2
960 ioh
Rath zerfallen, bekam Johann Albrecht von dem Ufer cvttttmf.Lnn di-t, k-nrirlk'tieli: well er aber nnl oem ^taly uno vvlttscharst umgieng?zerfiel er von neuem mit sk-nem bruderUIrich/ der
an Rostock die gemcinschafstllche regrerm^
sich aber bald wieder, bauten zu Rostock miecitÄcleHe, Allsten abermifverLanbstände Vermittelung solche wieder mcbermaen die Rvstocker unter freyen Himmel abdittetdun und huldigen,sodann loooo gülden bezahlen meisten. Zugleich ward auch an.1-772 zu Slernderg mit den Lanbstanden ein vergleich getroffen, undihnen ihre privilceia bestätiget und erweitert/ dagegen solche 400000gülden zu bezahlung der schulden beyder Hertzoge verwilligteu. An.157; machte Hertzog Johann Albrecht ein tcstamml,barmn er ver.ordnete, daß hinfübro der erstgebohrne unter seinen nachkommendie regierung allein führen / und die übrigen söhne mit Apanagenversehen werde» sollen / mit dem zusatz, daß diese verordnung auchin dem antheil seines bruders Ulrici statt haben sötte, baferne sol»cher an seine linie heimfiele. Zu demtendesetzte er semem suiigstcnsoh» Siglsmundo Augustv/ber etwas blöde am verstände war.Stre»jjtz, Mirow und Jvcnac zur apanaZe aus. Dieses tcstament wardvon dem Kayser, auch nach semem tobe, der an. 157s erfolgte, vonseinen beyden söhnen bestätiget; daher ihm der älteste / Johannes'V allein succedirte. Beyde bat er mit Anna Sophia, HertzogsAlberli in Preussen tochler, gezeuget. s^llog. p. 718 keqq.
dl. I'.l. 4 c. ; z. 6,7. R.eickr-arckiv e.7. pa§. ;o2,
Johannes Albertus U, der jüngere söhn Hertzogs Johann,-IV , den 5 may an. 1591 gedohrcn, war erstlich nebst,einem bru.der Adolph Friedrich unter der vormunbschafft seines vettern, Ca«roll, Hertzogs zu Güstrow , der, weil er keine erben hakte, undalso seine lande auf die beyden brüder fallen sollen, dieselbe knctz vorseinem lobe an. 1608 zu einer erd« verein, und eventualen gleichentheilung bewogen, die auch an. i6n würcklich vorgenommen, undohncrachtet des groß-väterlichen testamentS, darin die pnmoxeni-rur verordnet war , an. IÜ2I nochmals bestätiget worden. Kraffksolcher tbellung fiel aufJohanncm Alberlum der Güstroivische an«theil, (stehe Güstrow ) nnd aufdessen brnder der Schwerinische.Weil auch Johann Albrecht zu der Rcformirten rcligio» stch dekan«te, muste er sich gegen die Landstände an. lüri verbinde», in demlande in religionS. sachen nichts zu ändern, so auch geschehen. Indem zoiährigen kriege, so damals angegangen, hatte er nebst ici«nein bruder das Unglück, gleich andern Standen des Nieder«Säch«fischen creyses in die acht erklärt zu werde», da er dann nach Lü«deck stch rclirirte, und seine lande dem Kayserlichen General Wal«lenstem überlassen muste, der an. 1628 voi^Ferdniando H damitbelehnet wurde. Doch als der König in Schweden an. iü;o mdas land kam, setzte er die rechtmäßige Herren wieder ein JohannAlbrecht aber starb vor ansgang des krieges an. i6z6 mik hinterlas«sung eines eintzigen sohnes Gustavi Adolphi, von seiner dritten ge«mahlin Elconora Maria, Fürst Christian! zu Anyalt-Bernburg,tochler; mit dem seine linie hernach wieder erloschen.
tslloA. p. 72;. /?»/,./! dk. V. 1.4 c.; z, 8, i8< )k«»/F^K.eickr.srckivk. 7 .k-;n.;;o.s,ü. ; 4 l.
Grafen von ^ollfkein r
Johanne»!, Graf zu Holstein, der älteste söhn Adolph, lVdes barfüssers, stunde nebst seinem bruder Gerhards unter dervormundschafft seines schwagers Adcl, Hertzogs von Schleßwich;studirte zu Päriß- ward aber durch den feindlichen cinfall Erici VIKönigs m Dänemarck, der das von seinem vater Waldemaro llverlobrne Hollstem wieder erobern wolle, nach Hause genöthigt.Hertzog Adel und die stadt Lübeck halsten ihm aus diesem kriege,der mit dem gewaltsamen tode Erlci erst an. 1250 ein ende nahm.Er leistete hinwiederum Hertzog Adeln,und nach dessen lobe seinemsöhn Erica wider den König Christophorum I bcystanb, und schlugm gesellschafft seines bruders Gerhardt denselben an. 1261 aufdcrLovcheide bey Schleßwich, da er den König nebst dessen multcrMargaretha gefangen bekam. Anfangs verwaltete er als Seniordie Graffchassr Hollstcin allein, hernach theilte er mit Gerhardsdergestalt, daß er demselben Hollstein und Stormarn ließ, und vorfich Wägern nebst Kiel behielt. Gerharduö wolle aber auch Kiel haben, weil nun um eben diese zeit ihr beyder vetter Conradus,Gräfin Schauenblirg, ohne erben starb, so ward der streit so ver«mittelt, daß Johannes I , Gerhards t Schauenblirg vor Kiel über«ließ. Von dieser zeit an waren in Hollstein zwey regierende Haupt«linien, davon Jvhannis l seine zu Kiel refidirte, und mit AdolphsVil an. i zyo abstarb, woraufdie länder an die nachkommen Ger «hardi l.so zu Rendsburg hofhielten, gefallen, und gany Hollsteinwieder vereinigt worden. Johannes l hat die Herrschafft Stein»wldde vor zoo marck an die Bischösse zu Minden verkaufst. Erstarb an. 1266. Vdn seinen kmdern folgte ihm Johannes H in derGrafschaffl; Adolvhus, der pommer zugcnaunt, von dem ein ei«aener articul, Albertus ward Thum -Prodst zu Magdeburg , undEilika , eine gemahlin Ottonis > V Marggrafcn zu Brandenburg .
ckron. 8ckaurr>b. ap.r. i rer. 6e>m. p. -,14.ck/»,i»Fe^/,e»-^ 8cllaumb. cbrcm. I. 2 c. l p. 77, kcczcz.bitt. rer. Oaa. I. 7 p.zaü keczcz.
"Johannes kk, Graf zu Hollstein, aus der Kiclischen linie, einfobn Johanms l. dem er an- ir66 succedirte. Die fobne auS derersten ehe mit einer Gräfin von Wunstorff erzeuget, nötbigte» ihndurch eine gewaltsame qefangennebimmg, ihnen seine lande beylebzeiten zu theilen, da denn der älteste idhn Adolphus, von demauch ein besonderer articul, Seegeberg, Johannes Plön UndBramhorst, Nicolaus Oldeßlo bekamen; wiewohl sie insgesamtohne erben gestorben. Johannes H nahm sich seiner »mein der
ioh
heyratheke, mit der er seinen Nachfolger Johannen
Sckaurnb. cbron. I.r.c.
Er starb an. irsi.8s seq^
Johannes m. mit dem zunamen barZus, der müde,zu Hollstein, von der liine zu Kiel , ein söhn Jvhannis >l ,,,dAgnes,Königs Eric; VU in Dänemarck hinterlassener willwe-um!deren und Komgs Eric, V! il vormundschafft er erstlich ich,,Gerhardus V sein vetter, aus der Rendsburgischen linieAdolphi von Seegeberg, des stiefbruders Johannis ll, Mizi; desselben lande anmaßte, widersetzte er sich ihm nebst ;,d2Grafen von Schauenburg und den Dilmarschen, konteabernnasausrichten; worauf er Konig Christophorum liin DänemMals stinen balb.druder, der ihm auch Feinern schenckke, oder wi LDänen schreiben, zu leben gab,zu hülffe nahm, wider den aber K ,hardus hingegen Woldemarum Hertzog zu Schleßwich,schwester söhn, erregte, der denselben vom thron stieß.Grafen brachten bey diesen Dänischen Unruhen das meiste vonÄnewarck unter sich, und Johannes 111 insonderheit bekam LajMFalster midSchonen als ein Pfand wegen vorgestreckter2°°°°marckvon Christophoro l >, muste aber nach dieses wd Schonen an bmKönig in Schweden l^la^num gegen ein stück gelbes, und dasAi'ge an Cbnstophori i l söhn Woldemarum I > l abtreten, wovor dieserjedoch der stadt Kiel die stapel-gerechligkeit der Dänischen waa»reu , so vorher Lübeck hatte, verliehen, welches der ursprmiMKieler'umschlags ist. Hingegen verkaufst- Johannes lII be» U,beckern den Hafen Travemünde vor 4000 Lüdische marck. Erstarb an. i;;s, und hinterließ zum Nachfolger seinen eintzigen WAdolphilM VlI. Schauen!), ckron. 1 .2 c. 17,1z,,)
p. 96 kecz^.
hertzoge zu Schleßwich und vollstem :Johannes/ der ältere / zum unterschied des nachfolgendengenannt, ein söhn KönigsFndcricil in Dänemarck, gebolmnan.i;ri, ward erstlich von den Bsscdöffcn dieses Reichs anserWn,in der abstcht, ihn seinem bruder Chnstiano l 11, welcher die Ealho.lische religion veränderte, entgegen zu setzen. Nachdem aber dieserdie oberhand behalten,und Johannes crwachftwward zwischen bey»den, und dem drillen bruder Adolph an. 1544 eine ecbiheilnng derlande Schleßwich und Holstcm vorgenommcn , worinn ihm .ya>dcrslebcn, Döring, Tondern , Lökmtloster, nebst den drey börffemBorchstetl, Lchmdeck und Campen ; ferner Rendsburg und Bor«disholm zu theil wurden. AIS hernach an. i;rs Dilmarschen mitgesummter Hand unter Holstein gebracht worden, erhielt er denmilllcrn theil dieses landes , so Rendsburg am nächsten lag.Er starb aber vhnvcrmäblt an. is 8 o, da denn seine zwey brudersich in seine länder theilten. 8 .eicll 5 -arckiv. pam hec.
conrin 2 kub tkotttein p. ;6. hlloge p. 110. /m-dss. ch
r. >. 4 c.s.
Johannes/ der jüngere/ ein sob» Königs Christian« m igDänemarck, und stlffter dcr Sontcrdurgischcn linie, bekam an.1564 von seinem bruder, Könige Fribcrico 11 Sondcrbnrg, Nor«bürg / Plön und das kloster Ärcnsbcck; dagegen cr anfalle udri»qe väterliche vcrlasscnschafft verzicht that. Als hernach HcrtzozJohann dcr ältere an. i n8> mit tod abgegangen, ward von dessenerbschafft lhme von dem Könia noch das ländgen Sundcwilt / unddas kloster Ruhcklostcr in Angcln zugclcgt, an welchem letztemort er hernach ein schloß unter dem »amen Li'irburg oder WiVbürg, erbanete. Er starb den 22 nov- an. >ürr. Von seinen k«n«dern tinb nachkommen stehe den articul Holstein-beschreib. Schlckvv. ur>6 Üollk. L. I. islloAe gcnezl. «all.
p. 1 ;2. nolik. procimp. l.4 c.y §. zr p. 27z. ^eiclei'
srchiv. ?. spec. conr. 2 p. 26z, 2Ü6.
Johannes Adolphus/ der dritte söhn Hertzogs Adolph«, desstamm -vaters dcr Gottorpischen linie, gebobren an. >57»,an. i zgü Ertz'Bischoff zu Bremen , und an. n87 Bischoff Z>«!«»deck, succedirte aber nach dem tobe seines bruders Pbilivpi an.i;S7 in dem Hcrtzoathum, und trat hingegen besagte LMr mkeimviUigung der capilnl seinem bruder Johanii Fridrichc» ab. An.1S0; „ahm er zugleich nebst dem König in Dänemarck MM»IV die Hulbiglmgi» Hamburg ei», lind stmib «bin indem Mlmit dieser stadt bey. (siehe Lhristianus > V König in Danemam )Au. 1608 machte er eine väterliche disvofition, daß hin«ubro unierseinen nachkommen das ju; primo Aenimra- in alle» Lehen anttabeobachtet werden solte, welche auch von Kayscr Rudowbo U «re-gen Holstein, und von dem Könige Cbrlstiano > V von Danemamwegen Schleßwich bestätiget wurde. Er war gottssurchtig,lehrt, n»b legte die bibliotbcck zu Gottorp an. Als er an. ^z 1 mark. starb, hinterließ er von seiner gemahlin Mgnsta ,Friederlci l l in Dänemarck tochter, 4 Printzeßinncn und; 4»»tzen, darunter Fridericus l N ihm in der regierung s0We,.irr
phus, von dein ein eigener articul, inte» krieg Miig ,.und sovncs, von dem auch ein eigener articul, Bssciion ll« L'wra «>«« -seneal. Kitt. p. 161. ' u -»«n n
sr, s, p. 280.K. /». parl. spec. conrin. 2. lud ttolü ?'
ra-; 7 .
Johannes , der jüngste söhn Hertzog Jobannis Adolp^;^Holstcm-Goltorp, gcbohrcn den i8mart an. 1L06,willigmig in daS von dem vater eingeführte'durch einen rev-r; an. 1S-4. Dagcgenstbm st««« n mn ^Hertzog Fridericus > 11 zu dem Bißlhum Ludcck, als i r vbann Friedrich an. >6Z4 mittodc abgicng, behulstiM wa , >» ..nebst ihme l» dem Westfälischen stieben erhielte, daß m l