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übrig hätte - so machte er ein testawent, und hinterließ es gleich»falls denen armen Er starb in Ewern, wohin er sich begeben hat»te, um dem grimm der barbarn zu entgehen, welche amüro mmemachre« Alexanbrien zu belagern. >» vim.
ckrült. . , .
Patriarchen von Antiochlen:
"Johannes I , war von jugend auf zum studieren in der heiligenschlifft angehalten. Er ivurde von dem Theodors von Mopsuestain dem klvster 8. Euprepii ohnfern Antiochien auserzogcn, und hatteNestorium und Theodoritum zu mmschülern. Er folgte dem Theo.doro in dem Patriarchat an. 427. Er fiel aber in Nestor« irrthu«mee, steckte auch damit feinen freund Theodorum von C»rus an,durch welchen er die sn»rkem»ra widerlegen ließ, welche auf einemvon Cvrillo Alexandrino gehaltenen LonciKo wider den Nestoriumgemacht worden z ja er selbst bcmühcte sich, selbige zu widerlegen,vorgebend, daß sie des Cvrilli nicht wären. Der Padst Cölestmusschrieb an ihn,und vermahnte ihn, Nestorio zu widerstehen, welcheser auch, dem scheine nach, that, und ihm darüber feine gedancken meinem briefe eröffnete, wodurch er sich bey demfelbigen m einigenverdacht fetzte, nachgehends aber durch die genaue corrcwondentz,so er mildem ertz-ketzer Nestorio auch nach desselben ercommunica»tiön hielte, fein gemüche klärlich offenbarte. Dem Nestorio zu ge«fallen wolle er auch an. 4? 1 aufdem allgemeinen Lcmcilio zu Evtze»so nicht erscheinen, woselbst sie auf ihn gantze 14 tage warteten,und die leüioner nicht eher anfiengen, als biß er ihnen zu wissengethan, baß er nicht kommen würde. Dessen ungeachtet kam er;tage darnach, als Nestorius schon verdammt worden, nebst de»nen unter sich habenden Bsschöffen zu Evbesus an, und beklagte sichdarüber, daß man auf ihn nicht gewartet hätte, hielt auch selbigenlages heimlich in seinem Hause ein klein Concilium von zo Bischof»fen, die alle mit einander entweder wegen begangener übellhaten,oder wegen ihrer keyereyen abgesetzt und verjagt worden. Diese er«kühuten sich, Cyrillum und Mnemonem von Epheso abzufetzen, unddie andernBifchöffe besLonciiü luden bann zu thun , welche da»hcro diesem Johanni befehlen liessen, daß er vor ihnen erscheinen,und von feinem thun rede und antwort geben folte. Ais er sich des«fen weigerte, wurde er in bann gethan. Hierbey ist zu gedenckcn,daß durch dieses kleine von Johanne gehaltene Lcmcilmm die Pela«gianischen Blsthöffe wiederum eingesetzt, und darneben dieser lehr»satz behauptet worden, daß Adam nicht ,einer fünde» wegen gestor»den, auch daß die erb.fünde nicht von den eitern aufdie kinder fort»gevflantzct würde. Dieser ketzerische schluß schlich sich nut unterdie clecrela des Ephesinischen lsoncilii ein , und 8. Greqonlls warder erste, welcher dieses in seinen briefe» an Euloginm von Aleran»drten, Anastasium von Antiochien und an Narsetem entdeckte.Nichts destowemger betrog gleichwol Johannes von Antiochiendurch seine briefe Kayfer Tbeodosium den iüngecn, und nach demconcllio wurde der kirchemfriede durch die zwischen Cvrillo schwe»bende mißhelliqkeit eine lange zeit zerstöret. Endlich that er an.4;reinen wiederruf, versöhnte sich mit dem Pabste, dem Evrillo uitdPaulo, dem Bnchoffe von Einesa, welchen er nach Mrandrienschickte, verdammte hingegen Nestorium, und unterschrieb die »-Är deS Ephesinischen Loncilii, wovon alsobald dem Pabste Strlol».welcher Cölestino folgte, Nachricht ertheilt wurde. Nach der zeithatte der Patriarch Johannes immerfort einen abscheu an deS Ne»ßorii ketzerey. Endlich überließ er seinen stuhl, nachdem er ihn r;jähr besessen, feinem Vetter Domno, welcher an feine stelle erweh»let ivurde. ^< 5 ta lsoncil. liplicl. 77 ,7.,/,^^-
sn. 427,4Zo. sVire»/» Kitt.
ckribkettoriLnitlrie. Hits. eccl.dk. 1 . L/E.s« s-'r«.
kittoir. cle l^eglise. LIrr,«.
Johannesil, wurde an. royo zum Patriarchen erwählet, dasich die Lateiner selbiger stadl bemächtigten. in ckron.
Patriarchen von Lonstantinopcl:
"Johannes Lhrylostomus / war aus einem edlen geschlechtezu Antiochien um das iahr; 54 gebühren. Sein vater warSccun.dus, ein Officier, die mutter Anthusa, ein tugcndhaffres wcib.Er wurde von Llbamo in der rcdecknnst, und von Andragalho inder welt-wrißheit unterrichtet. In der khcologie hörte er Carlerimnund Dwdorum, Archimandriten zu Antiochien , und Mclctium,bey welchem er sich; gantze ,ahr aufhielte, welcher ihn auch laufftc,und zum leÄor zu Antiochien machte. Nachgehends nahm er sichvor, die rechte zu siudireu, änderte aber scuicii Vorsatz wiederum,und ßeng ein einsames leben an. Als Meletms von Anliochicn,welcher viel auf ihn hielte, von dem Kayfer Valeme in Armenien verwiesen wurde, begab sich dieser Johannes aufdas gebürqe beyAntiochien, 11,id lebte daselbst 4 jähr lang in solcher strengen dusseund lödtung des stoisches , daß er feine gesundheil mercklich darüberzusetzte, und daher genöthigel wurde, wieder zurücke nach Anlio»chien zu kehren, woselbst ihn Meletms, nachdem er aus seinemelende wieder zurück gekommen, an. ;8i zum Diacono ordmirtc;in seiner emöde schrieb er das buch vom Pricstcrthum , und als erDiaconus worden, gab er seine schrifftcu von der göttlichen vorse»düng heraus, und verfertigte darneben seine homiiien von der un»begreiflichen nalur Gottes, deren einige wider die Jüdcn gerichtetsind, nedsi andern herrlichen zchrisstcn. Flavianus, welcherMeletio jucceditte, machte ihn an. ;8ü zmn Priester; da er denndie meisten ichriffce» verfertigte, die >vir noch von ihm haben , undwegen seiner bercblsamkelt wurde er Lkr^sottomus oder goldenmund > benennet. Nachdem Ncctarmü, der Patriarch zu Eon«staiumopel, dieies Milche gesegnet halle, ecwävlle man Cbryso»sivmum den 2ü fedr an zy8zu dessen Nachfolger, weicher abersehr schwerlich von Antiochien wegkommen konre, weil ihn das
volckdaselbst geem behalten wolte. AIs er zi-CönstantiliMi^.kommen war, wmctte er einen scharffen befth! widermianer und Montanisten aus, reformirie diemißbräuche »ssttten der cleristv, und wandle eine» guten theil seiner einklinm.Unterhaltung verarmen, und zu aufbäumn; ui!lcrschiedlii,Vpttäler vor die krancken an. Die allzugrosse sreyheü, 'sich nahm, den stoltz und Hochmuth der grossen öffenilm, u, ,S ,5erweckte ihm viel mächtige feinde, unter welchen auch ö» ,2war, der bey dem Kayfer 1» sonderbaren gnaden stund. Des„>««iwidersetzte er sich mit grosser hertzhaffligkeit de» Grannen desund msonderheil dem Galnas, weichem er keine kirchertancr einräumen wolle, die er »achgebeuds gar aus Consimmn 'pel verdannele. Hicrnächst gcricth er auch mit Evivhmiioder Origenisten, ingleichen mit Tbeophilv von Alernndrien j>ig »7welcher, um sich an ihm zu räche», die Bifchöffe nebst «,7serin Eudoxia, als welche Chrysojloinus elliche mal Mas«verschiedene andere vornehme Personen, auf seine st,«an. 4°; >n der vorstadk von Ehaicedon einen s^nocium verstimm!«,worauf Johannes citwel, allda vieler dinge beschuldige;'. endUaber gar adgesttzt wurde, weil er aussolche deschnldjg,„i->en 2anlworlen wolte. Darauf verjagte ihn der Kayfer aus UMmstanlinopel in Bithynien ; allein weil das volck deShalben einen m sstand erregte, wurde er an. 404 bald wieder zurück berußen o?o,t>in demfelbigen jähre erneuerten seine feinde wiederum ibre reckngunqen, und als sie hörten, daß er wider die einweihunq emerae,wissen statue, welche der Kaysecui zu ehren aufgerichtet ivvrchgeciferel hatte, machten sie seidige dermaffen aus ihn erbitte«,siechn abermals aus Constantmopelverjagte, ja ihn auch m M.rea verfolgte, wohin er sich begeben halte, und ihn letztlich MCucusus, einem wüsten orte, schickte; >cdoch wurde er üderEwo er diirchreisele, wohl empfangen, und auch in seiner wildn«fleißig besuchet. Allda empsicng er briefe von dem Römisch»,Pabste Jnnocentio I, wie auch von den meisten abendländischenPrälaten, die ein hcrtzliches mitleiden gegen ihn bezeigten. Mgleichen schrieb der Kayfer Honorius anleinen brudcr Arcadivm,und bat vor ihn. Nachdem er nun an dem oemeldten orte viel umgemach ausgestanden hatte, wurde er nach Arabiffr m Armeniengebracht, und nachgehends halte man vor, ihn vollends nach U.lhyuS am schivartzen meere zu schaffe». Allein er ivurde unleme.ges von den soldaten, so ihn dahin führten, dermaffen barbarischtractirct, daß er an. 407 auf dem wege starb, im zr oder;; jähreseines alters. Eben, Icichnam ward nacy Constanlinopel gefühm,und daselbst begraben. Er ivurde von den Pabste,, der GriechischeAugusimus genannt, und von allen wegen stuics cifers srkrhvchgehalten. Er hat sehr vieles geschrieben, worunter seine homiliendie vornckmstm sind, welche nebst andern schrifflcn in 8 wmii«Henrico Savilio und ankern sind zusammen gedruckt worden, undderen vcrmebrlcre edikion nun (an. >72;) von dem gelehrten Ec«nedictuier Dom Vernarb cle Monfaucon besorget wird, mit-«klirtzcm solle zu end gekracht werden. 8c' äiLioxus
cle viia ttkr^tottomi. Lc vi„
(skr^soticrmi. /epiit. ZffVo««,d-«-
vie cie8. ^ean Llirz sottome. Kitt. liuee. ii. in amiguiiMbus eccietialticis. in cirs ffo. Lkr)io«omi an. i;c>r
ecijrs. *
Johannes II. aus Capvadocicn , wurde an. tiMidesKay«strs Anastasii zciten zum Patriarchen erwählet, trat aber sein Mnicht eher an, als bis Justmus gccrönct wurde. Indem ma»dieseceremonie verrichtete, verdammte cc Eutnchcil, Nestorium, Ee«verut» und andere ketzer, und nahm das Cbalccdonische (.Ulmman. Vier tage hernach dcricffer einen h nollum von 40 Blschößen,um dasjenige zubilligen, was geschehen war, und setzte des WsttLe-nis liauie» mit in das kirchen«regisier. Desgleichen wurdmauch die ersten allgemeinen 4 (.'oncsia mit hinein gerückt, unddievon Anastasio verjagten Bffchöffc wiederum zurück geruffen. L-in snnsl. Kilt. cle l'LAÜle. clicoo.eceles,
l-icrcse.
n ' ^olachcu; gru.uwt. Er war dcr Aiitichi.2 Lvniiaulmovcl, oder /tpockstanm, M
mit unter eine gewisse ketzerische parM, wci.bal'iiibiachle, daß ihn der Kayser IustiniMiSMEulychii strlle setzte, da er denn d,s an. s?8«ii^ Er brachte an.;;odie GriechlsÄm
^ emccoUectioii nachten mateuen, Mdverßchgtca».J4ven erlte» nomocaooncin. ckwnic. Mch-
ur. -cclef Eutychius. ^
^ ^7 lesunLkor. von «einem vielen faste», MWaus Cappadocicii gebürtig, und trieb anfaiigstii,^ ' chsü mau aber viel gutes den ihm aiimcrckle, wurde
und endlich durck, dcs Kaystrs Tibcrn.tthcmii'A Eulychio an. ;8; zum BischossvonConstaMiopche,e Er nahm an. ;8y aufemcm zli CoustauMiopelgebaliruaibeii liriil eines aUacmemcii Büchoffsan, wrl.grochru zanck mit dem Ronuschen Pabst erregte, mM^slandtcn „act, Constanlinopel schickte, welche die/«-vor ungültig erklären, und Johannen,, westruevie,em tiiul „,chl abstünde, in den dann ibnn Mn.orius na that eben dergleichen r dock, krdrtc sieb
tubrlc dlcscu litui di? au lemen an. <>-<- erwlglm Ick-orus »widet, daß er eine verton vo» »ngemcinermDMst>". vermögen den armen gegeben, nnöMlau nach «einem lohe m seinem hause nichts mehr Mwttn sarg