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Ann-En Eklltzsge tochter und erb!» Maria», an ihren Printzen zuvermal, len / aufkclner parthey erhlelte. hatte auch noch eine
denSckwe^,.^^^'', Denn sie zerfiel wegen einer streitigkeit mit^ ^ ' welche m die guter des Savoyischen Grafen von
Fvmonc einfielen, und noch mehr conquctm ;n mache» suchten.Md der Hertzog, welcher ohnedem eine ursach zum krieg wider dieSchweitzer brauchte, bediente sich dieser dazu, daß er dem Grafenvon Romom beystelwn wolte. Nachdem aber die fachen des Her.tzvgs unglücklich liessen, hieng sich Jolanta an den FrantzösischenHof, und war eben im begriff an. 1476 nach Lion zu geben, undmit ihrem bruder Ludovico XI eine Unterredung zu halten. DerHcrtzog von Bur^uiw aber / da er solches erfahren , ward derge»statt unwillig auf sie, daß er sie durch Olivier lie In Marche vonGcneve entfuhren, und auf das schloß Rouvre bey Dijo» setzen ließ.Weil man sie aber nicht genug verwahrete, fand sie mitte! zu ent»wischen, welche sie ihrem bruder kund machte. Weil aber dieserinzwischen ihren Printzen, den jungen Hertzog, mit guten Worten,n seine gemalt gebracht, auch bereits Chambery und Montmelianbesetzt, und die Hcrtzogin besorgte, es möchte svwvl der König,als der Hertzog von Burgund sich von Savoven meister zu machensuchen, lieh »e »ei, vor ihrer befteyunq von dem König erst verspre.chcn, daß er sie nebst ihren kindern nach Savoycn gehen lasse», undWider den Hertzog von Burgund beschützen wolte. Und hieraufward sie durch den Herrn von l^hauinont / Louvei neur von ^.ham*pagne, besreyci, nach dcmFrantzösischen hofqebracht, und hernachwieder nach Savoyen gelassen, woselbst sie nach dem gleich daraufgefolgten tod des Hertzogs von Burgund ruhig lebte biß an. 1478,da sie mit lod adqieng. HUi. c!e IVIemoii-es
ckOIivier cie la Xlaecbe. D^s/ bitt. äs llrance rom. 2 col. i z gs,i;y8.1400,1427.
Jolaus/des Jvhicles sobn. Er halff dem Hercnli die üyllramüberwinden, dergestalt, daß er, so bald Hercules derselben kövffeherunter gehauen, mit einem glüenden eisen über die Hälse fuhr, umdadurch zu verhindern, daß sie nicht wieder ivachien möchten. Zubelohnung dieses diensts erhielt Hercules bey der Göttin Hede, daßsie ihn wieder jung machte, da er bereits aufder gxnbe gieng. //e-
9 rnetsrn.
Jolaus oder Iollas/ war Antipatri, eines von MrandriXl. Generalen und llouverlieur^ von Macedome» söhn, des Cassa»»dri bruder. glachbem dieser Antipater durch anstifflen der OWM'pjas, Aiexandri XI. mutter, seines xc-uvernememr einsetzet wer»den solle, und Craterus würcklich von Alexandra bestimmet war,solches von lhme zu übernehmen, auch Antipater wohl gar arg«wohnen mochte, dieser letstere dörffle beseht haben, ihn umzubrm«gen, beschloß er, sich an des Königs Person zu rächen, oder >ve«nigst seinem unöergang durch die äusserste mitte! vorzukommen;schickte demnach etwas von dem Wasser eines arcadischen sces, No»naciis genannt, welches wegen seiner kälce demienigen, so davonlranck, alsofort den lod drachte, diesem seinem söhne, um es demKönige zu trmcken zu geben, dessen mnnbschcncke er war. Nachder meisten Scribenten zengnuß solle Iollas dieses giffl-wasser unserden schon nach der gewohnheit von ihme gekosielen wein gemischel,und also den König ohne seine eigene gefahr dadurch vcrgifftet ha»den. So bald Alexander einen schluck davon gethan, empfand eraisobaid eine solche durchdringende pein in seinem magen, als wenner mit einem »feile durchschossen worden, welche dergestalt zunahm,daß er endlich sein schwerdt gar auszog, und, »m der Marter loßzukommen, sich selbst entleiben woite, jedoch musste er noch daransterben. Im übrigen muß doch Iollas kurtz nach Alexandro ge.starben seyn, weilen Olympias noch vor ibrem rode, dessen corpersolle haben ausgraden und ins meer werffen lassen. Woraus viel«leicht die einbildung einiger neuen sccidenten entstanden, welchemelden,Iollas wäre durch kostung oder credenzung des obigen gisst»trancks ebenfahls an seiner gesundhell dergestaiien geschwächet wor-den , daß er davon todes verblichen. 1.1 c. 5. /«/. 1.12 c.
14. IN /Ilex. Lc H/perill. !. 8 c. l. ; c. ;o. /),->
Orae. S4. I. 10 c. 10, che. l. 19. Doch wollenund ä'tt/.s-r,, das gisst wäre durch Eassanorum demKönig beygebracht worden, so aber nicht gelten kan. ^
Jolcos / itzt Iaco genannt, ist eine alte stostadt in Magne«sta, einer Provintz in Thessalien. Sie ist nahe bey der stabt De«melrias gelegen, nicht weit von dem im» LLZaLo, jetzt c-olto -ll-Irmiro und Loltt, äe V0II0 genannt, unten an dem berge Pelion,welcher anjetzo Petras genennct wirb, und von der stadl Pagasa,jetzt Vollo genannt, 20 ttsllis, auch eben so well von Armenio e»t«lernet ist. Diese sradt war vor zelten wegen des Iasonis geburtund der Argonauten Versammlung berühmt, als sie nach dem gol«denen Messe reisen wollen ; wie Iason selbst von der benachbartenstabt Pagasä, bey denen Poeten ossl l'sg-ckEm Ia 5 c>n genennet wird.
1,7 meesm. l.;. *
Jole/ Euryti, des Königs in Oecalien , von dessen erster ge«mahlin tochter, in welche sich Hercules verliebte, und daher mitihrem vater diesen vertrag machte, daß, im fall er ihn nberwindenwürde, er seine tochter haben solle. Nachdem ihn »un Herculeserlegt hatte, forderte er selbige, und da ihm Eurylus stm wortnicht halten wolte, tödtete ihn Hercules, führte «eine tochter hin»weg, und gab sie hernach seinem söhne Hyllo. Allein Dexamra,Herculis gemahlin, war so eifersüchtig auf chres mannes neue liebe,daß sie ihm, um ihn davon abzuziehen, Ncs» vergifftetes hembde zu»schickte, woran erstarb. 0?,^. ymeram.
Jollvbet/ (Evcrt) ein Advocat des Parlaments zu Paris ,wurde den 20 jul. an. 1601 zu Orleans gebohren. ^elchwie ealsosvrt in stiner jugend einen frühzeitigen verstand an sich spurenstieß, also setzte er sich in seinem männlichen alter durch seine gelehr«
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samkell bey jederman in grosse Verwunderung, sintemal er nicht al.lein ein erfahrner jurist, sondern auch ein guter pvete, grosser plli-I0I0MS, pkllosopllur und rKsoloAU5 war. Er war von Natur eineslustigen kurneurs, welches er bey jeglicher bequemer gelegcnheit k»hen ließ. Sein carmen in bgmiam, ein Lateüüich herostch gedieh»te, worinnen er des Königs Gustav! Adolph! in Schweden thatenbeschreibet/ wird sehr gelobet. In Fcantzösischcr spräche schrieber eine weMäuffkige Historie von Schweben, die er aus den glaub,würdigsten archiven, so ihm von vannen zugeschickt worden , ge.nommen < und in manuttripro noch bis claco in der Königlichenbiblwthec zu Uvial verwahret wird. Arrhenius, welcher in La teinischer spräche des Grafen Ponti lls la Gardie leben beschrieben,citirt bemeldtes buch an vielen orten. Ausser diesen 2 schriffien, de.ren eine in ungebundener und die andere in gebundener rede beschrie»ben worden, hat er noch viel »sn verschiedenen male«
rien hinterlassen, die in seines sohns Evert Joüybet, so sich inEnglische bienste begeben, chnd vormals beS Hertzogs von Mich»mond intormarcir war, Hände» sind, und vielleicht mit der zeitauch an das licht kommen dürfften. Er starb den 20 jul. an. 1662,welches gleich sein geburtsckag war.
,v.v, ^ -LIE-U» ^ IVUI. u». 1V07 zu Paritz gevoyren. An.i6si bekam er ein Canvnicat, und begleitete hierauf den Hertzogvon vonqueville nach Münster, begab sich sodann wahrender un.rntzen m Parih nach Rom , und kehrte nach deren endigung wiederzu seinen Verrichtungen nach Pariß zurücke, wo er in einem hohenaller, und nachbeme er fast biß an sein end eine sehr gute gesund,hell genossen, an. 1700 sein lebe» beschloßen, und von jedermandas lob eines geschickten, frommen und aufrichtigen mannes dar.von getragen. Der Abt >s Gendre hat an. 17°° M Paris seinLioZ'ium Lateinisch drucken lasten.
Ion / Xnthi, des Königs in Thessalien, söhn. Sein vatevgab ihm die landsihafft Atticam, die er hierauf nach seinem «amenJomam nennte, worinnen er eine stadl erbauete, die aus 4 an.der» stadren, nemiich Marathon , Oenve, Probaiinthvs undTricvxytbvs bestund, und daheroTetcapoiis gcuennek wurde. Dasvolck zu Athen theilte er 1114 classen, nemiich in soibaten, Priester,kümiier und tagelöhncr, und erbaute 2 städte darinnen, eine zumandenckcn seiner gemahlin Helice, die andere aber zun, gedächtmßseiner lochter Bura over Buris, welche hernach beyderseits durchein erddeben verschlungen wurden. Dieser König ließ z söhne hin.ter sich, deren namen folgende waren : Puiceus, Pythion, Ae»gicoros, Argaveus, Hoptes und eine tochter, mit »amen Bura,
^Ionadab / der söhn Rechab, führte ein sehr heiliges undstrenges leben, tranck keinen wein, wohnte i» keinem Hause, bau»etc weder äckcr noch Weinberge, und lebte also fast wie die altenManche. Diese arl zu leben befahl er auch seinen nachkömmst»,gen, den Rechabllen, welche selbige genau bcobachleten, seinembefehle in allem gehorsam waren, und dahero von Gott gelobet undgesegnet wurden. Dieser Ionadab war es, weichen der Königvon Israel Ich» mit auf stinen wagen nahm, als er auszog, andes Avabs haust räche auszuüben. 2 iz, 16, 17. /e,E.;s.y Lirr, c. 6. V'h',,//«, cie Kecbabitir.
^ZonttS/ ein söhn Amithai, ist einer von den 12 kleinen Pro«phele», unter selbigen aber der erste und älteste. Einige unter denJuden geben vor, er wäre der söhn der wiktwe zu Sarepta, derdurch dm Propheten Eliam wiederum von dem tode erweckt wor.den. Sie fugen noch hinzu, er wäre des Propheten Elisäi clilcchulgewesen, daher hatte er unter der regierung des Ioas und Amasiäder Komge in Juda busse zu predigen angefangen. Sicherer aberist zu lagen, daß er gelebt habe unter dem Könige Ierobeam ausden nachkommen Ich», welcher 41 jähr zu Samaria regierte.Als Jonaö anKonigIerobcams Hofe viel gutes hatte stifften helffen,wurde er von Gott nach Ninive inAssyrieii gesendet,wo damals desSarbanapall vater Ascrazapes, oder wie er im 2 buch der Königeam i z v. i s genennet wird, Pbul, hofhielt, welchem er vor sei»nein untergange auch dusse predigen muste. Denn daß durch die-sen Kdmg, welchen Ionas wegen seiner dußftrligkeit lobet, nichtSardanapalus könne verstanden werden, erhellet daraus, weil ernicht zu einer zeit mit Ioas oderIeroveam, sondern nach ihnen erstgeiebet hat. Ob nun gleich damals die Ninivitcr busse thaten, sindsie doch darinnen nicht beständig verblieben , sondern »och ärgerworden, als sie vorhin gewesen. Jonas wolte dem ersten beruffGottes nach Ninive sich entziehen, daher stohe er auf ei» schiff; Gottließ aber ein grosses ungcwitter auf dein meere entstehen, und alsdie leute im schiffe das lovß unter sich wurffen, um zu sehen, weran diesem ungcstümm ursach wäre, fiel es aufihn. Daher wurdeer aus dem schiffins meer geworffen, und von einem walisische ver»schlangen. Als er aber darinnen ; tage und ; nächte verharret,und Gott um hülffe angeruffen, ließ ihn Gott wiederum unverletztdurch den walisisch aus land speyen; woraufer sich denn nach Nini«ve begeben. Wo er wieder an das land geworffen worden, ist sogenau nicht zu sagen, doch scheint es, baß es ohnfern Joppengeschehen, allwo er zu schiffe gesessen. Er vermeynte, Gott wür.de die stabt uncergehen lassen, daher begab er sich aus der stabt;weil aber die cimvohner an Gott glaubten, und daher verschontwurden, verdroß es ihn , und wendete sich gegen morgender stadtan einen erhabenen ort. Daselbst ließ Gott einen kürbiß über seinHaupt wachsen', der ihm schatten gab; als aber s icher durch einenwmm.sttch verderbt wurde, war Jonas sehr unwillig darüber,ob er gleich nicht daran gearbeitet und ihn aufgezogen hatte. Gott wolte aber dardnrch seine gütigkeit gegen die bußfertigen zu erken»nen geben, und zeigen wie sehr es ihm zu hertzen gehe, daß sie ver»derben sollen. Vielleicht daß auch die Rabbimschen fabeln jemand
Gggsag; dein»