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Zweyter Theil
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Africsnus nennet sie dlerirism.. Sie ist sonderlich wegen Mssisge»durt berühmt, (stehe Theaeo)

rioi. orb. LMig. I. 2 c. 14.

^ ^thamar / des Hohenpriesters Aaronis söhn, in dessen linie dasHohepriesierthnm bis in das steglied dlirb. Elias war einer vonseinen nachkommen. 28. Le^. c. io v. ü.

'Ithanchester/ war vorzeiten eine stadt in Engelland, wojehv 6. Peters capelle stehet, bey dem ausstusse der Chelmer. All«hier hatten die Römer bey abnehmender gemalt des RömischenReichs ihre wachten wider die Sächsischen räuber, um diese gegen»den in stcherheit zu halten. Lrirannia.

HHOML/r, ein fest, welches die Messenier dem lovi lckorn»-rse zu ehren feyerten, und dabey ein cermmea muiicurn anstellten.Lrrecis serisca.

I1.'lV?NLHI> von is«, welches so Viel als ereÄu5.S-, membruin virile, waren gewisse Priester des Bacchi, wel»che in weiblichen kleidern giengen ^ und in der processw« der Lac-cbanLüorum männliche glieder herum trugen, welche jederman se»hen kunte. cle Lttis Lrsecorum in Oion> 6a.

>- 976.

^Iton/ ist ein kleiner fluß in der Normandie , der die stadtEvreur benetzet, und hernach Louviers vorbey, in die Seme lauf«fet. *

'Ztri/ lat. Itrium , eine kleine stadt, welche auf einem felstch'ten gründe, in der Neapolitanischen Provintz, lerrack Lavoro,zwischen Fondi und Mola gelegen ist. Zu der Römer zelten hatdieser ort Lamuranum geheiffen. ^ p.

lerere 22.

'Ftter/ ist eine dem Landgrafen von Hessen «Darmstadt gehö«rige, und in Ober-Hesscn, an einem fluß gleiches namens, gele»gene Herrschafft, worein sich in dem 14 ieculo Cbur-Mayiitz undHessen theilten, als die beyden letzten besttzer, Heinemann undAdolph, so umdasjahr izüi gelcber, aus Herrschsucht dermassenin einander geriethen, daß der eine den andern in dem bette erstach,und darauf indem kloster Haine, als ein gefangener, sein lebenbeschliesscn muste. Nachgehends hat Chur.Mayntz seine ihm m>gefallene belffte dem hauseHessen käuflich überlassen, iviewohl anbe«re melden, daß es dieselbe den Grafen von Walbeck, diese aber de«nen Herren Wolffen von Gultenbcrg, nut grosser comradictiondes Landgrafen von Hessen , verpfändet hätten. Auf dem in dieserHerrschafft gelegenen schlösse Achten, hat Landgraf George derjüngere residirel, und dabey unterschiedliche gcbäude angeleget.

belcbr. Ueiien I. 2 c. 7 p. r;L. kick. in-

lign. I. ;c.2; §. 17-

"Zttia/ (Thomas) ein Lutherischer IK-oloZuz. ward an. 164;den; i oct. zu Leipzig grbohrcn. Nachdem er i» seinem varerlan«de den gründ zu seinen ttuclü; geleget, gieng er nach Rostock , und«rete daselbst in der Philosophie Christian Korlholten, nachmaligenl'rof.ikeol. zu Kiel , in der thrologie aber Schumannen, Mauri«ttum, Ottonem, Cubabum und andere i'rokeüorez. An-1662kam er wieder nach Leipzig , allwo er Schlittern, Rappolten,Franckensteinen und Thomastvm fleißig hörete. Nach die,ein rci«sete er nach Straßburg , um in KumsnionbuL der informatton desBoecklers, m der theologie aber Danhauers, Sebastian Schmidtsund Bebels sich zu bedienen. Nachdem er sich allhter 2 jähr auf«gehalten, kehrete er wieder nach Hause, besuchte Schertzers coiie-xiLtKeologicL, und wurde alsdann unter die beysitzer der philoso-phischen facultät aufgenommen. An. ,670 ward er zum psitorsrbey dcr Johannis.kirche beruffen; an. 1674 aber erhielt er die mit«tags.und folgendes jähr die vesper-Prediger«stelle zu 8. Thomä. An.I68Ü ward er LrcKi-viLconuz zu 8 . Ntcolai , und im 1698 jährebekam er proteKonein lkeoloAis-oräiliLriLm. An. 1Ü9S trug manihm das ?sckorLkU. 8 uperimenäur auf, wobey er zugleich die alieliurim conüttorio erhielt- Er starb an. 1710 den 7 april. nachdem er§ jähr vorher angefangen kräncklich zu werden. Seine vornehm-sten schrifflen sind'.Oickerrsliocie bserelisrckck «vi^pottolici, ejvigueproxiini; ^ppenckix äe b«reüarckir; krolegornens sck ffosepki opc-r»; Libliorbecs?srrum Ttpolkolicorurn ör,cco-I-ziinL; blickorisL^noclorum NLkionalium in Lallis s retormaliL babirarum; T'rsdtL-ruL äe bibliorkecis Lc csrenis parrum; kittorise eccleliLttics- ieculii, seieöt» cspikL. Der theologischen und philologischen differtalio«neu, auch vieler Teutschen, und sonderlich derer in der mehr alSzu bekannten conrrvverö cle rerrruno graii« von ihm edirkcn schr>mten Nicht zu gedencken. LroxrslNML k'uaebre. V il« curricul. blÄIi-tckc neue bibliork. rom . 1.

'Ittingen/tst ein Carthäusercklöster in der Evdgenoßischen land«grafschaffl Thurgöw an der Thür nicht weit von Fraucnfeld gele«»gen. Es wäre vor altem allda ein schloß und stammhauß der edlenvon Jtlingen, auf welchem Adelhard zur zeit KayserS Caroli LrEgelebt und einige güler an das ctoster 8. Gallen vergäbet hat. Her-nach an. 1079 hat Abt Ulrich Hl die herrschafft und schloß Ilkin«gen mtt gemalt der Waffen eingenommen und das schloß zecstöhrt.An. n;c> wurde vom Abt Wernher von 8. Gallen, an dem orlhctlic Probstey vo»X ll regutirlen Chorherren ober Augustinern gc«stifftet und nut verschiedenen gittere» und einkommen begäbet. Die«st nun sind alldorten gestanden bis auf die zecken Kavsers Rudoiphivon Habspurg, welcher an. 1274 das kloster eingenommen und zuseine» und desRcichs Handen gezogen, mit grossem Unwillen desAbtsvon8.Gallen.Es ist aber daffeibigc in folgend? zecken jv gar erarmet,daß zuletzt der eintzige Probst, ohne einigen andern convcnkualen,stchallda kümmerlich erhalten mögen, welches dann anlaß gegeben,daß an. 1461 das closrer denen Carlhäuser-Mönchen übergeben

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worden ist, welche solches wiederum in aufnahm gebracht habe».Es hat der l'rior und convenr die niedere gerichte daselbsten. l?LlecHenricus Murer von Lucern gebürtig , welcher das buch üelve-klarn sscr-em an den tag gegeben, hat »I diesem closter gelebet. An-r?24hat sich der jogenannle Jttinger-sturm zuaeiragen, da diebauren aus eyfer und Widerwillen gegen die anveltung der dildern,in das kloster eingefallen, die bilber herunter geschmissen, vielmuthwillen getrieben und endlich dasselbe in brand gestecket haben.Woraus dann ein grosser Unwillen und zerwürffniß zwischen derstadt Znrich und denen übrigen Cathol. im Thurgöw regierendenorlben erfolget ist, also daß Zürich veranlasset worden, eme be«schreibung Vieles Jttingerchandelö in den druck zu geben. EinigePersonen sind zuBaden enthauptet,die fach felbsten aber lang hernachdurch die von beyde partheyen niedergesetzte gleiche satzewnbObmanauch mit zuthun der orthen, Bafel, Schaffhausen und AppenM,vertragen worden. 8t«»,/. lib.; pa§. 100. llescr. tlelv.

PLg. 486. biltor.Helv.Mscr. lib. csp. I.

üelv. lcircb-gesck. *

^Zttre / ist (1) ein schloß nebst einer dazu gehörigen Herrschafftin Brabant, (2) ein anders in dem Henncgau. Hlevon hat sichvor diesem eine vornehme familie genennct, welche von dem Gra-fen von Ostrewanbl ihren Ursprung gehabt, und viel berühmte kukehervorgebracht hat; wie denn Artus an. n8ozu Nantes , Thie«rtusan. iziozuPaderborn, Pctrusaber, ein Cardinal, anfangszu Aix, und nachgehends an. izüüzu Albano Bischoff gewesen.Eben diese würde bekleidete Petrus an. 1417 zu Sarlat , Slevha«nus zu Orange, und Lucius an. 1 ?44 zu Cbur. Sie ist zu ausgangdeö 16 Lcali abgestorben, woraufberen gütcr so woh! als der rckul,durch heyrath an das geschlecht von Rifflarl gekommen. An. 170;wurde Leopoldus Jgnatius von Rifflarl , Freyherr von Jlcre,Ober > Aufseher und Deputiricr von Brabant, in den M^guiLn-stand erhoben. F«ce/. liemm. r>. I/ereöt. cke rom. Ics rerr. einLrabanl.

'Ituräa/ war ein kleines land in Palästina jenseit des Jordans,zwnchen Syrien und Arabien gelegen. Wühelmus Tyrius nennetselbiges Bacar. Die Jturäer stammeten von des Jlniacis söhndem Jtur her. Sie waren berühmte schützen, legten sich aber dar»bey aufben straffen-raub. Arisiobulus, als er sie bezwuiigm, be-mühete sich zwar, sie zu bessern sillcii zubringen, konte aber nichtviel ausrichten. Nach diesem stund dieses land unter des Phiiippltelrarchie. /.«c. c. z. 8,,«^,.nor.orb. snr. I. ; c. 1;.

"Itys/ Teres, eines Königs in Tbracien söhn von Progne,Paudivius des Kömgs von Athen lochtet. Er wurde vo» feinerMüller, weil Tereus ihre fchwester Philomelam entführel und ge-schändet haste, und sie solche trculosigkcit nicht änderst zu racheuwußte, getödtcl, welche ihn so dann kochte, ein gerichle darausmachte, und es ihrem gemahl vorsetzte. AIs aber Tereus solchrserfahren, fleug er an gantz rastnd zu werben, verfolgte Promaiund Philomelam m>t einem blossen schwervte, und wurde in einenspecht oder wrevehopff, gleichwie Progne in eine schwalbe, Phils»mela in eine Nachtigall und Jtys in einen phasan verwandelt.

inersmorpb. I. 8 rab. 7. 1. 1.2.

'Itzehoc / lat« ktrekoa. eine kleine stadt in der Holsteinischenlanbschasst Stormarn < und zwar in dem amte Stcinburg, an demfluffe Stör, mildem ein theil davon, die Neustadt gantz umgehenist, 2metlen von der Elbe, sud-ostwärts von Glücksiadt indemDänischen anthetl gelegen, sehr wohl erbauet, jedoch nicht sonder-lich befestiget, und wegen der »ahbelegenen Marfch und des Stör«strohms ein sehr nahrhnfflcr ort, und gehöret mit unter die so ge-nannte vier stable. In dem frauen« kloster allda,so an. 120; gestiff«tec, und noch jctzo vou einer Acbltßin regieret wird, liege» viele alteGrafen von Holstein begraben. ckeicr. Hals. cbron.

Llolsak. besckreibunZ 8cb!eiviZ uncl üolliein p.; c. 1;

p. 286, 287.

"Ivanozero/ oder der Iohanms«see / ist eine grosse see inMv »an, in dem Hertzogthume Rezan, aus welcher der fluß Donober Tanais entspringet, und wo sich der neue canal anfängt, ver-mittelst dessen man aus der oft«see in das Caspffche und schwachemecr kommen kan.

8. "Ivanus/ war ein söhn Gestimuli, Königs in Dalmatien ,der an. 84; meiner mit dem KayserLothariolgehallenc» schlackstsein leben verlohren. Er begab sich nach Böhmen , und lebte da»selbst 42 jähr in den unlenrrdtschen holen, als cin einsiedler, bts c»an. 910 in hohem aller das zeitliche gesegnete. Nachgehends ist erunter die Heiligen aufgenommen, und auf fein unweit Tettn befind»liches grab an. 1020 ein Benedictiner-kloster gebauet worden, wo»bey der Kavstr Leopoldus eine ktrche angeleget. Sein leben habenPontanus, Salms, Chanovski und Bridelius beschrieben. F-/-^1». »rilceU. 1.4 clec. i. //«Fee. cbr. kok.

Hvan oder Johannes Basilowitz I. Groß.Fürst in Ruß »land, war ein söhn Bastln, dem feine vettern die äuge» ausstecvenlassen. Er gieng widcr.die Tartarn zu selbe, und eroberte an.l47?die festung Novogrod, welche bis dahin ihren besonderen Fürstengehabt hatte, wobey er eine so grosse deute erhalten, daß cr zoswagen Mit blossem goid und silder soll haben wegführen lassen. Hier»durch legte er eine» guten gründ zu der nachfolgenden absoluten ge»wall, ob gleich die Tartarn noch lange nicht aus dem lande waren.Er bat auch um selbige zeit angefangen sich zum ersten einen Fürstenaller Russen zu nennen. Die Könige von Castm hat er nach seinemgefallen eingesetzt, zuletzr aber ist er von demselben burch eine hart«Niederlage überwunden worden. Die residentz Wosean hat er mit

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