ion ivp ior
kro-keKor. Man hat von ihm einen lractat äe scripronbW lli-D'eies buch ür an. Gis von Jvh. Christoph Dornvermehrt heraus gegeben worden, und er soll in willens gemessnseyn ae t»-rmmLk,c,8 zu schreiben. Er starb um das iahr idZo.
MAerrr. Gr !sr crit. Kits. lchrttL.
IonveUe/ ein ort in der Grafschaffl Burgund, in der krevtzch,von r'drr Mr Savne, an den gräntzen von Champagne, gelegen.Tue Saone fliehet mitten hindurch. Zn ansgange des jahrSi6;6ward er durch den Hertzog Beruarb von Sachsen-Weymareingenommen.
Ioram, ein söhn Achabs, König in Israel, folgte seinem bru-der Ackaga m der regiernng im jähr der weit; i; 9, trat i» semes va-ters sußstapffen, und betete fremde Götter an. Well die Moabi.ter ihm dememgen tribnt, den sie sonst seinem vatcr geliefferl, abzu-starren sich weigerten , so überfiel er sie mit krieg. Josaphat, derKönig in IuLn, ließ sich mit ihm in ein dündniß ein, »nd kamin person zu ihm. Der Prophet Elisa versprach ihnen auchsieg wider dre Moabiler, und daß sie sollen m der wüste was-ser zu trmcken finden. Er hatte hierauf auch eine» krieg mitdem Könige in Sprien, Be» Hadad , welcher ihm öffters,wiewohl vergeblich, Hinterhalt stellte. Dieser belagerte Sa.marien mit einer sehr grossen macht, und brachte den ort zu einersolche» hungers'lioih, daß ein esels-kopff 80 stlberlinge, und ein vier»kel-kad laiiben-mist 5 siiberlinge galt. Es waren auch L weider we»gen grolser himgers-noth eins ivorden, ihre beyden kinber mit em«ander zu verzehren,sie halten auch schon eines gegessen, als aber dasandere solle gclchlachret werden, halte es die Mutter versteckt, worn-her denn das andere weib sehr zornig wurde, und als der König Io»ram aufder maner gieng, schrie sie ihn um hülffe an. Der Königzerriß hierauf,eine kleidermud beschloß bey sich, den Propheten Eil-st, todten zu lassen, weil er ihnen gewisse hülffe vermischen hatte.Elisa aber wrach dem volck einen muth zu, und versicherte sie, desmorgendes tageS solle unter dem thore zu Samaria ein scheffe! sem»mei-mehl einen seckel, und r scheffel qersten einen secke! gellen. Dieseprvvhezeyung hatte aucssihce würckung, indem Gott der .Herr einegrosse furcht unter den Syrern erweckte, daß sie die flucht nahmen,und ihre Hütte», rosse und esel in dem lager zurücke liessen. Ioramließ sich aber durch diese wunder'wercke des Herrn nicht bewegen,von seiner gottlosigkell abzustehen, welches >hm Gottes zvrn und vielUnglück über seinen kopff häustte. AIs er in dem streite wider Ha»sael, den König zu Syrien , zu Ramoth in Gtiead ge,oblagen wor.den, kehrte er nach Israel um, sich daselbst heilen zu lassen. Iehu,der General seiner armee, der von dem Elisa durch der Prophetenkinber eines zum König in Israel war gebildet worden , baß er dasganye hauß Abab umbringen mochte, gieng alsofort nach Jseecl.Ioram zog ihm entgegen, und traf ihn auf dem acker Nadoth desJssreelitcn an. Da schoß ihn Iehu mit einem pftil durchs hertze,daß er in seinen wagen fiel, und ließ seine» leib aufdas seid werffen,damit die propheceynng des Eim wider das hauß Ahad inöebteerfüllet werden. 2 /k«F. ;,s, 7.8- 2 22. I. 9 sn-
rig. inst.
'Ioram König in Juda, folgte seinem Vater Josaphat tn derregiernng an. ;>4z- Erwarkaum auf den Königlichen thron er-hoben, so ließ er seine brüder und die vornehmsten rm Reiche, ivc!»che sein vatcr am meisten geliebt hatte, hinrichten- Er folgte allengreucln der Könige Israel nach, und betete auf einralhm seiner ge»mghlin, her Atbattä fremde götter an. Er bauete götzen.tempcl inallen stadten Juda, und verursachte dadurch, daß seine Unterthanenden stummen gvtzen dienten, Ob er nun gleich hierdurch Gotthefftig erzürnte, so wolle ihn doch derselbe nicht alsobald vertilgen,sondern suchte ihn durch allerhand crentz wiederum aufden rechtenweg zu bringen. Denn die Edomiter fielen von ihm ab, und diestadl Libna machte sich von ihm loß. Die Philister und Araberthaten einen cinfall m Iudäam , da sie mit seuer und schwerbt allesverheerte». Dock» konte diß alles sein Hertz nicht erweichen, vielmehrzwang er seine Unterthanen mit gemalt, den götzcn aufden höhen zuopffern. Es kam aber einsmahls eine schrifft von dem ProphetenElla zu ihm, und verkündigte ihm darinnen Gottes grosse strafe.Erste! hierauf in eine schwere kranckheit, welche ihn in seinem ein»gcwende so plagte, baß sie nicht zu heilen war. Endlich nachdemdiese kranckheit r jähr gewähret, so starb er. 2^. 8. 221. üb. 9 Llchg. just. c. 2 Lc I. I
bitt. tücn,
Jordan/ ein fluß in dem gelobten lande, welcher nach Pliniibericht, aus einer quelle, Panion genannt, entspringen soll; al-lein IosevhiiS versichert, daß, oder wohl aus verhole Panion zukommen scheine, er doch aus einer andern quelle, Phiale genannt,entspringe, welche 26 feldweges von Cäsareen entfernet sey ; vonbannen flieste er eine ecke unter der erde, biß er endlich bey Panionzum Vorschein komme. Dieses hat man nicht eher erfahren, alszu des Vierfürsten Hervdis zeiten,welcher ein bund stroh m den quellPhiale hinein warss, so hernach bey Panion wieder heraus kam.Dahero der gemeine irrthum billig zu verwerffen, als wenn er aus2 quellen entstanden, deren der eine Ior, der andere Dan genennetwürde. Dieser fluß gehet durch den see Samachonltes oder durchdie Wasser Merom , kömmt sodann in den see Genczareth, und falltendlich in daS todte meer. Im wintcr ist dieser strohm wie der Nl-ins gantz klein, und im sominer lanfft er über, wenn der zerflbmo!»tzene ichnee von dem berge Man» hinein lanfft. Es sind viel fischedarinnen, weil das land - wodurch er lauffss wenig bewohnct >«t,welches aus diestr nrsach zu der Syrischen Königen und hernach
zu der Römer zelten das lange feld gcnennek wurde. Restende
Lor
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Personen haben angemercket, daß das wasser dieses siuffes sich nichtmn dem waster des todten meeres, wodurch es läufft, vermi-schet. Ewige hallen davor, baß er unter der erde mit dem rothenober miliellanoiichen mecre vereinigt sey. Es wird gesagt, baß daswaster Views strohms memahts stmckend werbe, und zwar diesesdarum, weit Christus darinnen getaufft worden; wie man dennauch an dem orte der tauffe cw kloster erbauet, so aber emgeqan»gen; wiewohl die pilgrame »och jährlich, zumahl an Ostern, da»selbst zu baden pflegen, und sich manchmahl wvht goov Christendalclbst befinde». /./cap.c. 1. /-/«,. llb. -
kbe-ire. teer. LuÄ. Oestcripi. kals-
üwse.6b^r^/nc>t. orb.snr. *
Jordan, eine uhratte Abstehe famiste in dem Holsteinischenweuye sich m Schlesien , (allwo sie das hauß Alwaschkau in demFürstenrhum griffe besitzet) und absonderlich in Polen ausgebrei-tet hat. Pcochonus Jordan wurde an. 966 von dem Pabsre zuinBsschoff nach Posen von Rom ausgeschickt. Heinrich war amrozq bey dem König Bolcslav Notarius. Nicolans, Mdislai Ja«gellonis Cantztar, erhielt an. -gw das Ertz-Bißthnm zn Halicz, undm eben dem >ahre erklärte ihn der Pabst, wider des Dom-Capitulswillen, zum Ertz'Bsschoffvvn Gnesen, da er denn auf dem Costni-tzer-Lonobo das z»imm aufsei» Ers-Stifft brachte. Er starb zuLubitz in Ungarn , als er sich wegen dir friedens-rractate», als Ab»gctänbter, bey dem Könige aufhielt. Johannes, so an. 1422 Ca-stellan zu Zips , »nd Groß.Urocutmor von Cracau gewesen, hateme beiländige postemät nach sich^ gelassen, welche den beyngmenvon Zackttczin angenommen, Sein söhn-Nicolans, Castellan vonWoymck, starv an. r; rr, nachdem ihm seine gemaylin, eine Gräfinvon Tarnvv, Spileck Jordan von Zacklicziii gebohren, welcher diestelle eines CromGroßschatzmeifiers bekleidet, und sich in dem kriegemit Moscau vor andern tapffer erwiesen hat. Frantz, Ertzschenckdes Königreichs Polen , florirte zu ausgang des 17 stecäii. Vieler an-dern zu geschweige;,,die sich alsWoywvden,Cantzler,Generals u-sf.hervor gethan. Von der liine,so in dem Holsteinischen und selbigergegeud flomet, war Hemrich an. 1627 Cantzler zu Halberstac-t»Hieyer mag auch geboren der Königliche Polnische »nd Chm»Sächsische Genera! von Jordan, welcher an. 1S98 eine Gestand-schafft m Franckreich verrichtet, an. 1706 aber, als beym einbrucheder LXhwiden in Sachstn stin dragoiier.reglmcnt von dem Odn»strn Gbritz in der Ober-Lausitz zwischen Reichendach und Lödauunveriniiihec angegriffen wurde, an einer empfangenen lödllichenbleffiir sem leben endigen muste. In Mähren ist auch em gcschlcchkvon Jordan anzutrenen, welches durch Thomam, einen derühm-len tviecllcum. so des Dubravii lustkostmrn IstnstemiL- mll anmerckuu»gen erläutert, an. >577 den Adelstand erhalten. So ist auch einAdlich gcschiechle Jordan von Jordan an. 167; unter die Land-stände in Tvrol aufgenommen worden. t/f-oLH orb. ko>. tt. 2»/.sc.e cstron. essn. rer. Lost. p. So;. D)r.
estrenLr. ?. r P. 124.
Jordanes, (Raimundns) ein Abt, stvclcher in dem 14 steculoflorirei, und den is vi'ichem, so er geschrieben, den namen Iclior»-vorgesetzt, deßwegen nian ihm auch nachgehends solchen zunamendcygelegl. An. 1 ü;4 sind gedachte steine schriffteu durch den druckheraus gegeben ivorden.
Jordanus Saro, der andere General des Dominicaner-or-dens. Er war aus der Mayntzistchen diöccs gebürtig, und wurdeum das iahr 1221 ein Dominicaner. Bald daraus wurde er diesesvrdens krovmcislir in der Lombardei ), und letztlich nach dem vo-rnmic-o, General. Er hielt an. l2;6 ein generai-capitel seines or«dens zu Panß, und trat bald daraus nebst ewigen stincs ordens znschiffe, um das gelobte land zu besuchen, erlitte aber ohnfern Jaffaschisstbruch. Seine schrifsien sind: über cie origine tui orchnir;coeonL virffmis tvl.u!^; Leander Alderti hat sein leben deschriebcmlupplern.ckron. Iib.21. F«»»»./ex llili.LrW-
ckic. bibl. krasäic. lle kick. llsc.
Jornandes oder Jordan / ein Gokbe von gcburk, AlansWamulbis soh», war ecsttich der Gothen 8ecrerarius in Italien ,hernach Bischofs zu Ravcnna. Er schrieb 2 historische lrackate zurzeit des Kavsters JustiniaNi, nemlich an. zza sein buch -le rsbm 60-rllicis, gestalt essm dem 19 capitul dieses bnchs meldet, daß 9 labezuvor, ehe er selbiges geschrieben, die pest fast das gantze Römische Reich verwüstet habe, welches an. 54; unter Basilii Bürgermei»sterlicher regiernng geschahe. Und begrciffer dieses buch eine ziem-lich fleißige erzchlinig derer Gothischen geschichten von denen alte.sten zeiten her biß zum unieramig deren in Italien aufgerichieiettReicbs, unter Wttige, welcher von dem Römischen feld-herrenBelisariv gäntzlich überwunden worden. Eigentlich ist jedoch die»ftö buch Jöriiaudis ei» kurtzer begriffdes grösseren wercks Cassiodo»ri, weicher die gleiche Historie in 12 büchern viel weikläufftiger undgenauer beschrieben halte; welche vielleicht eben bey anlaß dieserkürtzeren erzMung sind verlohren gegangen, wie es bekannter Mas-sen noch vielen anderen sürtreffiichen wercken ergangen ist. Ausserdiesem hat Jornandes auch noch einen andern lractat, cle regno-rum Lc remporum stucoeKone geschrieben, welchen Trichemiusunrecht cle xecki; Lornsnorurr, cituliret / weil Jornandes darinnenauch von den Assyrern, Meden und Persianern handelt-
in calal. cle scripk. in s^pÄrst. ^E«/ as
h-n. ev-Dsp. 292- ^
Jormco/ siehe Jrnis.
Jortan / eine stadt mstd Königreich in Ost-Jndieu aufder insulJava, aus der nord-küstc, bat viel obst und ialtz. Du stadt bate nen guten haftn, welcher sehr vsit besuchet wird, und iwrschm