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bruder, Albert, Christoph und Wolffganq, mnssm mit Fürstlichenunterhalt zufrieden seyn. Er war em crnsthafftrr und dabey zanck -süchtiger Herr, welcher alles mit dem Legen ausgemacht wissenwolle, und daher nicht zufrieden war/ daß, da Heinrich der reichevon Landshut die gantze Jngvlstädtifche verlassenschaffr an sich ge«zogen, dessen söhn Ludwig nur etwas weniges davon heraus gegc«den. Er forderte dieferhalder Ludwigen auf ein äuell heraus,wurde aber von feinem friedliebenden bruder Siegmunden zuftie«den gestellt, und starb an. 146;. V. 2 l. 9 n. ir.
Zertzog von Braunsihwcig^Lüneburg:
Johannes Friedericus/ Hertzog von Braunschwe-q. Lüne«bürg zu Hannover . , Erwarben 2; aprck an. 162s gebohre», Her«tzogs Georgil von Lüneburg dritter fohn. Er that in seiner lugendeine reife in Italien , und bekannte sich an. iLzi öffentlich zur Ca«tholischen religion. Als der älteste bruder Christian Ludwig an.iüü; zu Zelle verstarb , wolle dieser Johann Friedrich m dem Zel»lischen Fürstenthum folgen. Weil aber der andere, Hertzog GeorgWilhelm , vermöge väterlichen testaments, die wähl hatte, kam esendlich durch vergleich dahin, baß Hertzog Johann Friedrich diebeyden Fürstenlbümcr Calcnberq und Grubeuhagen mit dem Göt,tingifchen clittnät bekam,unb feine rcsidentz zu Hannover auffchlttg.An. 1667 that er wieder eme reise in Italien , und hielt sich einezeit lang zuVcuevig auf.Als er aber an. >679 zum dritten male dahinwolle, starb er unterwegs zu Augsburg den 18 dec. an.167s,und hin«terlicß keinen männlichen erben. Er war sonst ein großmüthigerund kluger Herr. «Leine gemahlm war Benedicta Henrietta,Psaltz «grafEduardi beym Rhein lochler, von welcher 2 Printzeßinucn,deren älteste, Cbarlotta Felicitas, an den Hertzog Rainaldum vonModena, und die jüngste Wilhelmina Ainalia an den König undnochmaligen Kayser Jostphiun vermählt,comm. bild. cle c!om. Lrunsaic. Lil tin. blamb. bild. remarguen an.lüys p. ;S 7 .
Die Zeryogen von würtemberg/namensJohann
Friedrich, siehe in dem Haupt- arttcul IVürtemberg.
Johannes Friedertcus/ Hertzog in Pomment, Pbilippi lsöhn,stunde nach frühzeitigem absterben jeines vacers unter der vor«niundschassl seines vettern Barnimi Xi, hielt sich auch einige zeit inKayserltchen dssnsten zu Wien, und bey der arinee in Ungarn auf.Au. i;zä ward er Bifchoff zu Camin, und wurde uucer seiner re«gicruiiq die Lutherische religion vollkommentlich etabltret. In deran. iz6y vorgenommenen iandcstbeilnng bekam er Stettin undHinter-Pommern, wiewol sich Hertzog Barnim XI bey ablcgimgder regieruiigs>Iast, neben der ober-aufsicht des gantzen landcs einFürstlich rerrirorium und einkommen IN diesem theil , sonderlich diestadt Stettin selbst zuvor behalten hakte. An. 157° hat er als Kay«ftrlicher Vrincipsl Lommisssriai den frieden zwischen Däncmarckund Schweden zu seinem besondern rühm, aber auch nicht ohneseine grrsse Unkosten Misstet. An. 1571 hat er von dem Hanse Brau«denbnrg die amvartüng an die Neumarck, Sternberg, Vierraden und Lvckemtz, und an. 157; Kaystrliche confirmation darüber er-halten. Als eben dieses jähr auch der alte Hertzog Barnim starb,trat er die völlige rcgierung über gantz Hinter-Pommern an, undhingegen, vermöge eines Vergleiches, seinem jüngsten bruder Casi«mir das Bißtbum Camin ab; setzte darauf im lande die gute an,stallen Hertzvgs Barnimi fort, bauete hin und her Fürstliche Inst«lind iagd'hänstr, sonderlich Friedrichswalde . Wegen der auf die»se, und viele andere ziim Fürstlichen ffaal gehörige dinge, gewen«beten Unkosten, wolle der Hertzog an. rz8i eine accijc und tranck«steucr anlegen, es ist aber solches durch beständige widerfctzuiig derLandstände, die sonderlich von Wolgast aus gestärcket, und vomKayserlichen hofgeschützer worden, damals hmkerblssbcn, und hatder Hertzog einen revers von sich gestellt, damit und mit neu.giige»legten zollen die Landstände zu verschonen. Mit der stadt Stettin hat er sehr viel zu thun gehabt, indem diestlbe von ihren alten pri«vilegien nichts fahren lassen wolle. Doch hat er nicht unterlassen,die unterschiedenen aufrühren einiger bürgcr wider den Rath durchseine interpvsition zu stillen. An. i ;y8 suchte der Hertzog abermaldie accise und trancksteuer einzuführen, und, alö sich die Landstän»de gewegert, ließ er die cantzeley schiiessen und das jnstitz.werckniederlegen- Darüber erschracken die stände, und willigten zwarnicht in die fache, übernahmen aber doch eine grosse summe geldeszu bezahlen. An. 1606 that Hertzog Friedrich eine lust-reise undschlittenfahrt nach Wolgast , fiel aber daselbst bey einem tantz, ver«muthlich durch zersprengung einer ader, in eine tödtliche kranck«heit, und starb den y ftbr. im z8 jähre seines alters. Er wird alsein kluger und tapfferer auch strenger Herr beschrieben, welchesletztere er sonderlich an; Rentmeistern bewiesen, die er wegen ihreruntreue ohne gnade hinrichten lassen. Im übrigen war er einerder gelehrtesten Fürsten zu «einer zeit; wie er denn auch eine schönebiblwthcc an seinem Hof angelegt, die nacbgehends von HertzogPdilwvo sehr vermehret worden. In politischen dingen sahe era»f gute ordnnng, und ließ sich sonderlich angelegen seyn, einenrecht Fürstlichen staat zu führe». Er war auch für die ruhe der kir,chcn bemübet, welches er darin gezeiget, daß er unterschiedene all«gemeine zufammenkünffte der Pommerischen Geistlichkeit angestellt,Nieils wegen der koi-mul« concorcüse, weichein Pommern nichtangenommen worden, lbeils wegen der heimlichen Reformirten,denen sich sonderlich 0 . slymmelius und Salomo » Gcsnerus wi«hersetzet, und darüber viel ausgestanden haben, der letzte auch garseiner dssnste erlassen worden, weil sich ihre Widersacher Bergius,Fristus und Stichius hinter ves HcrtzogS Räthe steckten, und da«
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durch eine zeit lang den meister spielten, zuletzt aber doch ihrer dien»sie erlassen wurden. ; V 2 ?orr.merlr»äes.
-Zerren und Zeryoge zu Mecklenburg
'Johannes, mit dem beynamen stibeoioAus, Herr zn Meck»lcnburg, ein fohn Henne, Burewins des jüngern, und Sophiä,einer tvchter Caroii 1 - Königs in Schweden . Er zog in seiner >u«und fand daselbst in den studien ein so groß ver«
ntze 20 jähr baranfm^nv-^. -
bruder Bmewm zu Rostock, Priebislaus zu Parchim . undFürst der Wenden. wetteten Um deswegen, mwqgbe, - , de . m.namen Rneese Issneke, Er kehrte sich aber nichts varan, stundder reglerung mit ivnderbarem fleiß und nicht geringen ruh n vorAIs der Churfürst Albrecht von Sachsen den Bifchoff von Ratzesbürg verjagte, nahm er ihn in schütz, und Mete aufsein einrückenzu Rbeenm, Nickt we,t von Ratzedurg, zu untcrrichtung desFrauenzimmers ein jungftauen.kloster. Nach Licsiand that er ineigner person einen zua, um daselbst die abgotterey unterdrückenzu helffen. Uyter den löblichen Verordnungen, die er in seinem lau.de gemacht, ist nicht zu vergessen, daß er die sicherbeit der land.straffen auf alle weiss zu befördern gesucht. Er starb an 126»Mtt seiner gemablin Luitgarb, einer lvchter Popponis, Grafenvon Henneberq, hat er 6 söhne gezeugt. Drey derselben, nemlicbNicoiaus, Hermaimus und Pvppo, stürben im geistlichen stände^Johannes residine zu Gadcbusch, und ließ einen söhn gleiches na-mens, welcher aber ohne erben starb. Albertus hatte gleichsalskeine nachkommensshafft. Henricus, mit dem zmiawen von Je»rusalem, hat allein das glück gehabt, sein geschlecht fortznflantzem
VanäLl. Ouc. Xleclenb. s^llox.psx.
708. /-»/,«/'. nor. proc. imp. 1.4 c. ; ^
"Johannes, Hertzog von Mecklenburg, ein söhn Magni s.welcher thu mit einer Printzeßin aus Rügen, namens Agnes, ge»zeuget. Er succedirte, da er noch sshr jung war, diesem seinemvaker, nachdem derselbe an. i;8e gestorben. An. 1408 empörtensich die bürger zn Rostock und Wismar wider ihren Rath; alleinJohannes, nebst seinem vctker Alberto IV, dem söhn Albmi ll,gewesenen Königs in Schweden , brachte die rebcllen mit gemaltzu dem schulbigen gehorsam. Au. 141z stifflele er die Universitätzu Rostock zugleich mit dem gedachten Alberto, und mit dem Rathderselben stadt. An. 1422 wollen ihn die Schweden , welche mitErico Xlll sehr übel zufrieden waren, zu ihrem Könige machen.Er ließ sich aber nicht sehr angelegen seyn, zu solcher wurde zu ge»langen, und starb gleich das folgende jähr. Seine gcmahlin warCatharina, eine lochter Erici I V. Hertzvgs von Sachsen-Laucn»bürg, und bey gelegenheit dieser Vermählung joll zwischen demLaueiiburgischeii und Mecklenburgischen Hause ein gewisser erb-ver»gleich aufgerichtet worden seyn. Von seinen ; söhnen sind Johan»neS und Maqnus ohne erben mit tode abgegangen; Henricus abermit dem zunamcn der fette, hat das geschlecht fortgepflantzt.
VaväLl. //srei'i bitt. Ouc. XlecLIenb. chron.
Kolrocb. I)llIoZ. p. 712. /M/Mnor. I'. I. 4 c. ^ tz. 4.
"Johannes ui, Hertzog zu Mecklenburg aus der Stargardi»scheu lnue, ein fohn Johannis des ll, aus dieser link, und enckelJohannis des erste» Hertzvgs zu Mecklenburg. Er führte streit mitdem Churfürsten in Brandenburg Jodoco von Mähren, der ihnvorher zu seinem Stadthalter gemacht, und hatte das unglück, indessen gefangmschaffl zu gerathen, worinnen er auch unter demfolgenden Churfürsten Frssderico i lange zeit zu Ratenau behalten,und nicht ehe als an. 1427 mit der bedingung loßgelaffcn wurde,daß er zoooo rhaler bezahlen, und seine lande von Brandenburg zu sshcn nehmen muste. Er starb an. 1440, und hinterließ von fei»ner gemahlm Dorothea, Fürstens Alderti zu Anhalt tochter, Jo»hannem iV, der a». 14;; ohne erben gestorben. s/llox.
p. 710. /.»»»; iLeicks-ürebiv,k.7. P ;oo. Lrieä.I. llrsnä.
x. 248-277.286.
"Johannes l V, der älteste fohn Hertzvgs Johann Alberti I, ge»bohren den 7 mertz an. izzg, succedirte an. 1576 dem valer krafftdes in dem testament eingeführten pnmogenimr rechts, welchessein jüngerer bruder Sigümundus Augnstus, der blödes verstan«des war, durch einen vergleich an. i;86 bestätigte. Johannes I V verfiel gleichfalS hernach in eine Melancholie, daran cr an. izgrstarb- Von seiner gemablin Sophia, Hertzvgs Adolphi VIII zuHolstein rochier, s söhne hinterlassend, Adolph Friedrich 1 undJohann Albrecht II > die die lande checkten, und zwey linien, einezu Schwerin, die andere zu Güstrow formirten. WoA.
zi. 720. X. tt. 1,4 c. ; §7.
"Johannes Albertus I. der älteste söhn Hertzvgs Alberti Vldessshönen, von dessen gcmahlin Anna, einer BrandenburgischenPrintzeßin, den 22 dec. an. 1525 gebohren, führte erstlich vor sei.neu vier brüdern die regiernng nach seines vaterS tode an. iz47allein. Da aber sei« velter, Henricus der friedfertige, an. izzrmit todabqienq, und einen söhn Phiiippum, der wegen blöden ver.standes nicht regieren kontc, hinterließ; entstund um dessen vor»mundschafft, und zugleich wegen einer theilung zwischen ihm undseinem andern bruder Ulrico, Bsschoffzu Schwerin, grosser streit,der nach vielen tractalen endlich dergestalt geschachtet wurde, daßbeyde brüder gleiche theile machten, und Johann Albrecht zuSchwerin, Ulrich ader zu Güstrow residirke, jencr auch den dnt»teil bruver Cbristovhornm, B-schossen zu Ratzebnrg, dieser denvierten, Carolum bey sich auferzogen. Nach vielem reformirtendende brüder das land mir gleichem cifer, und versahen es mit gu.tm gesehen. Ais W Rostock an. die burgerjchafft mitIem