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richtet habe / von der so dann der König gleichwie von diesem seineUnterthanen bekehret worden. Prosper berichtet, daß Palladius dieses wem angefangen habe, die meisten aber schreiben es demyeMgen Patricia zu, welcher 8. Martini von Tours schwester-sohnwar. «Leine schuler nahmen in dem Christenthum dergestalt zu, baß^manb dahero .lanüorum iniuia genennet wurde, und einen sogrossen Überfluß an gelehrten hatte, daß deren verschiedene in an«vere Europäische länder gesandt wurden, we-Ichc viel klöster Äffte-ten, worunter Cälius Sednlius, Columbanus , Gallus, Kilianusund andere waren. Gedachter Irländische Apostel wurde damalsrn so grossen ehren gehalten, daß man seines grabes wegen eben soviel disputtrens hatte, als Griechenland um Homeri grab. Dievon Downe sagten, es wäre bey ihnen, weil auf einer grab>stattegewisse vcrse stunden, welche anzeigten, daß Patricius, Brigittauno Columba altda begraben lägen. Die zu Armagh wollen dieseehre ihnen zugestanden haben, weil 8. Bernhardus meldet, daß 8.Patricius in seinem leben allda regiert hätte, und nach seinem tobedaselbst ruhete. Glassenbm y in Engeltand giebt vor, daß sein cor-per allda begraben liege. Hingegen sagen die Schottlander, daßer zu Glasgow gebohren, und zu Kirk-patric begraben sey.
snn.
cle expeä. Hiber. I. 2 Ler-«-
snii. Lrirsnnis. ^/r-
7t,E^ttrr,e snLcepK.Lrit3na. Kitt. Kril.
desclir. Lritsnnienr äe Hidernia. Leck---. F/-Lecff< Og/gia..
cleicr. Hibern.
Irsingeil / lat.tssrümum, ein Benedictiner.kloster unterhalbKaunoaurrn an dem fluß Wertach in Schwaben gelegen, dessenAbt unter die Reichs.Stände gehört, und aufden Neichswersam.
iungen zugleich mit andern Schwäbischen Prälaten ein vomm cu,
Iislam ha». Wie er denn auch an. 1520, izri, lsrch und IszchbieReichS-abschiede zu Augspurg,Worms, Ichrnberg und Regenspuraunierzeichnet. Der Sriffter desselben ist Heinrich, ein Marggrafin Schwaben zu Ramsperg, und dessen Ander Gottfried, Bcrch»told und Irmengard gewefen. Der ansang dazu wurde an. i i8rin einem finstern Walde gemacht, nach ; jähren aber eine anderelustige läge dazu auf dem Jcsingifchen berge ersehen. Doch gefieles dem ersten Abt Cunom mit genehmhaltunq des Stiffrers in dieebene herunter zu rücken. In den kriegS.troublen, sonderlich alsKayfer Lubewig und Friedrich von Oesterreich mit einander in umeiuigkeil lebten, hat das Stiffl viel ausgestanden, noch mehr aberhat es die Verschwendung deS Abt Peters aus dem Adelichcn ge»schlecht von BaiSweil ruiniret, so daß die Münche fast alle davongel aussen. Seines Nachfolgers Conradi sparfamkeit hingegen hatDem tloster solchergestalt wieder aufgeholffen, daß es die stadt Bais-weil um looooo ducatcn erkanffenckönncn. lle man. (»er.
^8«ce/r»«, üeem. 8.p.r. snnal. 8uev. x. 2 c. 12.
lopoge öuevisevoce ickrssn.
Irthing/ ein fluß in der Englischen Provintz Cumberland. Erentspringet auf den gräntzen von Cumberland und Northumberland ,läupt südwärts, theilet diese Grafschafften auf einige weilen von ein«ander, und fällt endlich in die erde, nachdem er den fluß Cambeckzu sich genommen hat. Lrirannia.
Irus/ ein gewisser bettlcr in Itbaca, so einer von der Penelopefreyern >var, und von Ulysse bey dessen ziirückklinffl getodtel wurde.Seine armuth ist zum sprüchwort worden, da man zu sagen pfleget:
Iro pau^crior. <9 r>,
Isaac, ein Patriarch und söhn Abrahams von der Sara, wur-den. avi. 2io8 gebohren, da seine mutter,so bißhero gautz unfrucht«dar gewesen, bereits 90 fahr, fein vatcr aber ioojahr alt war.Sie trugen eine ungemeiue grosse liebe gegen diesen ihren söhn, sowohl weil er der eintzige war', als auch, weil sie ihn in ihrem hohenaller gczeuget halten. Immittels wolle Gott den glauben Abra»Hains prüfen, daher befahl er ihm, diesen seinen söhn auf einemberge, den er ihm zeigen walte, ihm aufzuopffern. Der vater ge»horchte auch, nahm den Jfaac, und reifete 2tage lang , biß sie amdritten tage an den ort kamen, welchen ihm Gott benennet hatte,so der bcrg Moria war. So bald er allda angelanget war, ließ erseine knaben, die ihn begleitet hatten, unten an dem berge, under nahm seinen söhn mit sich allein hinauf. Beyde nun trugen auchdas holtz zum brand'vpffer zusammen, und da Isaac fragte: wodas schar zum brand» opsscr wäre? antwortete Abraham: Gottwürde sich schon eines darzu auserfehen. Abraham dauere indessenauf diesem berge einen altar, legte Das holtz darauf, band seinensöhn , und legre ihn auf dem altare oben auf das holtz. Er recktehierauf seine Hand auS, und faßte das Messer, daß er seinen sobnschlachtete. Aber Gott sandte einen enget vom Himmel, welcherden Abraham verhinderte, daß er seine Hand nicht an Isaac legte.Da hub Abraham seine äugen auf, und sahe einen Widder hinterihm in der hecke mit seinen Hörnern hangen,nahm dahero denselben,und opsscrle ihn zum brand'vpffer an seines sohnes statt.Hieraufver»heyrawele sich Isaac mit der Rebecca, der tochter Bethuels, dessoyns Rachor, und nachdem sie »y jähr unfruchtbar gewesen war,brachte sie Zwillinge, Jacob und Esau zur welt. Da aber eine theu«rung m vas taub kam über die vorige, so zu Abrahams zeiten gewe»sen war, zog Jfaac nevst seinem weibe zu Abunelech, der PhilisterKömg, nach Gecar. Isaac warb auch daselbst ein grosser mann,uno nahm zu, baß er fast groß wurde. Daher dal-cn ihn die leuteselbigen taubes, baß er sich von ihnen wieder weg begeben mochte.Indem er nun sehr alt war, wolle er seinen sobn Elan seegnen, estam »hm aber Jacob , durch den rath seiner mittler, zuvor, undmangle den sergen. Endlich starb Isaac im 180 jähr seines alters,ilN tapr der well 2288- I ck>'. ^/.'2i-z;> » anr.cz. st all.
isa
srwal. V. D. stoürin. tesixor. Mir
Kitt. pLlNLrckar.
'Isaac / aus dem geschlechte der Comnenorum, ein Griechi»scherKayser, und söhn Manuelis deS VrorosssrLtii. Erhaltesich grossen rühm im kriege erworben, und war Lonvemeur derOrientalischen provmtzen. Weil er den Patriarchen zu Cvustanti-nopet, Michaelem Cerularium, nebst deni kriegs-hcere auf seinerfeite hatte,empörte er sich widerbenGriechischen Kayser,MichaelemVI, welcher der ältere, wie auch Galionen- zugenannt wurde,und setzte sich an. 1057 auf den Kaiserlichen thron. Er war eingeitzigcr und stocher Herr, und verjagte den gedachte» PatriarchenMichaelem. Im krieg glückte eS ihme gegen die Hungarn undPatzinacithen. Als ihn einstens, da er auf der jagd war, ein dvn»nerwetler mit starcken blitzen überfiel, oder wie andere melden, erdabey von einem hefftlgsn feiten-stechen war angegriffen worden,daß er sich nicht gekrauete länger zu leben, oder doch der regierungabzuwarten, geschahe es, daß er an. io;y ConstanLnw Ducä dieKayserllche würde übergab, welcher ihme vorher in eiunehmungdes Reichs wäre beyqcstanden. Er brachte das übrige theil feinesieoenS in dem kioster der sogenannten Studiten zu, und solle alldaalle demurh und den gehorsam der niederträchtigsten München er-zeiget haben; so gar daß er sich auch zum thürhüter des klosters bestel-len liesse. j Kittor,
(.'ontt^ntin. *
Isaac II , LnZeius zugenamt, Griechischer Kayser. Er wur-de an. i>8; vondemvolcke zum Kayser erwählet, nachdem selbi-ges durchAndroniciComneni grausamkeil sehr erbittert worden,wel-chem Isaac einen erschrecklichen lod anthun, und dessen beydensöhnen, Johanni und Emanueli, die äugen aussrechen ließ. Dar-aufführte er krieg mit den Siciliern, die er zu wasser schlüge; ge-gen Cypern aber, so ihme ein tyrann auch des namens Isaciusvorenthielte, konnte er nichts ausrichten. Auch litte er ziemlichim krieg wider die Bulgaren . Und alS er dem Teutschen KayserFridenco Barbarossa den weg nach dem gelobten land verwehrenwollte, litte er auch von deine viel schaden. Er regierte 9 iahr bisauf den iv apr. an. >>ss, da ihm fein brndcr Alexis, welchen ermiß der Türcken bänden errettet, die äugen ausstechen und ihn in«an liess gefaiigniß werffen ließ, woraus er an. 120; burch dieFrantzvfen und Venclianer, als sie Constantmopel mit gemalt ein-nahmen , und eben dieses Isacii söhn Alcpio aus den thron halsten,erlöset wurde.Allein da dieser sein söhn bald hernach durch AleriumMurzuflum treuloser weiß uin leben und cron gebracht ward, küm-merte sich Isaac so sehr darüber, daß er im folgenden jähre zu aus.gang deS >a». dieses zeitliche gesegnete- -
Isaac/ Voipkyen§enera zugenamet, aus dem gesthlechtederConiuenomm, lebte in dem 1; seculo, und schrieb einen tractat vonden dingen, so Homerns ausgelassen, welchen Janus Rntgersiusmit anliierckungen heraus gegeben hat. 2". V. variar. le<tt. c. 10.
Isaac/ kilmsttoLin, ein Arabischer gelehrter, bat in dem-und 10 seculo lloriret: Er war ein Christ von der Nestorjanischensecle, und legte sich mit seinem vater sonderlich auf die Übersetzungder Griechischen alten amkorum in das Arabische, welche, weilbeyde sich auf erlernung der Griechischen und Arabischen sprachwohl beflicssen, auch weit besser gerathen, als die vorigen aus demSyrischen gemachten überfttzunq'en waren. So hat man von ihmAnstotelis und viele andere Übersetzungen, welche sich noch hin undwieder in den dibllolheqaen befinden. Er starb snn. lieg. 298 d. i./V cm. y»o ungefehr 80 jähr nach Almamonis tod. Sein bru-der David hat auch einigen namen erlanget: doch triebe er sonder-lich die krsxin meciicLm bey dem volck- <?. Kitt. O)-
natt. /cei» vik, (,'Iar ttrak. /c. lstiilert. cle Lark»-
rici;/ieiitorelk verlion. t. 12. Likl. Lrcrc. V^kricii inferts. *
Isa Bar Ali / war ein Syrischer gelehrter , von Professionein artzl - er ist sonderlich bekannt wegen seinem i-exico 8v^cc»2irLbico, welches bißher noch Nicht im druck heraus gekommen:aber in unterschiedlichen bibliothequen geschrieben gesunde» wird,wie dann I. Scaliger und I. H. Hvttinger dasselbe, so sich abernur biß auf den buchstaben nun erstreckte, besessen. Der r-urkorhat es aus allerhmid büchercn, sonderlich H. schriffl,, und auchanderen I.exicograpkis, deren die fnrnehmsten gewesen RabbanHoiiaiy und Isa Marsuwi, zusammengetragen, und nach alpha-detischcr ordnung nach der ordnung Honaiu eingerichtet. Die wortsind aus demSyrischen inS Arabische übersetzet, und elwan mit fer-neren auslegungen versehen, nach der form eines Clvusrü. v. asvieu , der sich offl desselben in seinen not. all Lvangel. bedienet,schreibt es einem Jacob E>gais zu, welcher ein VrerkMr gewe-sen, und dasselbe verftrligct habe, an./ttex. ltzäz. nibi-
Orienc. ck- Dre» Vrcrti in 4 Lvangel, *
isabella / eine gemahlin, Philippi August,, Komgs von»ckreich, eine tochter Balbuini IV Grafen von Hennegau ,Margaretha von Flandern, und eine schwestcr Baldmm v.fers von Constantivopcl. Philippi Anqusti vater, Lubovicus> stiffbete diese hcyrath wegen der daraus z» hoffenden vorlbene,seine favorittli, die Herren von Coucy und von Mommoren-halffen gleichfalls, wegen ihrer vcrwandschafft mll' ckadtt a,u ralhen. Pbilivpns Augustus bekam die Erasschafft Anoisalv zum heyraths-ant, und an i»80 ward die ehe qeichlosse",H, weil braut und bräntiqam nur 12 iahr all waren-nvcyl vollzogen. Indessen war Jsabella »och in eben demsewigen:;u8.Denys gekrönt. Der Cardmal und Ertz-Buchostms, Wilhelmus von Champagne, ein velter Pbllwpi Augu»