Band 
Zweyter Theil
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meü-ernchthum dieses Fürsten abzunehmen ist.

französische / Italiänische und andereprintzen

^ ^ ^ H^-tzoge von?l!enson:

Rabannes l-der weise zubenamtt/ war Pettf ik und MariaEkamaillare von Rea-nnont Maine söhn , und kam den y maya» - - 8 ? aufdcm schlösse Essai an das tages-iichk. Er diente demKöniae in Franckreicl, Carolo V!, und erklärte sich vor das haußOrleanS wider das von Burgund. Nach diesem halffcr an. 1409imd 1410 die ftiedens. traclatcn -wischen diesen beyden Häusern zuCbartres und Bicestre beiveeckstelligen, und ihm zu gefallen mach»te dee König den i ian. an. 1424 die Grasschasst Alencon zu einemHertzogthum. Im folgenden iahre den 2f oct. conimandlrte er mder scblacht bey Azincourt das andere treffen, und hielte sich vor»trcflich : -nassen er, nachdeme die erste linien schon völlig gefchla-gen, den ft-nd hertzhafft angriff, schr ticff in dessen jchlachtord»nung hineindränge,und den Printzen von Yorck einen bruder desKo»Mas nieder! jede, auch durch einen andern streich dem Konig leibstdie crone vom Haupt schlüge. Er ward aber von den feinden gleichdarauf umgebracht Kick. (.'sroli VI. /,,,»«/.

kick. ste krance r. 2. *

Iohannes u - der schöne zugenamet, wurde den r mark.an. >409 aufdcm schlösse Arge,itangebohren, und ficng an. -424an, >eme lapfferkcit in der schlackst bey Neriieuii sehen zu lassen,all»wo ihn die Eugclcmder gefangen bekamen, und ihn zu Crotoy inder Picardie verwahreten, bis an. 1427, da er sich durch einegrosse rantzio» befreycte, nachdem er die stadt Fougeres um ein ge»riuges gelb an den Hertzog von Bretagne verkaufst. Nachgehendsdiente er Carola VII mit grosser treue bis an. 1440, da er einer vonden räoelSführern der empörung/ so man la pi-aZucne zu nennenpflegte,war/und zu dem n-ißverstandnisse zwischen dcmDauphin Ln«dovico, dessen lauspalbe er war; und dem König seinem vaternicht wenig beytrug. Nun ward er zwar damals wieder bcgnadi»gct. Allen- an. -4sü ward eine neue conspiration, die er -mt denEngclänvcrn gefüdrec, entdeckt, worzu ihn theils die falousie nue»der Carolnin von Auiou, der mehr als er beym König gölte, theilsaber dieses bewog , daß ihm der König in den- streit wieder denHertzog von Bretagne , von deiner Fougeres wieder einlösen wol»te, nicht beystund. Da nun die conspiration entdeckt worden, erauch solche leibst deka»dt, verdammte ihn das Parlament zum lo»de; jedoch schenckle ihm der König noch das leben, nahm ihm aberseine besten guter, und hielt ihn m dem castcll Loches gefangen.Al-ein da Ludwig der Xl an. -46- zur cronc kam, setzte er ihn wie»der in seine vorige frcnhcit. Allein dieser gutlhat ungcacht begabsich dieser Printz dannoch hernach an. -46; mit i» die so genannteIigue clu dien puklic, und da man ihn zum andern male beschuldig»te, baß er mit den feinden des Vaterlandes correfpondiret, wurdeer auf das neue gefangen geätzt und vernrlheilcl, daß er an. 1474im julio enthauptet werden solle; allein der König pardonntc -hnabermals; und starb er erst 2 fahr hernach durch kranckheit. Sei»ne erste gemahlin war Johanna von Orleans , Hertzogs Carolivon Orleans älteste rochier; die andere Maria Armagnac, GrafJob -mus l V von Armagnac tochter, von ipelchcr der HertzogAenatus von Alenzon war. blick. Oaroi, vil Lc l^ullovici XI. b>,sHasie/ kick. cie Vrauce com. 2. ^

^crtzogevonAnjou:

Iohannes von Anjou I, Hertzog von Duras und Salcrno.Er war Carolt ll des lahmen, Königs von Navoli-md Eicilirn,Grafen von Provence rc. und Maria von Ungarn söhn. An. - 288muste er auf feines Vaters Verordnung nebst seinen bruder» Robertound Rainilnido geiffel abgebe». Als d-estn Alsonsus 1 U sonst auchLonu5 znqcnannt, König von Aragonjen Mlt dem beding der ge»fangenschafft erließ, daß er Caroluin von Valoir, des damaligenKönigs in Franckrcich Philipp! ckulckck bruder, vermöchte, seinenanspruch aufAragonicii/welchesNeich ihme dcr Pabst MartinuS I Vnach denen so genannten Vglsei-K ^iculirzur strass und raach wegensolcher that gcschcnckct, auffzugebi ii, auch hiezu dcS Pabstö ein.willigm-g auszuwürcken, wo aber solches innert denen nächste» ;fahren nicht ins werek gesetzt wurde, sich selbst widern»-im gesän»gnuß stellen sollte. Nachgehends schickte ihn sein bruder, der»mg Roderlns, mit einer armer in Italien , um sich dem KayserHenrico VI-, als selbiger in Italien eingefallen, zu widersetzen.Es warffsich auch Johannes wii-cklich in Rom , und behaupteteeinen theil der stadt, sonderlich das quartier, wo das Lapikoiiuin,Q-ckei 8. ängelo, und St. Peters kirchcn liegt, nicht nur Widerdie Colonneser vor des Kaysers ankunfft, fonbern auch gegen Hcn»ricam selbst. Und wiewohl dieser endlich mit grossem blutvcrgicsscnsich des Ospnolu bcmeistcrct, wollte ihm doch die fach durch star»ckcn widerstand des gegentheils,so diesen Johannen- von Amou zumhauvl hatte, nicht weiter gelingen,daß er zulctst der alten gcwohnheitzuwider an statt der St.Pelers.kirchcn sich m St-Johann vom La»Man muste crönen lassen, und also von Rom wieder fortzöge. Jo»hanncs halffhierauffntchk minder die Florentiner wider Heiincimacht beschützen, bis endlich der krieg durch des KaPiers tod einende nahm, als dieser eben Johannis vatter den König Robertumselbst in seinem Königreich Neapolts hermzusuchen gedachte. Jo»hamies starb in ziemlichem alter den z apr. an. -;; 4. Seine erstegemahlin war Mathildis von Hennegau ; die andere Agnes vonPerigord, von welcher gczeuget worden C-volus, Hertzog von

ioh

Duras, Ludwig, GrafvotzGravina, KönigsCaM, mkleinen genannt, vater, und Robertuü, PrintzvonM»,» 'v,

Johaiines von Amou Ii> Hertzog von Calabrien M M-m.gen, war Renati dcs froinmen , Königs von Napoii und 8i a ^Gcafens von Provence, und Jsabella emer Hertzogm von Mgen , söhn. Er wurde den 12 aug. an. 142z gedvhren, unds .te an. 1452 fenier inutter m dem Hertzvqthum Lothringen war ein tapfrerer, großmüthiger und leutleiiaer Prmtz,richtige freund,chafft, und mangelte ihm nichts, um der M»Held zu seyn, als gluck. Als der König in Aragon,en , N-wuiid Sicilien, Alphonsus V, an. -4^8 mit todeadgiena, Mer seines damals noch lebenden Valero recht auf Neapel und 8,.Iicn, wieder Asso-isi söhn Ferdinandiim auszuführen, und nadmsogleich emen zug nach Neapel über die see vor, bekam auch in kur»tzcm Apulicn -mler scme gewall. An. -460 schlug er Feruuandiim,u der ichlachr bey Sarno. Endlich aber wurde er doch umveiiTroyes ,n Apulien überwunden, und im folgenden jähre aus d»infüI Jschla zu weichen-genöthiget, vou wannm er sich an. 14S;nach Marseille begab. Zwey jähr hernach trat er aus mchnM.gen über den König in Franckreich Zudovicum Xl, weil jhnM»selbe zu einem neuen zug nach Neapel keine» beystand leisten wolle,mit m die von den Grossen des Reichs angestiptete ügue cku bimPublic genannt, und erhielt in dem daraus gcfolglen fmdeii, dasversprechen, daß ihm der Köing eine gewisse anzahl vvlcks zu einemzug nach Italien geben wolle. An. 1470 ergaben sich die Calais «liier, welche wider den König Johannen- ll von NavarraMAragonien rebellirten, Renata, der aber wegen ailers nicht ab»kommen konte, und daher seinen söhn Johannen- ihnen zuschickte,dem Ludovicus XI auch die odgemeldle versvrochene imMschaßtgab, aber solche wieder zurück gehen ließ. Dieser aber ward aufseine eigene kosten mit erlanbniß Ludovici XI eigen volck, giciig da»Mlt vor Barcelona , so ihm alsodald die thore gutwillig vssuele,schlug den König Johanne,» von Navarra vor Peralla weg, nahmGironna ein, und eroberte nach erhaltenem neuen succurs sasigautzCatalomen, starb aber Mltlcn unter diesen guten progrcsien anm»cm siedcc zu Barcellona dcii -ö dcc. an. -470. Von filier Mas.l»t, Maria von Bourbon, hatte er Rcnatum, der nmg vcrsiard;Johaimcm il, Hertzog von Caladr-en, welcher kurtz nach dem va»ler starb; uns N-colanm , Hertzog von Caiabcicn und LothNM.

k-ck, Xcap. X6c Kilt. cke t^-ov. gM»4,^,kick. ckc Ick^nce iom, 2 col. ,28) - >->4-

^cryoge und printzen von Bourbon:

Iohannes 1, ein söhn Ludwigs des U > Hertzogs von B»bon , von Anna Dauphmc von Äuvccgnc, erklärte sich unlcrt-rregternng Caroli VI Kön-gs m Franckrcich vor daS hanßOilmSwlder daö von Vurgmid, auch gab ihm der Köing das connnaiitoüber die armce, ivelehe in Guienne >v-der die Engclanber geschicktwürbe. Desgleichen war er bey der belagernng der stadt t>viiW»guc und Arras , und commandirle an. >4-s die sv4,>iK-mekraemce m den- treffen bey Azincon-c, wostldst er gefangen lllidmchEngeland gebracht wurde, allwo cr an. 14)4 nach eimr is>ahn>gL-i gesaugenschafft dieses zeitliche gesegnete. Seine gemahnn mMaria, Hertzogs Johamno von Berry wchlcr, und LMwigstha«lillons l t! w-ilive. Von selbiger wurde» gebohren, Ca-olue I ,Hertzog vv» Bonrbo»; und Ludwig, der snng ve-staedj mgln»chen ein anderer Ludwig, von welchem die Grasen von MMi»sier herstammci'.; wie er denn auch verschiedene naintliche lMhinterließ.

Iohanncs I I. der fromme zubenanit, ein söhn CaroliI Heutzogü von Bonrvon, und Agnes von Burgund , ließ a».-4;°hchlcdzcile» seincs vaters, da er »och den liiui eines Grasen von Lla»inoiik führte, scme lapsscrkcil m der schlacht bey FvmiignyWN,-vorbey er zum ersten mal comma»bn tc. Nachgehends war er mbey der crodcrung von Baycnr, Caen , Bourdeaur und anorrnörlcrn mehr, so den Engeiaiidm- nnrcr Carola Vil adgcnomMwurden, und wnrde desiwcgen von ietztgckachlein Kv»igzni»nou.vcri-ouc von Gmcmie gemacht. Nach dessen tob wohnte er an.

i 4 ü-dcs Kömgs LncoviciXl krönimgdcy, allwoerdeSHM

von der Norm>»i,.e stelle vertrat. Well ihm aber diclrrUWsein gouvcrnemelil von Gmciuie nahm, stciig er an Mit da! llvrngen mlßvcrgnilgtcn Printzen von gedlstt zu conipinren, und«einer von den vornehmsten Häuptern der so genannten bgac uaPublic Wider gedachten König. Weil er aber etwas zu M ldas seid rückte, ehe seine übrige Partisans fertig waren, wumzu einem frieden an. 146; gezwungen, den >ö>" äcnc gcniWCbarlvlta, die des Königs schwciicr war, »och zu ivege orwchNichts dcstowc»!ger als die Norinandie bald hernachnahm cr Roucn vor des Kvmgs bruder» Carolnin,

Berry, der baS hanpl der iigüe war, 1» dcsch, ""d >Mdarauf erfolgten frieden n»t eingeschlossen. Lauut !Y - «König beständig von den ändert, mißvergnügten lreime > MWgad er ihm alle peniionn, die er --»ler dem vvrigenKvulg^e <-Mb die er -hm genommen hatte, wieder /.vkrheyralhele ntcr an dessen bruder, und crwicß -hin grosse -MttMen, .am meisten unter den Lig-rten, wegen seiner klugMiiud Mkeit fürchtete. Es blieb ihm auch der Hertzog nach diesun dtreu, halffihm die Norma»dle iviedcr einnehmen, und vdahin, baß auch der Hertzog C^rvi-is von Guie^bruder, sich m-t deinselbc» ans,ol)ncle. Eran. 1468 aufder reise nach Peromie, zu dem Hsstzv^gund, und empfieng von ihm an. 'lds den Rill"'^ ' - ^chaelts. Hieraus quittirte er den hos bis zu des Ko>W ^