9S2
ist isi
"^ckigehends nach Grenobk zu in Dauphins fließt, bey 8.Marcellm und Romans dw Drac, dey der Priorev 8. Robert die^>encc und nachgehends die Gie zu sich nimmt, und ohngcfehr einemei e über Vaience m die Rhone sich ergeußt. Von Monmeiüan6- kleine und zu Grenoble grosse schiff. Man hält davor,baß dieser fiuß des Plolemai Tisera und Pvlybii Scoras sey. Die^weten ihn Isar , von dem Griechischen Worte,. , wel»ches krafft oder starrte heiffet, weil sein iauff sehr starck und schnell ist.
i. !. ; c. 4. ckescr. tium. Lsll. äe I»
/ ein schönes aufeiner höhe gelegenes Chur.Bayerisches schloß im Blßthmn Frevsing und dem pfleg'gericht Moivurg zwi»sehen Landshut und Freysingew, wo die Ammer in die Iser fälst,gelegen, ist, nachdem die Schweden das alte an. 1648 eüigeä»schert, ausgebauet worden. si, ;üc>.
'Iserlon/ eine stadt in der WesiphälisthenGrafschafftMarck-bey dem fiuß Lenne, nicht weit von Unua, gelegen. Sie treibtstarcken Handel mit eisendrat, und hat vffcers durch feuersbrünstegrossen schaden erlitten; wie denn von neuen an. 1712 über ;c>o hau»er verleibst im rauch aufgegangen.
'Iserma / eine stadt und ein Bischöflicher sitz in der GrafschafftMeust gelegen, gehört zu dein Königreich Napoli , liegt 27 weilenNordwerts von Capua und 42 von Napoli.
cleibckpr. Iralia:. elebii. blesp.
^Isidas/ ein Lacedäinvnicr, kam mit 100 Personen, die sichaus ienie anvrdnung mit öbl ialden und kräntze von olivenblätlernanflehen wüsten, nach Gvthium, woselbst die Lhebancr eme besä»tzung liegen hatten; weil nun diese sich keines feindlichen volcks mdergleichen Habit versahen , wurden sie unverimuhet überfallen undniedergemacht, indem die Lacedämonier unter ihren kicidernschmerdter mitgebracht hatten. äe ttramgem.
^sidorus / des ketzcrs Basilidis söhn, welcher seines vaters irr»thülner mit neuen z»>atzei! vermehrte. Man hat auS seinem buchcko si'ilna iiäniila, aus seinen erbiciL und andern schrlfften bey denkirchem scribemen einige übcrdleibsele. h«r. kak>, I., c. 4.
tkrorn. l. 2, ; Le b.<e. ;r.
sXsidorus, Cardinal von Thessalonich, oder wie andere wol»len, von Coustantlnopcl gebürtig. Er war ein Münch des ordenü8. Bastln, und hernach Bischofs m Rcuffcn, wohucie dem Lonciüozu Florcnh nut bey, und wurde darauf an. i4ZS von den, PabstEuqenio l V zum Cardinal gemacht. Als er nach einiger zeit wie»ber'zurück m sein Vaterland rain, und den gottesdienst der Lateini»sehen kirche einsühreii wolte, iuachte daü ovier einen aufstand undwarf ihn in cm gesänqniß. Er kam aber wieder loß, und that einereise nach Rom , von wannen der Pabst NicoiauS V ihn nach Con»stantinvpel lchickte, woselbst er gleich damahls war, als die stadt an.14;; von den Türcken erobert wurde, bey welcher gelegenheit er e>»neu briefschrieb,welcher sich unter denen epmolu. i'urciclL befindet,die L-euüreruL heraus gegeben. Hieraus verkleidete er sich in einensclaven, und kam nach umerjchiebilchen ihm zügellos,enen degegms»stn nach Rom , allwo er zum Patriarchen von Eoimammopcl erneu»net wurde, m welcher stadt er auch au. 146z vieles zcilllche gelegne»
te. in »ppencl. sei Luil. lliive.
^Isidorus, Blschoffvon Cordova, war eil! Spanier von geburt,und lebte nm das ;ahr 420 zu der Kay,er Hvnvrn und Lhevdosiides jüngeril zelten. Er hat libros 4 slio^-orisrum in übiOL roZeungelchrieben. (,c,(.ÜDk.
Pssldoruö , tvtercsror , oder wie andere wollen, ?eccalor zugc»nähmet, soll zu ende des 8ieceili geiebet habe». Es sind IN seinemuamcn einige zusammen getragene canoner vorbanden, von denen«1 Griechenland, Asnca, Franckreich und Spamcn, biß au. 68; ge>halteuen concili», wobey man auch die iogeuaimle epitkol^s aecro-kLlo8 der Päbstcu an der zahl über achtzig von Elemente Komsnoan biß cmfden Pabst Oeui ckellu- findet- Wiewohl Bloiidellus stuc»sam dargelha», daß selbige nur suppomrel sind; weichem auch beutzu tag alle gelehrte Carholhche glauben bcymeste». Aus HiiicuiarlRheinensis schrlfften ist zu jchllesteu, daß diese coilectiou zu lemcr zeitdem Jsidoro Hispalensi zugeschrieben worden. Der Ertz-Biichoffvon Mayiitz Riculfns brachte vieles buch mit aus Svameii, undließ eS umerlcyiedliche mahl abschreiben, so er hernach um das jähr790 oder 800 m Franckreich hm und wieder verihciiete. Nach derzeit aber ist des »uroiis name mit den Worten IsidoruS ?ecc«roe aus«gedruckt worden,welcher dcnci-nuug sich damahls vielBischöffe beyunterschrcibung ihrer namen bedieulen, wiewohl andere copeyeuihm den «amen lAercsror beylegen. Einige haben obigen Kieui-kurn seibiicn, andere einen gewlisen Benedlccum Levirum für denUrheber dieses ärgerlichen bctrugs gehalten.
cle red. liruig. I. i c.;. in nori; acl rnan/r.
I. ;,L0ncoic>. c. 5 Le 7c. 20. /,'/,«./-//,» pidueio-liicloi o. sÜDe.Aeür-Kilt. jur. csnon. in k'rsestack cle emenclar.
"Isidorus, ?eluliorszugcnahmet, weil ernähr bey der stadtPelusium in einer ciiiöde sich aufhielt, war ein Priester und der qe.iehrteste, ingleichen der berühuiteste unter asten schillern des Cbryso»stomi. Er lebte um das jähr 4;' zur zeit des allgemeinen zu Ephc»so gehaltenen Loncilii. Er hatte sich von lügend auf zu einemMünchs'Ieden geiviedmel, und will Nicephorus, daß er Adt derje-nigen Münche gewestn, die sich aufdcm berge Pelcasio aufgehalten.Er starb um das jähr 440. Suidas meldet, daß er;oos priese gc»schrieben habe; Nicephorus aber eignet ihm gar ,oooo zu, vh„edie andern wercke, die er verfertiget haben soll. Diejenigen, soWir noch von ihm übrig haben, bestehen in erklarung unter,chiedli»
ist
cher stellen heftiger schrifft, und reantwortung etlicher theologi-schen fragen ; als da sind epiliol-e, libsr LäverssiL geruilei, 80c.wel»che ConrabliS Riltersbusius zulammen drucken lassen. L-r-,-.
»L,. D«
^sidorus von Sevilien, oder , wurde von
seincmBißthumc allo genennet.Er war einSpamer von geburt,undwird sonsten der jüngere zubenahmet, daru it er von dem Jsidorovon Cordova unter schieden werde. Sein Vater war Scvm mus,Louverseur von Cartbagena, des Fulgemii, welcher'Bstchoffdaselbst war, bruder. Er folgte sturem andern bruber au. 59; indem Blßtbum «Levilien. Er präsidirte an. 619 bey dem andernLoncilic, daselbst, an. 6;; bey dem zu Toledo , war auch sonst beyden Svaniern in sehr grossem ansthm, und starb dM4 apr.cw.6;s.Die Cathoilschen, und insonderheit die Spanier, verehren ihn aiSeinen grossen Heiligen. Seine schriffkcn sind: ckronicc-n; bikLri»Lolboruin, Vanstslorum 8e8uLvorurn ; iibri ck)'moIo§!Lrum; stetcripronbus ecclotiLtticis; cke virs, Le morre lLiultorurn; cie oK-cüs ecclelisckiciL; cie conrernlu munäi, Leo. Lcläie. sst
l, sie vir. illuiir. 8. Isistori. c. ; s. ^,»4-
»4 I» 6 bitt. c. s. D«
"Isis, eine Egbptische gvttin. Einige halten davor, daß Isis cvncriey mit der Gnechen Io und der Phrygen Cybcle sty, nrmlichdaß die erde oder »alur dadurch versiauden werbe, weil beyderieygollheiren fast auf einerley arl vorgesiestet wurden. Die Cybclewurde imt emem lhurme auf bcm Haupte, mit Löwen umgeben,undmir einer cyinbel i» der band abgebildet, und ivimer , oberdie allgemeine großmuiter gcnenncr. Fast eben so sahe auch derIsis diidniß aus, weiche gleichfalls ein sttkrum, so ein gewisses muß»calisches mtk, umene war, in der Hand sichrere, und öfflers rerrs oderdie iiatur genennct, und dahero auch mit vielen brüsten abgebildetwurde. Man hielt sie vor des OyriS gemahim und schwcstcr, undgab vor, daß sie sich bereits im mutterleibe mit einander vermachethätten. Avuicnis berichtet, baß diese gotlheit von der gavtzcnweit, ob wohl mit verschiedenen namen angebetet worden, jedochbat sie kein voick mehr verehret, als die EgYPttcr. Man kau am u»chcrsten sagen, daß Isis eine Königm m EgYPtru gcivelcu, welchenebst ihrem gcmahi Osirl um das jähr der weit 2;oo, und also vorChristi geburt an. i;;; regieret habe. «Lie soll den schiffbar, zuersterfunden, nud hierauf in weit entfernte und barbarische länder,wo-vor damahls Teulschiand und Franckreich gehalten wurden, gese-gelt, auch daselbst das voick i» dem gottes-dienste und ,eld-bau un»lerrichlel haben, wodurch sie sich iö einen grossen namen erworben,daß man sie hernach vor die göltin der erde gehaücn. Bey ihremgollesdienste gieng es gar geheim zn, und zu ihrem hciilgchumkam niemand als die Priester, und dieieingcu,deren vcrjchwiegen»heil man sonst versichert war. Die Egvptler setzten zu dem bildJsidls auch das bstdniß Hori oder Harpvcratis (so dem vorgebennach Apibis und IsidiS söhn war) nr der sigur, als irnckc er mit demeime fiuger die lippcn aufeinander, eben um dann! anzudeuten,daßihre Priester remen mund halten, das geheimniß ihres gotles-dienflsnicht verrathen, oder, wie Augnsimns cke c,v. I9oi 1.18. c. z. meldet,nicht offenbahren ldlten, daß Isis ein mensch gewesen leye. Ausdeine, daß es bey diesem gottesdienst so geheim zugegaiigeii/wolleneinige schlicssen, daß viel ärgerliche dinge darbev vorgclauffen ;weßhalbcr auch die Römer Vene scharfverboten, und als einige pri»val'persvnen derleibc» zu ehren m geheim einige caprllen erbaue»tcu, ließ der Rath selbige nicderrcisscu, biß der Kavstr Angustus ge»stallclc, daß man ihr zu Rom Archen erbauen burffle; auch findetman sie aus verschiedene» müntzcn abgebildet. Apulezus bezeuget,daß man sie auch vor die göltin des mcerS gehalten, weil sie dieschlff'kimsi oder wrnigsiens doch den gebrauch kcr stegel erfundenhabe. Als man vor einiger zeit den gründ zu einem gewissen Hansezu Pariß legen wolle, sirnd ma» im graben ohngesthr 2 klafftcrn liefm der erde einen weibes-kopsi von crtzt, der ciwas grösser, als nachdem lebe» gemacht war, nur einem thurme oben darauf, wovon ei-nige gelehrte männer aisvforr urlheUlcn, daß es das Haupt der Isisgewesen, als welche ehemahls zu Pariß angebetet worden. Daßauch die alte Hclvetier oder wenigst die dann» wohnpafft geweseneRömer dieser göttin verehret, erweiselcine alte im kirch>lhurm zuWMmgen befindliche lieiwschnsit, welche anfängt: klisti
ä solo 1.. Fnnusiur tolugiLNUs kuo pokug : Gleichwie
Isis von vielen völekeni verehret worden , also hat sie daher auchviele unterschiedliche »amen bekommen, dcrowcgen sie bey Plutar»chv d.i. die tai»end>nämige hcissct. Durch ihre »amen
und bildnüffcn aber solle gemeiniglich der mond gcmcvnet und be-deutet worden seyn. -tugucko Le libeno- üb. r
ann. D/s üb. 42./^/«,4' e/,«4 cle Isiele Le Okiricke.
Lornrnocko. spol. c. 6. e7/e,«e-!4 Üb. I
tirom. üb. 1. prseziÄr. evang. üb. 11 mctLin.
cie ckiiz genr. Hur. 22. 67 ,e»/ cle !a reügion. lleor.
mensti iüsca. cecüz>U5 ^Lgvpr. cle stmul.
clcor. Libüvrkec. univ. rorn. ;. reckerckes curieukez. ö 7 e«vr»ff- nr. gnr. c. 1 p. 184. üelv. I^ircbeo gekcb. pr. 1.*
2 sts, ein fluß in Engclland an den gräntzen von Glvcester undWiushires. Er entspringet zwischen Ojssord und Berckshires,läusst bey Dorcesier vorbey, vermischt sieb mit der Thame, iinb be»kommt sodann den »amen Thames oder die Temse . In Wilts»hire stösset er an Crekiabe; in Glocestershire an Letchlade; mBarkshire an Inglesham, und in Orfordshire an Oxford undAdmgton.
2fiten/ eine geivisse stete unter den Türcken, so ihren namen von
Jsa'