Band 
Zweyter Theil
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nre-s/z^E8l8 oder W«.lM0M8I8>geburtrg

vvi^ 2 a "n ausPortttgall^cr gcdurt nach

L^ASüK^PKS 4»L

ncr rück kehre in Spanien wurde er Bnchoffzu Girona, well er sichaber den irrchümmr der Arianer hcffi'g w,der,ctzke, veriagke ihn derKönig Leuvigüduü , welcher diesen ketzem zugethan war, von dan'mn Er begab sich inCatalonien, und sti,fiele an dem fuß des Py.renäisshen geb.'.Ms ein klostcr Biclare genannt. Er ha desV-croris von Thunis chronic von dem rahre; dch 59-> conti«nnirct. cle vir. illulir. c. ;i. //Er,«5 I.; c.

Z7. I. ; c. i;. bibi. ü,s?. //-ss-rre»»-

LlDS.

Johannes von Ochöford / Bischoff zu Norwich , war vonstinm, vaterlande benennet, und ledle in dem ir ieculo. Ernavmin den studlen dergestalt zu , baß er endlich Oecanuizn SaliSbucvwurde. Er hielt es mit dem Könige Henrico lk wider den ^hv«mainvon Eantecdury, und bekam darvor das Blßkhum Ehichester,nach diesem das von Norwich . Er schrieb auch wider bemeldlenTdomam, und wurde von dem Könige m Sicilien geschicket. ^Erhat eine reise-beschreibung und Historie von Engelland Hinterlagen.

cle lcripc. ^ngl. prüct. Kilt. 8coc. s'rMr l. 2 ae

tritt. bar. c. ;6.

Johannes von Saliöbury, Bischoff von Chartres , war auseinem gute» geschlcchie/ und wurde von leincm vatcrlande also be»nennet. Anfänglich wurse er bey dem Ade Pccro von Eelles erzo«gen, gieng aber von dar nach Pariß, ivoselbst er LerLtor wurde.Weiler gieng er nach Rom zu dem Pabst Hadriano l V , welchersein landüinann war. Er begab sich aber bald wiederum zurücknach Pariß, und lehrcte daselbst eine zeitlang, batie auch den be«rühinren Petrum von Blvis zum Zuhörer, gchch dle'seln that er ei»nc reise in Engelland, hielt steh bey Tbibaldo, Ertz Dischoff vonCantcrbary auf, und nach deen tobe bev seinem Nachfolger Tho-mas Becker. Er war demselbigen so sehr zngelha», daß er an.iiü; mit »hm ms elend zog, uns war auch von ihm keines wegesabzubringen, bahero ihne Petrus BlesenstS des Thomä Hand undaug nennet; wiewohl er bev dem allein dessen gar zu grosse hartnä«ckigkcit gegen seinen König meyniiahlen scharff genug ladelie.Nachoeiii er dergestalt 7 lahce herum gezogen war, und sich mitdem Könige ausgesöhnet halle, kam er zurück in Engelland, wurdeaber bald darauf an. , >72 zum Bsschoss von Chartres in Franck-deich beruffc». Er wohnte an.' 1,79 dem Ltoivalio O-ueeLnenlibey, starb aber an. i > 8r- Seine srommkcit und cyffer werben vonallen,die ihue gekannt, gar lehr gelobet. Man Hai oon ihm poli-ci-Liicum ss cle nug>5 ceuialium; ^elslogicur, darinnen von dervislekric und gantzen Philosophie gcbandell wird ; vimm 1 'Kom«Lsnruar z commenranos in epitt. t'uuli; ej,ilto>L5 Lecepilt. /'crc,,, F/c/c«/H cpikk. />/>,

//c//,rc»ll5 I. 2 cle liile. Oac. c. z r.

6all. Lbrilt. eiiT.«. *

Andere geistliche und berühmte männcr:

Johannes Bassianus von Cremona , ein woblgerathenerschulcr Bulgari, und berühmter Rechlsgelehrter des 1 2 lecul,, sogar, daß man ihn zu verleiben zeit die interne der rechte, ober wieandere wollen, den spiegcl ber well gcncniicl bat. Er bat etlichelumrris; cliZcttorum, Le Lurlienr>c»i'um wie auch ZiolllrL m teucl»geschrieben, und ist an. 1197 zu Bvnonien verstorben. S-»-cle cl. lex. inwrprec. I. 2.

Johannes von Lappadvcien/also genannt, weil er in dieserProvnitz gedohren war. Er stund bey dem Kayssc vustnnano msonderbaren gnaden, dienele ihm in Verfertigung lcmes cockcü,,wir»be hernach zum Bürgermeister, und an. z;8 zum l'^ i^ko ober oder.Hofmeister gemacht. Er machte stet, durch viele un.gerechllgkeil über alle Massen reich. IustimamiS mustc ihn emstcusum einen zu Constautiiiovel fcmctwegcn entstandenen anftuhr zustillen, feiner ämler entsetze», gab ihm adcr ,olche bald darauf wie»der; allem well er endlich »wickle, daß sem edrqcitz keinen andernzweck balle, als sich selbst zum Kavstr zu machen, verwiest er ib» meine vorstabt vor Chzico, Aeraze gencnnl. ivostlbst cr ein Mönchwnrde. Als man ihn hernach beschuldigte, k cr mit crmordungEufcbii des Bifchoffs in besagter stadt zu thiii, gehabt, wurde erauf die solter gebracht, um die Meuchelmörder zu offcnbahrcn.Daraufnahmen sie ihn und zogen ihm ein,schlecht leinen kleid an ,wormncn er durch gantz Egyvren gesührckwurte, und zwar i» sol-cher armulk, daß er ssm drod beiteln muste, ,edoch nichts destoweni»ger nvch immer Kayser zu werden bossele. Zu Antmoe musie er; iahr lang gefangen sitzen, und wurde endlich wegen feiner vcrbre»chen hingerichtet. I., st-ö. I'eri'.

Johannes von Lastet Bolognese/ ein sicuifchncider, wel.chcc an. i e;o beruhint war. Er aroeitcle vor den Pabst ClemenlemVII und den Kayfer Carolum V. und war überaus geschickt, dieallerbesten qcmäbldc des Michael Angclo und anderer berühmtenmahlcr in stein zu lchneidcn. Er starb an. isz; zu Faenza.

enireüenr tue I« vie; cler peinkre;.

^I^HsNUies Ll.I^/hcdI8, sonst auch 8 LttOO^ 8 Hc 08 ttiid^ genannt, war um das jähr zr; gedohren, und begab

klostcr anfbem berg Slna.Nach des Abts tobe schloß er sich in si-inc zolle ein, und lebte gantzvor sich, wurde aber nach d,e,em zum Abt selbigen klosters erwählet,wormnen viel emsichler lebten, denen cr gar wobl vorstiinbc. Erü^^-^'ch den;o matt. an. 606. Sein leben ist von r Astönchenbeschrieben worden. Seine schrisslen sind: sc»i» psrLckist, worü»

Loh

ber so viele commentirek haben, und i'Wer zZ xEorem v,

^iiim cssr,, ., ' "levoig,

Johannes Damascenus , ein berühmker SNjsckee prker. würdevoll ieinem vaierlande Damastenus,samkeit Chrysorrhoas, von den Arabern Manieren qencmmvalcr war ein vornehmer bürger vvn Damasco.und bwdem-raccnischen Fürsten geheimer Rath, welcher ihn vondem ^in allen wissen schafften wohl unterrichten ließ. Nach se >»^2tobe folgere er ,hm in der geheimen Raths stelle, und war b ,777Saracenen in grossem ansehen. Als der diiderssiml mime«/te er den gebrauch der bilder aufdas äusserste zu vertheldiaenusiÄbcshaldcr wlber Kay,er Leonem dcn Isaurer, und widertimim Copronvmum,welcher ihn durch einigeBisckvssc in// ^'thun ließ. Allein weil ihn der Kayfer hev bey dem Earam ckmFürsten Hisiam fälschlich angegeben, als suchre er sich dr/nMDamascnü zu dcmeistern, ließ er ihn, die eine Hand abhauen, mwohl vorgegeben werden will, als sey ihm selbige in der nachder angewachsen, welches Spanhemius weilläufftia widerlegEr erhielte hieraufje»ie diwißion von den Saracenen, da crbcmalles verkaufftte, und unter die armen ausiheilete, nach^rn^lem gieng, und daselbst em prcsbytcrial erhielte. Zuletzt aberer in ein klostcr, darinnen er endlich um das jähr 760 starb. Mnhat von ihm 6 - üäc orrkocioxL I,bror4 ; prralielomm 0PU5; llcürcrn imaxinibus ,Lcc. die nachmals verschiedentlich sind Mummgetl licket worden. vira vLwsscerli. A«.

»v»>r,§. corisp. op. Oamasceni. bild. ima§. E

Johannes 6e OLO der stisstcr des so genannten ordcns dkkliebe, war zu Montemorr el dkovo. einer statt in Porwqaii. jgder Provmtz Alentejo gebohren. Als cr einstens den berühmlm.Johaniicm von Avila predigen horte, wurde er dadurch dermal!beweget, daß cr gleich alles verließ, um sich gantz und gar Gellzum tiensic der arnicn zu wledmeii. Zu solchem ende begab er ßchin daS Hospital zu Granada , woselbst er den ersten gründ zu stiremörben legte, welchen Leo X an. izro destäligre. Er starb denzmatt. aii. izroindcm 5z jähre seines atters. Paiilus IV balnach»mals dlest congregation bestätiget,welche ausser den; gewöhnlichengclüdben auch das viertle hat, daß sie sich zum dienst der arnicnmlcdmen. siehe Noch ci» anderer dieser »auirns«

gedurk ein Spamcc, storirle ums >ahr irxo, und hinlcrlicsse ve»lchicdene schrisslen. *

JohanuesHagen/ äe lnäsgme zugenamct, gieng in deinrz labrc seines alters in das Carlheuscr-kloster zu Ersiitt, und bliebdarinnen ;? iabr, binnen ivclchcr zeit cr ; klöstern vorünnd, undsehr viel schrisslen edirle, deren Pctrcius 4; z zählet- Er starb an.

147z. /^r>77l,5 b,bl. (sarrbus. lclehsts. brl,

s-»/ Gleisn. Isnck ckronic s>-iz;. ;;y.

Johannes Hagen, sonst Lk InclaZinegenannt, warumdaijähr >s,r Pfarrheiss zu Steinheim am Mann i» der biöcesMMayntz. Wcaen seiner geschicklichkeir adcr wurde cr nach Zimgescliickl, um den Ertz.Bischöff ichen maiilel vor den ChimUciivon Manntz von dem Pabst zu lösen. Nachdem cr auch sonnen ßchan verschiedenen bösen aufgehalten, wurde er Oceane» hes st-on»barts.coilczch zu Franckfnrk ani Mann. Er war in der »ilwloxietrcstich erfahren, hat auch verschiedenes geschrieben , als iarrosu-lft once aporclekniaiieaa in esiirornaniiam, ph) liv?nomiam, astwlo-Aiarn naiuralem, Lee. //e/zfre,/, virae. rbcacr. bsciüi,

lanü-clii onic >i. z zy.

Johannes a sest, ivivia, vorbero äe 8 . I>rro genannt, wakein Barsüssee»Carmel>ler>Mlinch, von Calaborra in Svanlen ge-bürtig. A». > z 8 ? gieng cr nach Jialicn, um daselbst leinen ortenweilcr sortzuvstamzen , da cr sich denn bey dem Pabst Paulo V unddem Carbmals.eollccho. insonderheit aber bey Bellarmino, i»grosses ansehen scyte. Er starb an. 1S14 in dem klosterzu Frescali,ünb hinterließ viele schrisslen, welche an. ,e>rr in z vol. iind an.,Sso m 4 col. zusaunne» gedruckel worden. 5E. -es!'»».

I. 2. e. ;7- bibl. ttissan. p. z4^.

Johannes von Zi»ola, em berühmter Rechtsgelebrler MBvnonien. Er war daselbst qebobren, wird aber Imoln genannt,weil seine eitern ehemals b>ni lbst gewöhnet hatten. Er wurde mlugend aus zum studieren angehalten, und borte anfangs zu Pe-rugia Angclum Ubalbum, uachgehcnds aber zu BoiwiiicnFrWciscum Ramponcm und andere gelehrte männcr mit solchemßMdaß er Ooüor und bald darauf i'rotcllor zu Padua wurde. An.1402 zog ihn der Heetzog von Fcrrara aufscinc iiellangclcgie acadc-nnc, und von da kam cr nach etlichen iabrc» nach Bononien, da-stgcr Universität wieder cmszubclifen, welche durch ei» gewisses m-rui ziemlich verfalle» war, krafft dessen niemand als eingebohrne lliden Oi-oicllor-stellen sollen bcförderl werten, Er hatte dasungM,daß er ftm hauß, hibliothec und IVI8r2 durch brand verlohr-»nostarb den >8 febr. an. >4;6. Seineschrlsttcn sind: coaiMmu»in äccrersIeL , in Olcmeniins; Le. OiZetkun, insorriLium.i"i»eE.

viiae. sie cl^r. Ie§, inlcrgr, 1 .11 e.

88- /'/cZ-ec« tkrairum. Line.

Johannes / mit dem zunamcn Marcus, war des heMBarnabä vctter, wird von etlichen vor den Evangelisten MMilngehalten , aber ohne gründ. Man bält davor, daß>mwr)MMin seinem banse das ostcrlamm gegessen, wie auch daß der nciMGeist darinnen über die Avostcl ausgegosscn worden. Lv vici mawiß, daß Petrus die gläubige» allda angetroffen, als ihnaus Herodis gcfängmß erlöset hatte. In der Avostel gc!chiw>.se» wir auch, baß leine nmtter Maria gcncnnet wird, »m e »Ursache an emer zwistigkeil gemessn, so zwischen Paulo liiw oau

ba entstanden, weil Barnabas haben wolle , daß dM ß"' ^