft desJenaischen Printzen, starb aber den >9 sept. an. 1686 anfber >agdam schlage. Seine gemahlm war Jvhannctta, GrafEnists zuSayn tochter, und Landgraf Jvhannis vo» Hessen. Darmstadt Wittwe, durch welche die hklffle der Grafschafft Sayn an das haußEilenach gebracht wurde. Sein ältester Prmtz kam an. 1684 inder bclagerung vor Ofen nm, und also folgte ihm Johann Georgder jüngere, alS aber auch seidiger an. 1S98 ohne erde» abgicng,Johann Wilhelm. Von seinen r hinterlassenen Printzeßnmcn wiir.de die älteste Elconora Erdmuth Louise, anfangs mü MarggrafJohann Friedrichen vo» Anspach , nach dessen tote aber a». >syrmit Cbnrsürst Johann Georgen I V von Sachsen vermählet, so an.1696 verstorben; die andere Frieden« Eissabelha, ward an. 1698an Hertzog Johann Georgen vo» Wcisscnfclß vermählet.
»uns!. 8sxon. killler-inA p. 6. Virn l-eopoleli.
Johannes wilhelmus/ Hcrtzog vonSachsen.Gotba, Kay.ftrlicher General,Fcld'Marschall-Licutenant, und Englischer auchHolländischer General-Lieulenant. Er wurde den 4 ocl. an. 1677zum Fcicdmstciii gebohrc». Sein Vater war Hcrtzog Friedrich vonSachsen -Golha, die mnttcr Maqdalena Sibylla, des Ackminittr«.rons Augusti von Halle tochter. Er wurde in allen Fürsten anstän»digen studien wohl unterrichtet, ließ auch bald anfangs eine Neigungzum kriege von sich spühren, wanncnhero ihm sein vatcr annoch inlungen jähren ein regiment gab. Nach dessen tode gieng er nebstseinem ältern brudcr an. 1692 in die vereinigten Niederlande, hieltsich eine zeit lang in dem Haag auf, und wurde von dem KönigeWilhelms sehr gnädig angesehen. Vondar gieng er an. 169; nebstseinem bruder nach Engelland. Nachdem er sich einige zeit darin»ncn aufgehalten, kam er zurück in die Niederlande , und begab sichzu der Misste» armec in Brabant . Von dar gieng er über Amster.dam, Cöln und Franckfurt mit seinem brudcr zu der Reichü-armeein Teutschland, blieb auch bey selbiger, und trat unter anführnngdes Generals von Wartenslcbcn seine erste csmpsZne an. Beyderselben endigung gieng er in die Schwcitz, über Schafbausen unddie Wald.städte nach Basel , und von bar zurücke nach Golha. ImWinter selbigen jahres gieng er in Italien . Hierauf begab er sichan. 1694 in Brabant , und trat sein commsocko als Oberster zu
quartier, woselbst ihm der König nebst den seimgen freye tascl Mquartier antrug. - Er bekam alsdcnu erlaudniß em wur m SüM,den zuthun, und gieng den ; apr. an. 1-02 zuRevalzii s«muste aber ohnweic Sandham einen gefährlichen stürm auM /da das schiff an einer klippe zecstossen wurde, daß er sichnig Personen kaum noch aiifdie klippen rctirireu konte. Wtievcrwittwele Königin von Schweden selbiges erfuhr, ließ ße ibnauf einem Königlichen jagd . schiffe abholen, da er Leu n Mglücklich zu Stockholm ankam. Er kam durch TeulschlanL eiiLWwieder zu der Schwedischen armee, und wohnte der activ» beyM.towsky und der erodcrung von Tborcu bey, vor welcher stablmj,scheu dem Könige und ihm eine stück-kngei durchflog, und dem hin.ter ihm gestandenen General Licvcn den schcnckel abschoß. Mgecndigter cLmpsgne gieng er den 6 dec an. 170; über DmitzMidBrcßlau nach Berlin, machte dem Köinge von Preussen schiere,verenr, welcher ihm eine und andere LvLNkLZen antragen ließ, dieer aber wegen deS Schwedischen enxLZemcms ausschiug.seiner rückkünfft m Pole» gieng er mit dem Könige von Schwebennach Dantzig, und wohnte der eroberunq von Lcmberg bey, Wauch an. 1704 und -70-; fast bey allen actioneii i„ Polen . Nch»dem sich aber der Pr»,tz den ; aug. an. 170; von de», Könige >nSchweden beurlaubet, gieng er in Kayserliche dünste, sühne allKayseriichcr GenerahFeld-Marschali-Llciiteiiaut auch Engcllnnhj.scher und Holländischer Gencral-Lieulenanl 4Golhalsche regimcn«ter m Italien , woselbst er seine tapfferkeü bey paßnung der M,bey dem cntsatz von Turm, bey den bclagmmgcn von Pavian,idAlcxandrien, welche letztere er allci» commandirte, und beyan,der» gclegcnheilcn sehen ließ. In währender bclagerung der eiln,belle zu Mayland that er cme rcije nach Golha, wartetedemMge von Schweden zu M-Ranstädt aus, gieng aber >m juttio wicssrzurücke in Italien , und langte de» i »il. an > 707 glücklich zu Tm>»an. Er führte bey dem cmbruche in Frauekrcich ein besviidcrScoi-sio, facililirle die vaßirung des flusscs Var, und ließ bey derbelagcrung der stadt Touton nisoiiderheit seiue tapffcrkcil sehen. Al-lem, da er drn 14 aug. in den »pprocken das commLncto übernvin,men, wmde er den i> darauf frühe morgens in einem avWdurch eine iiilisqiiclen.klige! unter dem lnicken äuge getroffen, taßer zwischen; und 6 uhrcn verschied im 29 iahn stmcs altern. /»«-
8Lckkl'rker Zekckickr!-Ienlenclcr. snn. ^nxon.diov.
liner. (iarm. 170; ;c>2. I'rrionLlis msnutcriprs.
Chttrfürstcn und LNargguafen Zu Brandenburg /wie auch Burggrafen von Nürnberg :
Johannes/ Churfürst zu Brandenburg , wegen seineriiatiikder grosse / wegen ferner beredtsamkcil aber der Teutsche climogenannt, Churfürst Albern Achillis ältester söhn, war gebohrc» zaOnoltzbach de» 2 aug. an. 14;;. Er wurde a» seines vetlemChurfürst Frieden« II Hof sehr wohl erzogen, und gieng in Drini; iahr wider die Pommern zu selbe. Als sein vaier die Wrer,hielt, machte er ihn zum Statthalter in der Marck. An.brachte er König Matthiam von Ungarn ,, Cmnmr von Polen »obUladisiaum von Böhmen , welche um Böhme» sirillcn, »nd dL,bey der benachbarten lande nicht schonten, durch sei» ansehen unsnachdrückliche rede, bey Breßlau ;» einem stillstand^, da er ilchsonderlich erklärt, daß er nebst Churfürst Ernsten von Sachten ren,lenigcn mit einer armec verfolge» wolle, der ihre vorschlage Mlannehmen würde. Als Hcrtzoz Heinrich X zu Glogau n»-.starb, setzte er seine gemahlm Barbara, unsers Churfürst» icM'ster, zliiii nnivcrsal.crbcil cm. Weil aber des verstorbenen veimJohannes kl damit nicht zufrieden war, kam es zum kriege, >>'->!chcr 6 jähr gewähret, da den» endlich verglichen worden,Barbara, bic sich ihre prätcnffon desto nachdrücklicher zu deM'ten, mit dem Böhmischen König Uladislao IV vwvdct HM( welches nachqchends aber wieder zurück gegangen) «sthum Crossen als eine kvpokkec über zoooo ducaten hadcii M-wclche ducacen sie an. I z 10 ihres bruders Marggrat M
brichs söhn, Marggraf Castmirn geschencket. Wie »achM'an. i ;;8 das hang Brandenburg erst die völligedieses Hertzogthum überkommen, ist an stMem orte ongm>c -An. 1484 »nd also noch ehe er Churfürst worden, hat die naneburg ihn z» ihrem Schntzherrn erwchlt, welche gerecvug ,wie Cernitilis meynet, bis auf stinc zeim, geblieben, .lwfolgte er seinem Vater in der Chnr, und ffellte am Mün .Marck,sein hoflagcr an, wobey es hernach beständig -