ioh
Äs eilten alten beschM'en rock, und ein elend höltzera bette, wor-auf der Kaystr Mauritius an hohen fest-tagen, wenn er dusse thunwolle, zu liegen pflegte. -fft. epitt. ä- ttiipr.
bitt. eccl. D<r^>. äe ls, primLii-
re ea i'cglils. L-r«„o/-. epitt. bitt. ecclef X. 1.
ckronic. ecclef Lr«c. fl-DS.
"Johannes I - Patriarch zu Jerusalem , soll um das jährI2.Q vcm Bcniamtn suuedirct haben. Zu seiner zeit wurde diekirche zu Jerusalem erschrecklich verfolget. Lr-Mi--r cbron.
AN. HZ.
Johannes V, 8vncellu§, das ist, des Patriarchen von Con»stancinope! VicLnus und qehülffe, und Verwahrer der heil. Archen»gefasst Er folgte dem Thoma H an. 6s8, und hieng den Mono»thelitisthen Irrthümern an; wiewol ihn die -uba des 6ten ttnorli ci>lien orrhoäoxurn oder rechtgläubigen nennen. Er starb an. ÜÜ4.in cbi-cmal, sn. aüch,
Johannes VI , ein abgefallener Münch und MonothelMt-vuroe ni-.t gemalt auf den patriarchalischen stuhl gefetzt, nachdemder tyranne Philippicus Bardanes den Bischofs Cymm an. 712verjaget hatte. Allein bald hernach setzte Anastasius , da er Kaystrworden, aufdeS Padsts Gregorii ll anre-tzung diesen JoyannemVI wiederum ab- 712, 714. I-'Ä,/. lA-
Johannes VII oder VI. Nach deren rechmmg, welche denden jctztgedachcen abgefallenen Münch aussen lassen, war 8^nce!-lu« oder Loachuror der kirche zu Eoakantinopel, und des KaysersThcophili lehrmeister. Er hielt allezeit die parrher, der büder»stür»mer, auch wird er von einigen vor einen Hexenmeister gehalten.An. 8z; wurde er zum Patriarchen eiugeweyhet, und zwar nachTheodors. Ais au. 842 Michael l I! unter seiner mutler Theodor«vsrmuiibschaffc Kaystr wurde, setzte diese Printzeßin Johaunem ab,und gab sein amt Ptethodio. Nachdem selbiger in einem kioster ge»wisse büder angetroffen hatte, wormnen sie verschlossen worden, ließer ihnen die äugen ausüechen. Da drests die Kaystritt Theodor»erfahren , gab sie befehl, daß man ihn eben so tracknen solle; al-lein in ansthung einiger Personen , die vor ihnbaten, wurde diesesurtheil geändert, und ihm an statt dessen 200 streiche zuerkannt.
k?L,-o/>»/.4rsL. bild. IMAA. rettic.
- Johannes VIII ; siehe TiphMnus.
Johannes!^- Lsmmeru-zugenamet. Er war Diaconus undItrcuivLnus der Arche zu Constanrinopel, und wurde um das jährChristi ny8 nach Gregvrio Tiphilmszum Patriarchen erwählet.Die Catholjsichen stridenten geben vor, er habe behauptet, daß dasheilige sacrameut des leides und bluts Christi verweßlich sey. (?E-cbron. 8/>-^,/,,««»-. <7<,-r,e.
Johannes X , welcher von einigen Beccus gcnennet wird.Er war anfänglich der Griechischen Arche tti-cKK-Lrius - und wider»sprach der Vereinigung, welche der Kayser Michael VIll auf dem2 Ooncüio zu Lyon an. 1274 unter dem Pabst Greqorio X zwischender Griechischen und Lateinischen Arche stifften wolle. Der Kayserbemühete sich zwar anfangs aufs äusserste, ihn auf stinc feite zu zie-hen ; allein da er nichts auszurichten vermochte, ließ er ihn in eing-ssängniß werffen, und ihm darinnen des Nicephoxi Blemmidaschrissien vorlegen. AIs er dieselben durchlcst», und die suchen einwenig genauer überleget, änderte er seine meynung, und hielt esmit der Lateinischen Arche wider die Griechen. Dannenherv wur»de cr durch des KayserS Michaelis Vermittelung, nachdem Jose»phns Galesius abgesttzt worden, an. i274Palriarche, kam auchbey dem Kaystr in sehr grosse gnade. Nachdem aber derselbe ver-storben , gieng er aus furcht vor dem pöbel an. 128z in ein kloster,und der abgesetzte Jssephns kam an ferne stelle. Jvsephi Nachfol-ger , GeorgiiusCypAus, relegirte Beccuni an den fuß des becgesOlympus; weil er sich aber hierüber lehr hefftig beschwerte, wurdeihm vergönnet, seine jache vor dem ccmttttorio zu Constanimopeizu führen, welches er auch mit grosser beredtsamkeit that. Allein,u>>il er nicht nachließ der Lateinischen kirche das wyrt zu reden,wurde er aufdas8. G.'örgeii-castel m 'Bithynien gefetzt, worauferin ziemlichem elende starb. lib. z.
canrin. lsaronii. /.es äe perpelurcecclettse or. Lc
occiä.conseniions.
Johannes XI , von Sosopoli, einer Bischöflichen stadt inThracicn gebürtig. Er folgte dem Anastasio an. 1294, und brach,te sich durch seine lugenden in solch ansehen, daß er aus einem klo-ster, worein er sich nach seines wcibes tode begeben, heraus ge.nommen, und zum Constantmopslitauischen Patriarchengemachtwurde, in welcher würde er bis an. izoi lebte. üb.7.
in cllron. an. 1 274 n. tz.
Johannes Xll, war zuvor in des Kaysers Andrvnicidrensten,und wurde an. iz iz nach Niphon zum Patriarchen von Constan-Anope! erivählet. Die Griechen hatten unter sich diese weise, daßdiejenigen, so man zu Patriarchen erwädlete, den Münchs» Habitannehmen musten, woftrne solches zuvor noch nicht geschehen.Daher» machte sich Johannes zu dieser ceremonie fertig; allein derKayser widersetzte sich ihm, weil er wüste, daß selbiger mit demzipperlein geplaget war, imd daß ihm die artzte fleisch zu essen per»ordnet hatten, welches er als ein Münch nicht hätte thun dürsten.Grsgsrsscherichtet, daß dieser Pacriarche sich sehr bemühet, dieGriechische spräche wieder in ihre rechte reinigkeit zu bringen. Erstarb an. i z rc>. 6>-E--cki üb. 7. 8>.'»ä-r»r-L LN. l;i; n. 8.
ckron. ecclest «ttrecE.
Johannes xm/folgte demEsttta, einem Münche von deinberge Arhos, um daH jahr >zz i, oder wie Onuphrms will, an.1 Z4i. Er vräsidtvre aufdem I/nocio, welcher um Barlaami undPalamä irriger m/yming willen angestellet worden, und wurde an.IZ4Z abgesetzt. bitt. lib. 2,cie Ilei^-
olliattis leu (Juiesttt» (Ir.eci 5 . cbron. escief 6r»c.
. Johannes tl , beygenamt l^epoz, ivax von schlechtemhcrtommm, und anfänglich ein Münch; nach diesen wach ere,n Drechzuer. ,edoch war er den Ariauern, Macedon E, n ,,,wandern fetten zugethan. Weil er aber selbige mich d stm aLjchworen, erlangte er nach Cyr>Il, rode an. ;86 die Nilchöllimewurde zu Jerusalem . Er dE viel streit mit Evipha.Uo ,,b Nronymo wegen des Or-gems , welchem er nicht abgeneigt war.Pelagium verdammte er am dem (Ullo zu Diofvoli in dem ae.lobten lande, nahm ihn aber hernach wieder in die gemeinschafftder kirche auf, wcll cr glaMe, daß Lechelbige seine irrchü ncr umgeheuchelt und un rechten ernu wcherriihen hätte. Licraus schriebAugustiims an ihn, mit augchmgtem bericht, daß Pelaaiuö einHeuchler und betruger wäre, und von der gnade Jesu Christi sehrböse mcynungen führte, wie er ihm denn auch zugleich ein buchvon der menschlichen n-itur, welches von diesem kctzcr geschrieben,von ihm aber widerlegt worden, mitschickte, und darneben in allerseiner Mitarbeiter «amen um die stta des Divspolllaniichen Ivnociianhielte. Als solche Augustmus von ihm empfangen hatte, verser»tigte er daraus ein gewiß buch, welches man in dem 17 idcalo ineiner Abtey der Lsnowcorurn regulsriurn gefunden hat. Balddarauf, nemlich an. 4-6, verstarb Johannes. Er hat verschiedeneschcifftm verfertiget, welche Petrus Wastcllus an. 164z zu Brüstst! in tol. zusammen drucken lassen, wiewohl viele darunter befind-lich, welche ihm fälschlich zugeschrieben werden. L',-E^.r,§ep. 6l. ep. 2s2. lib. ; bitt. c. z;.
ÄNtiauik. Lrie, c, 9
bitt. keisz. dÄvs.
Johannes, war anfänglich ttrottttor der xrsmmstic ttnd Bi»schvss zu Trieste, in stiner gebucts-stadt, allwv stme famille unterdie ansehnlichsten gezchit wurde. A». 759 ward er au statt desverstorbenen Vitallcmi, Patriarch zu Grado , wiewol ejmge dasfahr 764 odrr 766 sttzen. Er hatte den rühm eures frommen,recht-gläubigen und gelehrten Mannes,-'vertheidigte auch die rechte stinerkirche mit grossem eiftr so wo! wider den Lonqvbardrscben Kömg,als wider die ihm untergebene Bisthdffe. Er machte sich die beyde»Hertzvge von Venedig , Johannen', und Marmtimii Gaibaios, erst-tick, dadurch zu feinden, baß er emcn Griechen, namens Cyristo-phorum, weil er ihn vor einen Heuchler und sonst vor untüchtig er«kennte,nicht nur kemesweges in dem Bißthnm zuVenedig bestätigenwoitc, sondern auch noch darzu in den bann that. Hiernächst er-brtterte erste noch mehr, da er wegen ihres böstu lebens sie selbststraffte, und g ieichfals mit dem bann brohete. Deswegen schickteder voZL Johannes seinen söhn Mauritium nach Gmbo, welcherden Patriarchen an. 802 aufeinem hohen thurm nahe an dem uftedes mecrs führen und von bannen herunter siürtzen ließ. Hierüberentstund ein so grosses Mißvergnügen unter dem volck, daß beydeDogen, valer und söhn, mit genauer noth Lurch die flucht ihr lebenerretten kunten. Hingegen ward Fortunatus, ein netter des ent-leibten Jvdaimis, zu der würde eines Patriarchen von Grado erho-' ben. f'aÄr.f bitt. Inaul. parc. I üb. 2. snosl, t-ain.
rc>m. I PL«, z. clei-e§n. Iral. üb. tta!. ttcr. rom.;.
^7o>-s/r»i bitt. Verier. üb- 2 p> 46. 6 r»str>,br»r bittor. Venel. üb. e./r-ests äelk. leMeottell» Liocep. ^8-ii«i,a. siehe X-ac'
tunatus.
Lardinäle:
Johannes von AbbeviUe / ein Cardinal aus der Picardie.Einige nenne» ihn Johann von Atgrarn, und versichern, baß erein Münch von Cimu, und Prior von Abbeville gewesen. Dieses istgewiß, baß er als Ooüor zu Paris , die theologie mit grossem rühmgelehret hat, auch DecLnm zu Amiens worden. Nach diesemwurde er an. 122; Ertz-Büchoffzu Besan?on, und an. 122700»Grcgorio IX zum Cardinal gemacht, welcher ihn auch als Gesand-ten in Svmm'N und Portugal ! schickte, um daselbst das creutz wi-der die Saracenen zu predigen. Nach diesem jchickte er ihn auchan Kavstc Kriebrich den tl.. Ihm wurde der titul eines Patriar-chen von Constantinopel angetragen, welchen er aber nicht anneh-men wolle. Er starb zu Rom an. 12; 7 zu ende des stpt. Man hatvon ihm einen cormnemsnurn über das hohe»lied; 4 bücher vonpredigten, rc. cbion.
cke üguo vit«. Lc in 6regor. IX. ttsl,
IscrA. Vetonüo. />-«-». 6sll. pur». Kitt. cles fac-
«linaux.
Johannes , mit dem beynamen Camvanus, gebürtig vonSaierno, ward aus einem Münch von Monte.Caßnio, Lurch Cö-lestlnnm ID, zum Cardinal gemacht, auch nachgeheuds als Legalnach Teutsthlauv geschickt. Nach dem tobe dieses PabstS ernenne»ten ihn 10 von ben vornehmsten Cardinälen zu dessen Nachfolger;allein aus beysorge einer spaltunq begab er sich stmes rechts, uriühalff die wah! Jnnocentil III beförberw welcher hernach aus dauck-barkeil ihn mit vielen wohlthaten und ehrenstellen begnadigte. Un-ter andern schickte er ihn mit dem ckarAtter eines Legaten,erstlichin das Königreich Mapolis, ferner in Sicilien, und endlich mEngettand, Sclrvttland und Jrrlanb. Bcy der letzten legakion ver-dunckelte er den rühm seiner Mäßigkeit in essen und lrincken, stinergelchrsamkett und andrer Verdienste/ durch Vengeitz, dem er mei-nem