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verscniget waren. Ersirilte wider die Thracier,Seuthen, 'welcher mit denen Atbenicnstrn iw rundeMNvc, wldcrum zu feinem Königreich. Den Lacedänwniern thäte^'d^h verfchiedmen gelegenbeuen fchr grossen abbruch, fchiuge de-ren General Anaribnim zu lande, Anarippum hingegen naw.e er<aml zehen galeeren weg. Ihre fogenanule tclomm , weiches einauserleienes ssLrsilion von ^>2 oder mehr mann war, überfiel er'unversehens im marsch auf dem Corinthischcn gebiet, und hieb siemeist darnieder.. Nach der Leuctrischcn sei'lacht, als die Akhe-menjer sich demusslget fanden ber Lacedamonar varthev zu ergreif»ft», damit die Thedaner nicht gar zu mächtig wurden, rettete erdurch leine ankunfft die stadt Sparta , welche die anwesende bur«gere zwar wohl gegen den ersten anlauff der Thebaneren beschützetvatten, ader^ielblgeil in die harre bey weitem nicht gewachst!! wa-ren. Er liehe siel), da in Griechenland kein krieg war, von Ar»taxerxe dem Konig in Persien auf dessen Egvptischen fcldzugdingen, und trug auch da den rühm davon, daß er dessen ge.wordenes sußvouk unvergieichlich wohl eingerichtet. Sonst wirdauch an ihme seine grosse und ansehnliche leibes-gestalt, die sichsehr wohl zu seinem stand und dem comrnansto der armecn schickte,gcruhinet. Plntarchus erzehlet untersthiedliche von stinen scbarff-finnigen reden. Als cr einstens an emem solche» orte, da nicht diegeringste gefahr zu seyn schiene,sein lagcr sortificirte, nü sich ihrer vieldarüber verwunderten, sprach cr: es ist eine ciarstige eMschuk-diguiigvor einen General/ ich hätte es nicht gedacht! Zueiner andern zeit begab fichs, daß ein gewisser spöttischer Edelmannihm sein geringes herkommen voewarff, dagaber zur antwort: ichwerde der erste meines geschiechts / und du wirst der stelz-te von deinen! fe^n. in Lpoz-llill. 7«ssx-
I. ü. liikk. läeseo. I. <; leglz. *
'Iphidainas/ oderIphidamus/ war ein söhn Antenors,Mb ward in dem Trvjamicyen kriege von Agamcw.nvne hingerich'
tet. . kl. 11,
"Iphigenia / war Agamemnonis und Clytemnesteä tochtcr«Die poeleii erzehlen, daß sie der Dianä geopffert werde» sollen, undzu solchem ende schon aufdw scheiter-hanffen gelegt worden ; alleindie götttn habe sie aus mitleiden m den Himmel aufgenommen, undom reye an ihre start hingelegt. Nach der zeit war Iphigema emepriesterin, und erlösetc ihren brndcr besten. Es scheinet, daß die-se fadel aus des Jcphtyä tochter.mord ihren Ursprung habe. 62-,-
sst«, üb. iL meiÄmoe^h.
"Iphis / war nach den Poetischen fabeln eine tochtcr Lugdi undThrternsa, aus der stadt Phestos in Crcta. Weil aber ihr vaier bc-fohlen hatte, daß seine fran, wenn sie eine rechter gcbayrcn wür«de', dieselbe umbringen solle, so gab Tdeietusti gegen jederman vor,Ivb's wäre ein söhn. Da sie nun das 1; jähr erreich;, versprach siechr vatcr mit einen! andern sehr schönen ftauenzimer, namensJan»kbc. Jpbis liebte diese seine braut bertzlich, und bejammerte nurbey sich selbst die glerchheit ihres gesthlechts. Httraufließ die göt.tin Isis durch ihr und ihrer matter gebet sich erweichen, daß sie dieIichis den raq vor der angesetzten Hochzeit m ein manns,bild ver-wandelte. siehe Ianthe.
'Iphis / war, nach dem vorgeben der poeten, ein liebhaber derPrjttsießm Auararete, fgnb sich aber dermaßen von ihr verschma»bet, daß er aus verzweiffelnlig sich selbst vor ihrer thüre erhcnckte.Zur straffe der erwiesenen grausämkett ward Auararete in einenpem verwandelt- üb. ulr. incnrmoi'jsti.
^phitlis / Praronidis söhn, auS Orvli geschlechte. Er warKönig zu Ests in Mvrea, welcher die Olyinpischen jp-ele wiederumin schwang brachte/ nachdem sie vor 442 ladren von dem Hercn-le zn erst waren gesliftcct worden. Andere machen diesen Jphitumzu NaubuIisoh», zu Hippasi enckel, und m einem von den ^§0-Niluris, weicher gleichfalls König von Ests war. D>e seeibenlenkönnen sich wegen des jahrs dieser berühmten sp-ock-e nicht vertca-gen, vor welcher zeit, nach Vaeroms bericht, alle GriechischeHistorien bunckel und fabclhafft sind. 0^»^-
M emencl. remo. Tk-ccrs/. cknon. retorrn.kreviLr. cbeonol. cle cloür. temp. l. z brev. re:n^.
x- 2!. i c. 7.
^vhofttt / eine kleine in dem Stlffk Würtzburg gelegene stadtittbst einem amte,welche an.740 von deinKönigePipino stll-eebaiiet,und an. i 292 mit manrcn umgeben worden >eyn. Sie gehörtevor diesen! den Grafen von Castell, von denen sie an das StisttWürtzburg gelanget, welches daselbst an. 14?; daS .'ano-gc-richt angeleget hat. DaS nahe hierbei) auf einem hohen ber-ge an dem Steigenvalde gelegene feste stlstvß Schwanberg, ist mdem bauren-krlege an. 152; zerstöret worden. branc. re-
ä>v.
"(vsa!a/ lat.cvpssl-i, eine stadt in Thracien an dem flusseMeta, war vorzeiten ein Bisthöfflieher fitz inner dem Ertz'Bischoffevon Trajanopcl, wurde aber nachgehends zu euwr lvleiopoi, ge-wacht. Sie ist ro meilen wenwärtS von ^raianopel, und 26 ost-wärts von Drusipara entfernet.
^pswich / die'haupt'stadl in Suffolk , liegt ->; meilen usrd-wäris von London in der süd<öst!ichcn gegend derdem iffer des ßnffcsOrwell, obngefehr ro 'N"leu von der gegend ,da er i» die see hinein fällt. Es ist c,n ,ebr altewit, so vorze en miteinem wall- von erde umgeben war. weicher aber an. ?Y durch meDänen, so damals in derselben gegend crschröcküch hauseten. me-derqenssen wurde. EUiche -ahre hernach kamen sie w^er, undLiessen ihre graiisamkeit noch mehr sthen, gestalt sie vo ttv - )
fast nichts mehr überliessen, als etliche wenige mstem. oder einig
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altes gemäure von den gebLuden, so daselbst gestanden hatte«,/wein zu den zeucn derNormänuer fieng dieser ort an sich wieder zuervoien, ,o, vaß er anitzo eine von den besten und nahrhafftigste»«amen u, Engelrand .ü, und er ptaer-kirchen bar. Von der Sto»le.klrchc att, n)elchc ni der südlichen gegend liegt, biß zu h-r 8 .Margaeelen-kirche m der noedsjcheli gegend erstreckt sich die stadtant eine gute mette; von der 8 . Helena-kirche an, so gegen inor»gen zu liegt, bis zu 8 . Matthai. Gegen abend ist es »och etwas wei-ter. Es sind icyone u d wohldewohnle gaffen darinnen. Ausserden kirnen gttbl es bierselbst noch einige andere öffenliiche gebäuve,die sehens-wurbig sind, worunter sonderlich zn zählen der gerichls»ort, die fteycschule, die bihliothec und das hosp-ta!- Der rem.lichkctt nach wird dieser ort mit Bristol verglichen. Der Handel,so man darinnen treibet, bestehet vornemii'ch in leinenen und wül«lenen manufacturcu. Die Normanner bauelen allhier ein castellauf, welches Hugo Bigot, Grafvon Nordsolk, wider den KvuiaStephan»,,! defendirle, aber doch endlich übergeben musie. Hen-rrcus ki ruinirtc es, und zwar zur zelt, da das castell Widon de.molirt wurde. Allhier landeten die zooo Nordländer an, welcheder Ade! ins Reich ruffre. Der Cardinal Wolscy, so in dieser stadtgebohren, fieng ein herrlich collegluw darinnen an zu bauen, wel-ches noch biß dato nach seinem »amen genennet wird. Der letzteHertzvg von Crafftoi! ward den i ü aug. an. 1672 zum Burggrafenoder Vucout von Jpswich gemacht. ttilrsniu
Lri»nn. Ilril.
Irchel/ ist ein berg im Zlirich.gLbieth, der gleich nuten amdor,s Nefftenbach sich erhebet, und auf der rechten stiren der Tvßeine weil wcgs lang biß an den Rhein hinunter ziehet. Ausserspitze, und zwar auf emem vorhügr! dieses berges, gegen Pfimgenüber, ist vor altem das Freyherrliä-e stammhauß und schloßWarlk»gestanden, dahin auch das dvrst und Herrschafft Nefftenbach ge'.Hort hat. Ais aber Rudolph von Wart an. i ;--8 den Kaystr Ä»berlum i hat bey Wmbisch ermorden hclffen, auch darauf ergrff-tc'ii, zu Brück für gerichl gestellt, und an dew vrs, allivo die thatgeschehen, iebendig gerädert worden, wurde auch tiests schloßvon den Oesterreichern emgenonnnen, zerstöhret und die barzu ge-hörigen guter, dem ncu-gestiffreten kloster zu Löß heruach zuge-legt. üb. paß. 112. st. *
"Freby/ein marckt-ffecken in der westlichen gegend vou Cmn-bceland, uegl ansder süd-stile des fiuffes EWe, welcher von dar indie Irrigndische see fallt.
8 IIrmäus, Bischoff zn Sirmien im 4 stculo, ward bey derCbnsten veesoigimg unter dem Kaystr Dioeletiauo, auf dcstbl desStadthallers von Pannomen eingezogen, und an. ;o4 enthauptel.Tue beschreib,mg von seinem märthrer-.tode ist beym BoUando zubefinden. 7 -LWem mem. r.viercler üunrs.
^renäus / Bischoff zu Lyon, war von Smyma aus Asien ae.buriig,nnd lebte nicht allzuiangc nach der Apostel zettcn.Er war öesVosycarpi clisc.pul, welchem er auch fleißig folgte, und es ist glaub-lich , basier Mit dem Polycarpo nach Rom 'gekommen, von baraber in Feanckreich, da er zu Lvo» wurde. Au. 178
wurde cr nach Rom geschickt, aliwv er den ketzer Valemiunm an-traft, uedst zweyen seiner cllic^ul F.'onno und Biasw, ivider wel-che cr disputirie und schrieb, gtach seiner rückkchr wurde er Bi°schoffzu Lyon . Er regierre diese kirchc in währender verfflgüiig,die sie von den abgöttischen Fürsten aiiszusteheuchatte, mit geoffenreyftr/ und Hiclt2 (.'oncillu, das eine Wider ennge ketzer, und dasandeee-insöildrrbeit wider die sogenannten Ottiarrodeeimaner, j»welchen das llecret, daß Ostern allezeit auf den somitaq nachdem 14 mart. gefeyrct werden soite, bestätigt wurde. Die Bi-schösse in Wen hietten es in diesem stücke nicht um ihm, und wa-ren deswegen von dem Pabste Victore, Eieuthem Nachfolger,. inden bann gethan. Allen, Irenaus ichrieb au ihn im «amen allerBischoffe, sö anfdem besagten (.oncilio zugegen gewesen, mw er-mähnte ihn ers'ttich, den bann aufzuheben. Mittlerweile fuhr Sc-verns fort, die gsäubigen zu Lyv» nebst diesem Irenäo zu verfoi»gen, welcher gefangen genommen wurde, und um das jähe 201den märtyrer-tod ausstehen muste. Seine schrifften sind: -aciver-ickrbsciLleL librlweicheJohannes Erncstus Grabe auf das accu-rateste au. 1702 zu Orforo, und der l'.Mastüet aiiö der congre«gattvn 8. Manri zu PariS an. >711 herausgegeben, und des Ire-nen lebe» voran gesetzt hat. säv. Valenr. L-r/est/«-,llllt»
I. s. 7 j,r/r/rr„' cke 8plr. 8. c. 29. ciial. 1.
in carsl.. /'ste/M.
. 6sDsck„,e/-
/«^cle«e. Irensci. 6,2-e bitt, liner, konplor^ eccieüstt. ic» M LNtigui-tgtib. eccleli^lkic. 7 !«,/. /s/E ,/„ ck'/».
'Frenäus, ein vornehmer Kavstrlicher bedienter imd Bistboffzu Turo, war an des Kaystrs xbeodosu des jüngern Hofe, undwurde von demstlbigen an. 4)i nach Epdeso geschickt , um beydem daselbst angestellten Hnollo zu prästdiren. Er hielt es hierbei)öffentlich mit dem Nestorio, und that den rechtgläubige» Bsschöf-fen viel überlast. Nach endigung des s^nocll begab er sich sofortnach Constantinopel , damit er den Kaystr einucbiuen möchte- AisNcstoeius an. 4; ? neue Händel aufieng, hielt er zu Antiechien abcr-ma! seine parthey , wurde aber deshalbe» von dem Hofe gcstossen,und ibm'die stadt Petra in Arabien zn seinem cxillo angewiesen ,wiewohl es scheinet , das eruiemals dahm gekommen, indein eres entweder annvch depreciret, oder sich mit der flucht ialvirck. Erbegab sich hicraufiii Svrien, allwo er an. 444 zum Bischoff vonTyro ernennet wurde, ohngeachtet er bereits 2 weiber gehabt. Al-lein der Kaystr nahm dieses gar imqiiädiq auf, und besah! ihn ab-zusetzen , wofeme er nicht die jrmqftau Mariam vor Gottes muttcr
H theil. Iiiiri halten