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ttnkünjfle auf; tonnen «oldes MrW gerechnet werden^^E
job^n^r-or-iv». k. Lurop. kerolä. Lmer
orclsn.
Verieicbniß der ^ohanttiter-Meister und Groß-^ r^ ^ Zn TeuMland nachanleikung Meg'ftr»und Decmannt.
1 Heinrich, Grafvvn Toggenburg, au. 1250.
2 Heinrich, Grafvon Fürstenberg, «11.1272.
, Johann, HerrvonLupffcn, an. 1289.
4 Gottfried von Klmgenfeis, an. 129;.
; Heltwig von Randerfack, an. 1299. ^
6 Albrecht, Grafvvn Schwartzenburg, an.izrs.
7 Berchwld, Graf von Hennebcrg, an. 1)27.
8 Mdolph von Maßmünster, an. n;i-- Herbegen von Rechberg, an. 1; r
10 Eberhard von Rofenberg, an. i;?s.
11 Conrab von Brunsberg, an. N84.
ir Friedrich, Grafvon Zollcrn, an. i?94.i; Amandus zu Rhein , an. 1408.
14 Hugo, Grafvvn Mvntfort, an-1414«
1; Johann Lessel, a». 14^2.iü Johann Vchlcgeihoitz, an. 14;?.
17 Reichart von Bulach, an. 1466.
18 Johann von Au, an. 1469.
iy Rudolph, Graf von Werdenberg, an. 1486.
-0 Johann Kcrkntzer. an. i;oo.
21 Johann von Haltstein, an. i;ir.
22 George Schiümg, an. 1546. Der erste Groß-knor
' Fürstenstänb erlangt
2; George vonLohenheim Bombast, an.i;;z.
24 Adam von ochwaibach, an. i;6/.
2; PhilippFlach, an. 157;-
26 Philipp Rietesel zu Camberg , an. 1594.
27 Bernhard von Angcloh, aii>i;s8.
28 Philipp von Lesch, an. 1599.
29 Wippart von Rofenberg, an. 1601,
-c> Arbogast von Andlau, an. ,607.
; 1 Johann Friedrich Hund von Sauiheim, an. 1612.
Hartmann von der Tanne, an. is;;.
;; Friedrich, Landgraf von Hessen , an. 1647.
;4 FrauciscuS von Svnnenberg, an. 1682.
Franciscus von Fischeringen, an. iSZ;.
;6 Hermann von Wachtendonck , an. 168;.
27 Bernhard Wilhelm von der Rhebe.
;S Uosivin Hermann Otto, Freyherr von Mervelt,
1721«
so den
an.
"Zohannsburg / eine stadt, amt und ziemlich festes schloßin berBraiibenburg'Preußischen prvvintz Slidgu an der Pisse, somit einem wall und guten wasscr-grabcn von Hertzog Albrecht um«geben worden. Churfürst Friedrich hat an. 1698 den König inPolen Friedrich August sehr herrlich allhier tractirt, zu dessenandencken , wie damals verlautete, die einwohner von allenoneribur befreyet werden sollen. kreuch unä kraliäeub.
§eogr.
8. 'Johansen / 8. Iohaniti'S'InsuI / ist am oberen endedes Bleierssees zwischen den beyden stadtgen Eriach und Landarvngelegen, wäre ehemals ein reiches cioster Benedicimer orbens, dieAdtey Eriach genannt, und Misstet an. 1090 von Huldrico Gra-fen vvnFönix, nach dessen lobe aber von denen Grafen Cuno undBurckarden von Rostnburg, Bisthöffen zu Basel und Lausannefortgesetzet- Die schirm »vogley stunde aiwrnmive bey denen Gra>fen von Neuenbnrg und Nidau , von denen solche an. 1,95 an denStand Bern,als Herren der Grafschafft Nidan gelanget.An. 1449lebten diö ordcns'leute daselbst so ärgerlich, daß die stadt Bern be.wogen ward, ein ernstliches bestraff-und ermahnungs-schreibenan den alldasigen Probst abgehen zu lassen. Nunmehro wird die«ses kloster seit der reformalion von einem Bernerische« Landvogtbewohnet. *
Johnson/ (Benjamin) gebohrm in Westmünster, allwseine mutier einen zjegeldccker zu ihrem andern manne nahm. Elegte den ersten gründ seiner studien zu London in der 8. Martinischule, besuchte darauf die Westmünsterische schule, und gebrauchte sich der amveisting des gelehrten Cambdeni. Nachgehends wurde er zu Cambridge mit in das Johannes-cotlessmin aufgenommenAllein, da es ihm an unterhalte mangelte, muste er sich bald wiederum fortmachen, und sich aufseines vaters handlhicrunq legenda er denn das neue gebäude in Lincolne verfertigen haiff. Als maiaber an ihm wahrgenommen, daß, wie er in der einen Hand einmauer-kelle gehalten, also in seinem schubsacke ein buch gehabterkannten hieraus einige vornehme leute feine Inst zum studierenund schafften tbm Mittel und weqe an die Hand, darinnen fomufahren, worinnen er auch sehr wohl zunahm. Er war ein man,von unverglciclllichen gemütbs.gaben, der auf das geschwindeltetwas fassen tonte. Wenn er unter gelehrten leuten war, pflegtkr g.cmtz stille zu sitzen, und wenn er auf etwas antwort gab, kamselbiges überaus klug und bißweilen spitzig heraus, sonderlich erccl.
litte er IN Verfertigung theatralischer wercke, wie er denn auch vor
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den sinnreichesten und zierlichsten comodiensschreiber gehsittn wnv-
de Er starb an. i 6 ; 8 -
^oia / ( Elisabeth ) oder von Rojeres, war eine Spanischevswe aus dem 16 seculo, welche nach einiger bericht in der Haupt»kli-cbe ru Barcellona mit jedermans Verwunderung predigte. Auchwird angeführt, daß sie z» des Pabsts Paul, Ul zeiten cme grossemenaeJüden zum Cakbolischen glauben gebracht, und daß sie maegemvart der Cacdinäle des Johannis Scott bucher erklärt habe.clella Osticta,
"Loiada/ ein Jüdischer Hoherpriester, so von dem Josephs auchJöiw qenennet wird. Er war ein sehr frommer und gottsfmchti.«ermann, und sahe mit grossem verdrusse, daß die Atbaüa, deSKönias Jorams in Juda wiltwe, alle Königliche Ander umbrin.aen ließ, biß auf den Joas , welchen Josabal, Jorams tochter,und Joiada gemahlin heimlich wegnahm. Jojada ließ ihn heim-lich in dem Haufe des Herrn aufziehen, und machte ihn zum Koni.ge, vorbero aber ließ er die Alhaliam umbringen, unv den tem-vel Baals zerstören: denn er halte einen sonderbaren eyfer vor denwahren gottesdicnst, erwieß grosse treue an feinem Könige, undtrug eine heimliche liebe gegen sein Vaterland. Er starb endlich imjähr der weit; 191 im i;o jähre seines alters. Er ist von einem an.bern Jojada , 10 Hoherpriester unter der reqierung der Perser war,wohl zu unterscheiden. Man meynt, daß er auch Barachias ge-heißen, und eben der sey, von dessen fohns ermordung Matth. 2;geredet wird. Doch wird dieses nicht von allen gelehrten angenom-men. Siehe Joas. 2 /A-F. 11. 2 22,2;- 24. 2;.
ck-,/,in LNNLÜb. *
Jsolakim/ zuvorhero Eliaktm genannt, war ein söhn JosiaS,und ein druder Joachas, welchen letztem Pharao Necho , der Kö-nig in Egypten, von dem throne stieß, und ihn an feine stelle daraufsetzte. Erwürbe in dem 25 jähre feines aiters Konig über Judaund Jerusaiem, und regierte zu Jerusalem 11 jähr. Unter seinerregierung stunden viel Propheten auf, nichts destoweniger that er,was dem Herrn übel gefiel, und verübte grosse qreuel; dahcro Gottzur strafe den Nebucadnezar über ihn schickte,welcher ihn überwandund zinßbar machte; als er aber von ihm wieder abfiel, wurde ernach Babel geführek, und starb daselbst. Unter ihm hat Jcremiassehr viel erlitten, welcher ihm fein Unglück vorbero verkündigt hatte,r 2;, 24. 2L-^». ;6. /ere,». 22ÜL;ü. üb. i c> an«,
ßuä. 8.r/,^»«§ snnal. V. 1 . encbir. bibt.
k- i°4-
,^c>ice/siehe Ioßius.
sIoignK, lat. suiniscuni, eine kleine stadt an dem siusse Ton-ne, in der Frantzösischen landschafft Champagne, in der gegend vonSens gelegen. Sie führet den titui einer Grafschafft.
sIoinville/ eine kleine stadt in Champagne, liegt an der Marne zwischen Chaumom nud 8. Dizicr. König Heinrich ll machte esan. i;c2 zu einem Fürstenlhnm, daß es von den lüngst.gebodrnenaus dem Hause Guise solle besessen werden- beschreib. b»nch.
reicks.
JoinviUe, eine vornehme Adeliche familie in Franckreich.Gottfried von JoinMc, 8er>ecbL> von Champagne, lebte um dasjähr 11 ;o. Sei» söhn war Gottfried von JomvlUc, 8enccbsl vonCbamvagne, weicher in dem gelobten lande ohne Ander starb;Wilhelm, Ertz'Vsschoff von Rheims, von dem hernach; Simon,von dem so fort; Robert und Guido, Herr von Sailli. Simon vonJoinvllle, 8enecb-i> von Champagne, vermählte sich mit Ermen-garde, zeugte aber mit selbiger keine Andm. Aus anderer ehe zeug-te er Johanneni, von dem so fort, und «Limonem, von dem dieHerren von Marnai und Gex abstammen; und Gottfrieden, Herrnvon Vaucouleur. Johannes von JoinviUe, 8enecbat von Cham-paqne, lebte zu dcs^KönigsLnbwlgSlXzcitenumdas jahrirüo,dessen leben er auch beschrieben. Sein söhn war Anstlmns, unddessen söhn Henricus, welcher nur eine eintzige tochter hinterließ,Margarelgm von JoinviUe, so an Hertzog Friedrichen von Lothrin.gen vermählet war, und ihm diese erbschafft zubrachte. (siehe Gut-fk.) D« /s ^^2: ck«
JoinviUe / (Wilheltmis) Ertz-Bischofs von Rheims. ErWar Gottfrieds von JoinviUe söhn, und zwar anfänglich ^cbicüL-conus zu Rheims, oder wie andere wollen, zu Cbalon, Blschoffzu Langres , und nach diesem an, 1219 Ertz-Bischoffzu Rheims.Er wohnte des Königs Philippi Augusti leich.degängniß an. 122;bey, und krönte Konig Ludwigen den VIU nebst seiner gemahlinBianca; letztlich gieng er inLanguedocwider dieAlbigenser, starbaber den ;nov. an. 122L zu 8. Flour in Auvergne. ^»kkilipp.
em fest des Herculis zu Theben, welches man dem Io»lav zu ehren so genenuet. Man hat an selbigen, kampf-fpicle geh«!-, oerer uberwinder einen Myrten, krantz bekam. Pausanias mercket auch an, daß noch zu seinerzeit eben dieserJolaus in Sar-dinien verehret worden, und einige örter derselben insul von ihmeden namen hatten. Sihe auch Jolaus des Jphicles söhn.
ui Lboc. 8ct-o/, Lr-ecis terisis. *
^olanta/ eine tochter des Königs in Franckreich Caroli Vii,wurde an. 1452 vermahlet an Amadeum IX Hertzog von Savoyen uach dessen todc an. 1472 sie unter währender Minderjährigkeit ih>res ältesten sohns Philibcrti die vormunbschafft führete. Sie mustesteh sowoi wider ihren bruder, den König Ludovieum XI in Franck.reich, als wider den Hertzog Carolum Xuäacem von Burgund inacht nehmen, wAl ihr aber von dem, erstem mehr gefahr obichwcb-te, hielte stk es meistens mit dem letzten, der üe auch mtt der hoff-,
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