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entführen wolle, muste er sich, da ^?Ä.7^eMäre7^E>>diichretiriren , ,mv ward vor e-nen ft'nd des erkia et. Enm
da man einen krieq mit EngeUanv besorgte , wa d an. r4'4 tuevegemacht. Es währte aber nicht lange '^Meule M) o er Hertzoq dieses elende» zustandes, darmn ^ranckeuch an. 4 ;
wider die Engelländer verlohrnen schlachr sich dchnde , »nd sie- g
neue unruhc an. Weil auch inzwischen der Konm und der Da»vbm mit der Koniain zerfallen, und diese nach Tours reiegirecwo de ' vereimate er sich mit derselben, und nach dem er sie infteyhell gesetzt 7 ?ührte sie sich als Regentin des, Re.chS auf, undmachte Verordnungen, wie es der Hertzog >m>njchle. Es wardzwar an. 14'9 eine Versöhnung zwstchen dem Hertzog und demDauphin gcstisstet, aber sie war zu beyden theilen ">chl auftichllg,und endlich als beyde dem 10 sept an. 14/9 eine c^uferem; hallensollten, um ihre zwistigkeiten völlig beyzulegen, liesse der Dauphin,so durch dieses Mittel den Hertzog listiglich in seinen Vortheil gelockt,solchen aus der brücke zu Monlcreau«Falit>Vonne, von Tannequycku Chatel, einem alten diener hes Hertzogü von Orleans , und an»deren dazu bestellten lenten ermorden,welches iiachdielemlzu schreck«lichen unruhen in Franckreich anlaß gegeben. Die gemahlin desHertzogs war Margaretba von Bayern , Hertzogü Alberti vonBayern , Grafens von Hennegau und Holland älteste tochter,mit leidiger hatte er einen söhn , Philipp den gütigen, welcher ihmfolgte. VI. D«
bild. cke Lurs. llilt. cle b'rance r. 2. *
bild.
cbron. ^
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Heryoge von Longueville:
Johannes von Vrleans / Graf von Dnnois und Longue«ville, der siegreiche und lriumphirende zugenamet, war emnatürlicher soyn Ludovici des Hertzogs von Orleans , besten vatcrKönig Carolus V war. Die immer war Maria von Enguien,vormals Alberti Cany cle VarenneS eheweid, von welcher er an.140; gcbohrcn worden. Er ward in seiner jagend dem geistlichenlebe» gewidmet; nachdem aber von seinen beyden brudcrn der eineals gefangener, der andere als geissel in EngeUand gekommen,ward er in krieg gethan, um dcrmaleins den lob seines vaters andem Hause Burgund zu rächen. In diesem absehen hielte er dieparlheydes Königs Caroli Vli wlder die Engclländer, und legtedie erste probe seiner tapfferkcit ab, da er a». 1417, als er eine con-vo/ in die belagerte stadt Montargis bringen solle, solche stadt gar. entsetzte,und die Grafen von Warwic und Suffolk davor wegschlug.I» der sogenannten henngS-fchlachtaii. ,428, da er ei» Englischesconvo> , so nach dem lagcr vor Orleans abgicng, ohnweit Nou»vrai erbeuten wolle, so ihm aber fehl schlug, bekam er eine tödlichewunde. Nachgchends schloß er sich in Orleans ein, und beschütz«te solchen ort mir grosser tapfferkcit wieder die Engelländcr, und daer endlich nicht länger zu halten sich getraucle, wolle er die stadt inbrand stecken, und sich alsdann durch die feinde schlagen., Im«mittelst aber kam die berühmte Orleaiijsche iiingfer, und nöthigtedie feinde die belagcrung aufzuheben. Auf diesen sieg folgten nochviel andere, daran er grossen anthcil hatte. Denn er war mit inder schlacht bey Patai in Beausse, beförderte an. 1429 das unter«nehme» auf Chartres , riß an. 14; c undden Engelländern 8.Denys undCrcil aus den Händen, und halffim folgende lahre Paris erobern-An.l4;8 eroberte er von denEngelländernDren: unbMon«targiS, und erhielt vondeKönige das ßouvnnemenk voiiMomcrcau.Än.i4;9 aber ließ er sich nebst ander» zu einer revoke wieder deuKö«nig bewegen indem er wider dcnLcwne»b!e und andcreaus z-ilouliewegen ihres anschens die waffen ergriff-Doch unterwarffer sich baldwieder, und ward vom König begnadiget. 2 » eben demselben fahrschcnckte ihm sein bruder Carolus Hertzog von Orleans die Graf«schafft Dnnois, zur banckbarkeit vor seine grosse bemühung, dieer wegen seiner besreyimg aus der gefangeiischafft in Engelland an«gewendet. An. 1448 schickte ihn Carolus V u nebst andern Mi«nistern und Geistlichen nach Genff, um daherum so wohl nnt demwider Eugenium l V gewehltcn Padst Felix, alS mit dem Lonci-Iic»> so diesen geivehlct, und eben um diesclbe zeit sich von Basel genLausanne verfüget hatte, zu handeln, daß solche sich mit dein vorkurtzem an Eugen» stelle gesetzten neuen Padst Nicolao V verglci«chen möchten, welches auch glücklich ins werck gestehet ward. Erdiente nachmals dcin König in dein zug wider die Normandie sehrgetreu, nahm den Engelländern daselbst viele ftstungcn weg, undbemächtigte sich sonderlich an. ,449 der stadt Rouen , ward auchan. 1450 zum Oouvemcur von Caen gemacht. Im solgendeii jährließ er seine tapfferkeil inGuienne sehe», und eroberte das gantzelwtd in einer cLmp»Zne. Carolus V l > gab ihm zur dauckbarkeltdentituleines eciölecü des Vaterlandes, mitdcc Grafschaffc Lou«gucville und andern ländcrn, Icgitiinirtc ,hn, und machte ihn zumGroß'Lämmercr von Franckreich. König Ludwig XI aber setzteihn wie alle andere getreue diener seines vaters hindan,dahero er sichmit in die wider denselben gestifftete li§uc clu dien public einließ,nach erfolgten, frieden aber ward er von demIKänig wieder hervor«gezogen , und an. 1466 zmnhaupllcmcr Versammlung, die die imReich eingcrissene Unordnungen in der justitz rcsormircn solte,gesetzt.Er verheyratbetc ihn auch in selbigem jähr mit Agnes von Savoycii,der Königin jchwestcr, vertraute ihm aber kein commrnllo mehrin der armce, unter den, verwand seiner schwachen constitntio»Zwey jähr hernach wohnre er der verfammlimg zu Tours mit beyEndlich starb er an. 1470 im 67 jähr seines allers. Seme erstegemahlin war Maria Louvet, Iohanms, Herrn von Tbecis undEalamer, Präsidenten von Provence , tochter; die andere Maria,Jacob, von Harcourt, Grafen von Tancarville tochter, von wcl«cher Francifeus, der das geschlccht der Hertzoge von Longue«ville fortgesetzet hat; die dritte, odgedachte Agnes von Savoye».
roh
-le krnnee r. 2. /«'. < 7 /,^.
Johannes Ludovicus Carolus von Orleaua, .von Longueville und Estoureville, souverainer Prinn ^Chatel, Graf von Dunois, rc. Er war Henri ci l l,Longueville söhn, von Anna Genevieva von Bourbm .den r2 jan. 1646. Er cedirle das recht seiner ersten gebun.k?rolum Paris von Orleans, seinen jüngern bruder,
1672 bey Tolhuis am Rhein erschossen wurde, und nahmliche» stand an. Es wird gesagt, daß, als er sichM »suiter.colleZio begeben , deren orden er anfänglich annehmenlcn, er un gehirne ,eyverrückt worden. Er starb im sehr an" 7 'machte aber ei» testament, worinncn er das FürsteiilliumChatel und die Grafschafft 8. Paul an den Printzen von Li n ?machte, worüber es nachmahls so viele scrupel geaeben;nich an i«wegen der zetztgemeldlen verruckung, als deren man ziemilck?cke beweise auf die bahn brachte, sonderen hauptsächlich , wMj!Stande des landes nicht erkennen wollten, daß man sie »ach nwillktihr, an weiie man wolle, verschencken lind vermaclmi Lte. Die Grafschafft Dnnois aber nebst andern sielen alslehne der kröne heim. (siehe Neuf-Chatel.) Usmb. Mguen an. 1Ü99 x. ;z. ^ '
^ Johannes/Hertzog von Lothringen und Marchis,war des z?«dlilphi iöh», welcher an. i;4ü in dec schlacht bey Creci aelödietwurde. An. i; es ließ er seine tapfferkcit m der Wacht hm W.tiers sehen, woselbst er verwundet und gefangen wurde. Hernachals er wieder auf freyen fuß gestellel worden, trat er eine reifemPreussen an, kam aber bald wieder zurücke, um Carvlo von AWund Chatillon seinen, vetter wider Iohanncm von Momsortzi! helf.ftn. Caroliis wurde a». 1)64 in der schiacht bey Aorai geiöWHieraufdemühcle er sich, die einwohner zu NeusCbastci an derMaaß von der Croue Franckreich abzuziehen; allem die fesinMwercke, welche er bey dieser stadt aussübren lassen, wurden wie.der niedergerissen. Als ihn hernach das Parlament zn PariSvorsich fordern lasten , wurde cr den 27 sept. an. i;zr nut gisste va-aeben. Seme erste gemahlin war Sophia, Ebcrhardi i V, Gm,fe» von Würtcmdcrg tochter; die andere Margarelha, Ludwigs,Grasen von Los und Cdlncy tochter. Aus erster ehe war Carolus l>Hertzog von Lothringen , Graf von Vaudcmont, welcher dasge«schlechte forkgcjctzet.
Hertzog zu Mayland:
Johannes Galeacius / Galeaci! Mariä fohn, varanfäng.lich nach der ermordung seines vaters unter seiner muller und bisberühincen Siinouelta vormundschastt. Allein sein veller Lndovi^cus Morus karleie es so, daß er seiest das defft m die Hände kmg'te, lind bchiUl Johannes Galeacius nichts als den namcn einr-Hcrtzogs, ward auch so.vcrachllich gehalten, daß man nichleimmal vor besteUung seiner lasscl rechte jörae trug. Endlich da esan dem war, baß Ludovicuö durch Vorschub tcS Kayscrs du He?tzogliche würde gar an sich rcissen wolle, starb er an. i^aiienm»langsanicn siebcr, das wie man argwobetc, durch bcygedrachlmgisst solle styn verursachet worden. Seine gemahlt» war IsMaPrintzeßm von Mavolis, milder cr gezeugt, Francsscum, danach Franckreich geflüchtet wurde, und als Adl von MarnM'-t>cr sich au. 1 ,, 1 auf der lagd vom pferdc zu rode stürtzic, undnam , des Kömgs in Polen , Sigismuiidi gemahlm. 76^»^hitlor. Xlelliol.chb. ö. 7«»/,./ yiltor, zemsl.
Inel. LeUilj>»n.
"Johannes Sigismundus / erster Fürst in Siebenbürgen ,war ein söhn JohaiiinsvonZavolia, Ziönigüi» Ungarn,welchen ermit seiner gemahli» Jsadella stönigs e^igismuttdi ,u Polen lochtcr, gezeugt. Nach iemeü vaters au. 1540 crsolgtcm todc, w«ihm der Buchost zu Waradci», Georgivs Marliniilms, inmvor'mund verordnet, welcher die Königliche immer dahin bccMlldaß sie siel) unter Türckijchcu schütz begab, mid durch deren Mdie Ungarliche cronc vor ihren söhn zu erhalten pichle, ungcachic.der verstorbene König Johannes, imt dem Komge AcrdinandoMclatcn eingegangen, daß dieser scm. söhn nach iEl» kode mil eiebenbürgc» zufrieden ieyn solle. Als nun der Tückische ücaylcrlMausstch der Haupt-stadt Ofen bemächtigte, muste ö>c vttivittil>le 80'mgin sich nebst ihren Priutzc» in Siebenbürgen öcgcbrii, >MWder Vormund George untreu wurde, und eS dahin vracyie, earsie an. i z zo dieses Zürstculhum Ferdiliaudo liberlasjen,dessen statt mit den beyden Fürstenthümern Ralibor und "Schlesien nebst einer lährlichcu pcnsion vorlicb^lichmcn mu> aizzü abcr rufsten die Sicdcudürgcr Johann viglslttUiidtNMU-welcher hernach von Ferdinands dessen ehemals ihm m vrM.-jüngste Prmtzcßin Johanna, wie auch seines vaters crbM gler m Ungarn , nedst dem Königlichen clliillangte, nnd als er wegen des letztem absviidewlich al jchlaWworc bekam, sich unter Türckischcii schütz begab, und 6^ . -viel Verdruß verursachte. Es war sonste» dieser 8"^ ^scheu ketzcrcy zugethan, und besetzte zuletzt alle amter mit M'a^
Er starb aber an. 1571 unvermählt, nachdem er
dcmKayser Marimiliano i> beimlichelractalengesllMM- ^
neu unter andern enthalten war, daß dinsuhro alle M»' " ^denbürgcn des Römischen KayserS Vasallen seyn lvllu>.
i. 9. sxxcnck, sä Loniur. ^ ^