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renum; comment. in ss-s»igm/eremismz poft',1!» in prsvechis8slom., comrnem. in Lenetin ; lle conceplione 8. ^lsri« virs.;m csnlic» csnncor.; cle üsm animsrur» pott morrem; kermonerpcrsnnum; ^ugettioneL cIieoIogicse;contn«l lconoclska;; inübr.^uguwni lle civ. vei; cle lloünns kckolsrium; conrrs )o>i. Vuns8coturn; ^Qeüurn c^e eonlvlsnone ^ cle r^oncOräiL 8^Dbomse ^quinarir; l^ioclübet, Scc. Wiewohl einige davor hal»ten, datz Thomas von Aquino etliche von solchen schrifften gantzoder zum theil verfertigt. Kitt. -lnxl. ll-
tcripl. ^n§I. snnLl, k^ 44 E svn. l 91 inor.
bib!.
Josua / ein söhn Nun von dem stamme Ephraim , wurde vonGott noch bey Mvsts lebzeiten zum Heerführer und regenren deSvolcks Jstael erwählet. Er trat auch solches amt alsobald nach Mo»sis tobe an im jähr der weit 2584. Seine erste that war/ daß erkundschaffter »ach Jericho sandte. Hierauf zog er mit einem kriegs»Heer aus SMim gegen den Jordan, da sich dann der Jordan, in«dem die Leviten die bundes.lade voran trugen, zcrtheilete, daß sietrockenes fusses durchgehen kunten. Er setzte auch mitten im Jor-dan ein denckmahl dieses Wunders, und als sie gäntzlich über diesenstuß gegangen waren, richtete er die 12 steine, so sie aus diesem fluß° geholet hatten, zu Gilgal aus. Da nun alls Könige der Amorilerund Cananiter feinen anzug vernahmen, wurden sie gantz verzagt.Gott aber befahl dem Josua , daß er die kinder Israel, die in der wü»sten gebohren worden, mit steinernen Messern beschneiden soltc.Vier»sehen tage hernach hielten sie das passah.Indessen ließJosua die stadtJericho belagern, deren maurcn auch von sich seldsten einfielen, alSdie bundeSrläde zum öffter» uni selbige getragen worden, und diePriester die posaunen vorher geblasen hallen. Ai wurde durch ei«ne kriegeS.list eingenommen, und die Gideoniler, welche sich gleich»sals eines Überfalls befürchteten , machten einen dund mit demvolcke Gottes. Adoni Zcdek, der König zu Jerusalem , sahe diesesletztere nicht gerne, daher verband er sich mit 4 benachbarten Kö»rügen, und bekriegte die Gideoniter; Josua aber kain ihnen zu hüls»fe, und ihre feinde wurden theils durch das schwer)!, theils durchden Hagel, den Gott auf sie fallen ließ, umgebracht. Das wunder«bareste, so bey diesem siege vorgegangen,ist,daß die sonne dem Josuazu gefallen zwölff stunden stille gestanden, damit er seinen sieg widerdie feinde desto länger fortsetzen tönte. Innerhalb s jähren hatteer fast alle städte des landcs Canaan eingenommen, und z i kleineKönige geschlagen. Ihre länder wurden hierauf unter die y stäm»me und unter den halben stamm Manasse ausgetheilet. Iowa aber,nachdem er 17 jähr regieret hatte, starb m dem nossahre seinesallers an. 2^9;, ober wie andere wollen,2600. Sonst wollen eini»ge fürgeben, er wäre nicht der Urheber desjenigen duchs, so unterseinem »amen in heil. schrifft vorhanden ist; allein man kan dasgegenkheil unter andern beweisen eben aus diesem buche Josua cap.24 v. 26. Andere aber meynen, weil verschiedene reden und aus«druckungen darin,, vorkommen,so nothwendig erst nach seinem todehaben müssen dazu gesetzet werden; so hätte das übrige entwederrin Prophete, oder ein von Gott erleuchteter mann, so vielleicht Elbasey» können, hinzu gethan. 5 c. 24. /,/r,4 c. i keqo.ra saricz. ^ucl. sna. V. T.
in ^os. okk. b,b>. 4 « prolcgom. kcriprursc 8. üb. r.
cap. ; Z. r. //«sr. llemonttr. evsnZ. eocbir. bibl. p.
60, ür kegg.
"Josua Dar Nun/oder ein söhn Nun. Ebed Jesu tribuiretdiesem Svrer ein buch, welches den titnl führet; ill-oloZia, dar«innen sich befinden fragen über die gantze heilige schrifft, welche inL romor eingetheilet; äecition -5 -akuuin Lc semenriarum, viel brie»ft; ein wcrck von dem unterscheid der geistlichen ämter, und einklein werck von den b^mnis. L^s 4 /e/« csral. kcript. 8)'r.
'Josua oder Jsa, 2-!ebK, das ist, der edele oder durchlauch-tige zugenahmet. Er soll nach einiger Eccribenten bericht ein söhnBaiazethü des l gewesen seyn, welchen Tamcrlanes an. 1402 in ei.nen eisernen kefigt sverrete, nachdem er ihn auf der ebene bey An«goua geschlagen hatte- Andere jedoch halten ihn für einen bctrü»ger oder mir für einen Printzen des gebluts. Nach vbgemeldterniederlag, als im Reich alles in gröster Zerrüttung war, nahm Jo.sna durch beystand der Janitscharen und vornehmsten Häupter unterden Türckcn, welche aus der schlacht entrmmen waren, die regte,rungüder sich, eroberte die stadt Bnrsia oder Prusa,als den da»mahltgen sitz des Türckischen rcichs. Allein Mahomct, einer derjüngsten söhnen Bayazeths, der sich auch ,cho» in Asien ftstge«setzt hatte, gienge auf ihn loßamd als er durcheilten umweg überden derühinten paß Cap, Derbent in kleu,«Asien eingedrungen, Jsaaber die von ihme vorgeschlagene landestthcilung nicht annehmenwolle, ward dieser von jenem in einem harten treffen überwunden,darum gleichwohlcn Jsa für seine person sehr tapffer gefochten undden Ein Beg, einen der vornehmsten Generalen Mahomets miteigener Hand erlegt. Durch diese nieberlag gienge alles vcrlohrenwas Ist, biß dahin innqchabt, und mustc er sich gen Constantino.pel zum Griechischen Kavsir mit der flucht retten. Nach kurtzementschlösse sich Soliman Zcledis der älteste sobn Vajazeths, welcherseyl des vaters Unfall die Europäischen länder besessen, und zu Ha.drianopel seinen sitz gehabt, dem Jsa bey;,,stehen, in der Hoffnung,wann dieser nebst Mahomcth gegen einander brav die kopffe zersios.st» hätten,atsdgnn beyden desto leichter mcister zu werden.Jsa gien.ge also mit neuer macht inAsien überaucktelin sein voriges gebiet ein,da er die, so sich gutwillig ergaben, wohl und gelinde tractirte, mitdenen aber, welche widerstand thun wollen, sehr scharff verführe,bey welcher gelegenheit, dann die stadt Prnsa, allwo sich die ein«wohner anfdas schloß retlnrct, und von keiner übergab nichts hörenwölken, völlig cingeäscheret wurde. Aber bald daraufkam Maho»
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mech herbey, und schlug den Jsa nachmahlen, daß er kaum mit M-nigen entflöhe. Dieser erhielte zwar wiedernm etwas hülffe voneinem gewissen Jsfendiar, welcher sich bey selbigen Verwirrungendes Ol'tomannijchen Reichs auch von einem kleinen ländgen mel«ster gemacht, und in der stadt Castamona residirte. Jedoch warauch dißmahl der ausgang nicht besser, als zuvor; wiewohl Jsaund der Jsfendiar dem Mahometh an der zahi weit überlegen wa«ren. Jsa meynke gleich darauf seinen bruder in der liistigkett, derener sich nach jeweiligem glücklichem streich für einige zeit zu ergebenpflegte, unversehens zu überfallen, oder wenigst in dessen neuerober»ten land gute progressen zu machen. Allein sowohl seine vorigeNiederlagen als die kleine aiizahl volcks, welche er mitbrachte, hat«ten ihn dergestalten verachtet gemacht,daß man ihn nirgendswo auf-nehmen wolle. Auch suchte ihn Mahometh nach erhaltenen be«richt alsodald auf, daß er sich gegen der meer. feiten retten music,und ins Smyrnensische gebiet gieng. Da bewegte er nun widerumeinige kletne Herren, daß sie sich aus mitleyden seiner noch zuletztannahmen, Massen er ihnen mit weinen zu verstehen gab, wann exauch zu diesem mahl seinem jünger« bruder,und der glcjchwohleavor ihme kein recht zur krön hätte, untenliegen solle, wäre er fest ge«sinnet, sich trgendSwo zu verbergen und seinen knmmer in der stilleb iß an den tod zu tragen. Es käme auch würcklich dazu. Maho»melds alle und schon so offt sieghaffre kriegs'leute rannten dem neu»zusammen geraffte» volck deö gegentheils ohne langes gefecht überüleib, und erhielten in wenig aügenblicken eine vollkommene viüo-rie. Jsa, welchem zwar ßhnedeme wenig Hoffnung mehr über»biiebe,seine fachen herzustellen, führte nach solchem das vorhabenaus, wovon er zuvor gesprochen hatte, und als er seine flucht mCaramanien genommen- solle man von der zeit an nichts mehr vonihme gehöret haben. Dann was die Griechische scribenlen me!«den, er wäre lebendig in stmes brubers Hände gefallen, und aufdessen befehl erwürget worden, mag gegen die crzehlung derer Tür«cklschen den stich nicht halten; um so mehr, da der gantze krieg inAsien , gar fern von denen gräntzen Griechenlands ist geführetworden. Diese geschieht trug sich zu bald nach ansang des 1; t-culi./>e«»c/ 4 D. Ilikk. J/lukuIin.!. 2, killt, lurc.*
"Iotapata oder Jonitera/ war vor zeiren die festeste stadt inGaiiläa in dem stamme Scbulon. Sie lag gantz auf einem seifen,war so hoch, daß man unten in den thälern kaum die spitze davon se-hen tonte, und war ringsherum imt bergen umgeben, daß manallein auf der nord.feite darzu kommen kunte. Der bekannte Jü«dische geschicht'schmdcr JosephuS hatte sie noch mehr befestigenlassen. Jedoch eroberte sie Vefpasianus nach einer beschwerlichenbelagermig, und bekam Josephum darinnen gefangen. Indessenist sich etwas zu verwunderen, da Josephus sowohl diese stakt selb»sten überaus wichtig gemachet, als auch deren belagermig nachdieses manns erzchlüng eine der schwersten und merckwürdigstenmuß gewesen seyn, welche sich in dem Jüdischen kriege zugetragen,dannoch kein anderer icridmt weder des orts selbst, vielwemgerder belagermig mit eurem wort gedacht habe, /che//,«, i. z lle y.
riiesii . rsrr-e isnLtL p. 140. uoc. orb.
snrigu. i.; c.i;.
Jouare / lak. lovsra, welches ch viel als bedeutensoll, weil vor allers an diesem ork ein tempel des Jupiters gestan«den, ist ein sehr reiches Jungfrauen-kiostcr, Benekiciiiier» ordens,deren Aedlißm dem Römischen stuhl unmittelbarer weise »ntcr»worffen, in der Franyösische» landschafft Brie, an den gräntzender iäls cie krsnce, nahe bey Meaup gelegen,
"Iotrbert/ der siebende Großmeister des ordens 8. Johannisvon Jerusalem , wurde an. 1169 nach Gasto oder Castio erwählet,und halff den Christen wider die Saracenen. Als aber selbige inSvrien viel verlohrcn, und der König von Jerusalem mit gedach-ten barbarn einen stillestand machen muste, gieng ihm solches der»Massen zu hertzcn, daß er darüber starb an. 1179. Roger äsMoulins succcdirte ihm. L,/" ll-k. äe I'oräre äe 8. ^eaii.
"Joubertus / (Laurentiiis) Königlicher Fraiitzösischer undRiwarnscher Rath und Leib.lykecücui, auch Cantzler und Richterder academie Montpellier . Er war den ü dec. an. 1529 zu Valen»ce in Dauphin- gcbobren, und anfänglich des Syivii zuhbrer zuParis , auch des Argenterii zu Turin , bey welchem er sich derge-stalt fest sitzte, daß er hernach V,ot'eüt,r zu Montpellier wurde.König Heinrich 1 U bcricff ihn an seinen Hof, bediente sich seinerartzncyen, und mcynte dadurch kinder zu erlangen, welches ihmaber fehl schlug. Es starb Jouberlus den 29 oct. an. i s8r;» Lein,des. Er hat verschiedene schrifften hinrerlaisin, worunter seine'errorer populärer die vornehmste sind. sserllter f4«/>r«v«
./» bibl. ^rsnc. -IoA. llokr. üb, s,
bitt. lle Osupkinb.r,»» 4 er bibl. rueci. /ks-'/e.
"Jovianus / so von einigen auch Jovinianus genennet wir-d,Römischer Kayser in dem 4 l-culo." Er war des Varromanrsöhn, gebohren zu Smgidon, einer stadt m Pannonien, stund umerder Kayserlichen ieib-garde, als der Officier, >0 den tilul Lome » 00-rriekkicoruiri primur oder priiruceriur llometticorum führte, UNSwurde nach des Kaysers JuUam des abtrünnigen tobe an. ;6; zumKayser erwehlet, welche würbe er erstlich nicht annehmen wolle,mit vorgeben, daß er abgöttuche sotdaten zu regieren nicht verlangte«Jedoch da sie sich alle mit einander zur Christlichen reilgwn be-kannten, nahm er endlich den Kayserlichen purpur an. Es stunddamahls mit dem Römischen Reiche sehr schlimm, welches er wie-der in einen guten stand zu bringe» suchte. Er machte aber mikden Persern einen sowohl schimpflichen als schädlichen frieden,indem