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g>cng, wenn sich ein junger mensch zum ersten mal den bart schereni!r». E» ward mehrentheils in den Häusern und gärten celebcirct,und wurden dabey allerhand lustdärkeiten geübet. Nerv wolle esdas gantze vvlck geniessen lassen, da er sich fürs erstemal den bartließ abschneide», gabc-allerhand stbamstsiele,gebrauchte auch diesegestgenhett zuerst öffentlich vordem vvlck zu singen und auf der ci«it-rrrtr zu schlügen, cle coma c. 2. scl ke-
ikon. c. 29. iooz.^
Juvettaüo,(Decimus oder Decimus Iunius) ein Lateinischerpocie. Er war von Aquino, einer stadt in Italien gebünig, wie.wohl andere sagen, baß er aus Franckreicb gewesen, lebte im erstenleculo , und wurde insgemein vor eines freygelaffencn söhn gehal«ten, oder doch, daß er von einem freygelassenen erzogen worden,wiewoi seine; namen, Decimus Iunius JuvenaliS, ivcil sie alle»lammt Römisch sind, anzuzeigen scheinen, baß er aus einem vor»nehmen geschlcchtc müsse gewesen sey», Massen nicht leicht jemand,alS leule von contltivn dergleichen führen burfflen. Er war nochgantz mng/ als er nach Rom kam, und nachdem er fast die hclfflestiuerlebcns zeit mit declamalioneii zugebracht hatte, legte er sichendlich auf Verfertigung fatyrifcyer fchrifflen,wodurch er sich sehr be»rühmt machte; letztlich aber, als er den Pariß,oes Kaysers Neroniscoinödlanreil, zu hart angestochen hatte, wurde er von bannen weg»geschickt, um einige trouppen in Penkapoli an den EgYPlifchcn undLybischeii gräntzen zu commandireli, aliwo er i» kurtzem vor ver»druß ivlte gestorben seyn, wo wir bem leben Iuvenalis, so Suetvniozugeschrieben wird, glauben, wiewoi andere mit mehrerer wahr«scheinlichkeit behaupten, daß er biß in das ir jähr des KaystrthumsHadriam gelebt habe. cjus.it, 1.4 ep.ro. poer.
l- 6 c, 6 <s„,r/ck. in clirl. cle poäc. I.sc, 3 e poeür
I-sc. bidl. lbsr. *
"Juventus / ein Priester und Poet aus dem 4 teculo. Erwen aus emcm vornehuien gefchlechic in Spanie» entsprossen, undbrachte die Evangelische Historie in heroische versc in 4 büchern,weiche in der biblioMecs psceum und anderweit mehr zu findensind. Er folget hauptsächlich der ordnuug des Evangelisten Mat>thäi. Im übrige» ist sein Nxlur gar niedrig, auch die verse selbstgeringe. Es werden ihm auch noch andere schcifftcii zugeeignet-tztnigc geben diesem scnbenlen den namen G. Aquilinus VecliusIuveucus. //,, in ciwcm. OI) mp. 277 epckt. rcl lVIsA. Le
in comment. in tvlrrch. sn. L. ;;8 n. 48. cle
script. cccles td/r-s.
Juventas, wurde vor die Göttin der jugend gehalten. Ser»Sius Tullms setzte sie in das e«pirolmm zu Rom . Als nun her«»ach Tarquinius kritcu; willens war, bem Jovi Lapitolino stlhj»gen gantze,1 platz zum tcmvel zu widmen, und zu solchem ende alleandere gvttbeilcn von dar wegschaffen ließ, so sollen, nach der Rö>mischen geschlcblschreibcr bericht , der Gott Terminus und dieGöttin Juventus durch gewisse zeichen ihren Unwillen darüber zuverstehen gegeben haben, weßwegen man sie da bleiben ließ. Eskoste aber ohne zweiffel ein staats-betrug damit unter,weil man.dcmvvlck walte glauben machen; weile» die Gottheit der gräntzen undder sugend zu Rom dem Jupiter selbst nicht hätte» weichen, nochplatz machen wollen; so wurde auch der erstere die Römische grün»tzen immer gegen alle femde bewahren, und die andere ihre jungemannschafft me lassen ün kriege vor einigen feinden weichen oderunten liegen. Der Bürgermeister, bck. Livius, gelobte ihr an ebenbemstldigeii tage, da er wider Hasdrubalem den sieg erhalten, einenandern tempcl zu bauen, wachte auch darauf, da er ceickor worden,darzu würckstche anstatt, und 16 jähr hernach ward von C. LicinioLucullo Ouumviro solcher tempcl eingeweihet, /.in«- ^ (?«/-
lrr». Lcc.*
Juxon, William) von Chichester aus Sussex gebürtig. Erwuroe zu Oxford in dem 8. Iohamiis.colleßio erzogen,wojelbst ertt-cCLlsureu!. und endlich volckorjuriL, auch des ermcldten collcgiiPräsident wurde. Der König Carolus 1 machte ihn zum Bischofsvon Hcreforb und London , und endlich zum Lord Reichs-Schatz.meisier, in welcher bedienung er sich so aufzlislihren wüste, daß ihnjedem,an liebte. Gedachter König erwählte ihn auch darzu, daßer ihm bey seiner enthauptung beystehen, und das heilige sncramentreichen muste. An- - 660 machst ihn Carolus 1 1 zum Ertz-Blschoffvon Canterbury, theils zur danckbarkeit wegen der an seinen, votierdewiestnen treu, theils auch weilen er der älteste unter denen nochvorn, innerlichen krieg gesessenen Bsschöffen ware, da im übrigenseine leibes.und gcmülhsckräfften damahlen schon sehr abnahmen.Es wäre auch seine geschicklichkeit nie gar zu groß gewesen. Erstarb an. 166;, und wurde mit grosser Pracht in dem 8. Johaiimü.coileZio zu Oxford begraben, welches er, gleichwie auch 8. Paust,und Lambeth colleZiL, wohl begabt hatte. Er war bey jedermanwegen seiner sanfftmuth, und andern lugenden beliebt.
Alem. Kick. clels Lrancle Lrec. *
Ixar/ stehe Hijar.
Ixion / ein König der Lapither. Er vermählet«! sich mit Dia,Deionei lochter, welchem er nach der dastgcn landcs.gcwohnheit anseinem Hochzeitstage grosse geschencke zu schicken versprach, abernachgehends sein woxt nicht hielt, und dadurch verursachte,daß ihmsein schwieger.vater seine pscrde wegnahm. Jxion vcrstellete seinendarüber gefaßten zorn, und lud Dejoneum auf eine gasterey, mach.le aber, nachdem er in sein hauß gekommen, durch eine heimlichefall-thür/daß er in einen ofcn fallen muste, Ivoiititien ibndas sturalsvbalb verzehrte. Allein diese grausamkeit reucte ,hss hernachüber alle Massen, woran film Jupiter, nach der poctc» bericht, umihn zu trösten, zu sich zur tast! einladen ließ- Allein er verliebtesich daselbst in die Göttin Juno, und Jupiter, üls ihm Juno solches
Ende des«
anzeigte, bereitete eine wolcke in deren gestalt, und brachte sie vorIrionem, welcher damit seine stist büffete. Nachdem nun Jupi«ler seiner boßhcit würckiich versichert ward, schlug er ihn mir von.ner und blitzen in die Hölle, aüwo er an ein rad mit schlangen qe«bunden wurde, welches sich ohne unterlaß herum drchete. Dievoeten berichten ferner - daß gedachte wolcke die cem»urv5, wei.chc Halde menschen und Halde Pferde waren, hervor gebracht habe.-Mrv.Ld. s. Iib. 4. Iib. 2.
Izalttuier, (Anselmus) so aus dem edlen geschlechte deßJzaigmers von Toulouse entsprossen. Er fieng bereits in seiner ju«genb an zu reist» , besähe die vornehmsten ötter von Europa unhÄsia,uiid giciig sodann in AsticaM, da er biß in das Königreich de»rer Negros kam, und sich lange in der haupt-siadt Gago aufhielt -allwo er sich in ein jung Negro-mägdlein, e^alucasais genannt,ver»lieble, welche lowohl reich als emes vornehmen geschlechls war -und solche nach ihrer eitern tobe heyrathete- Nachdem sie nun da»selbst ewige jähre gelebck, giengen sie nach Franckreich, und kamena». 141; nach Toulouse , allwo sein weib nebst einer mit ihr ge»zeugten tochter und denen 6 mit hingebrachten sclaven gemusst ivur»be. Ermeldst seine tochter war gany schwartz, wie ihre mutter,biß auf eine weisst iinie, die sie an der liirne hatte, und r finger ander iincken hanv, jedoch dabey schön und sehr wohl gebildet. Imr 8 jähre ihres allers wurde sie an Euqenium, einen aus dem edle»geschlechte von Faudoas, verhcyrathet, aus welcher ehe ein söhn ge«bohren wurde, den man den Mohren von Faudoas zu nennen pfleg»te, weil er schwartz war, wie seine mutter. Anselmus aber zeuget!mit seinem weide nach seiner zurückkunffl zu Toulouse noch r an«dere tochter, unter welchen die eme schwartz und die andexe weißwar. Eine Zeitlang hernach starb er. Er bat seine reisen beschrie»den, gleichwie auch ein Arabisch und Türckisch wörter.duch nebstder Frantzöstschcn und Lateinischen auslegung verfertiget. Alleindiese seine wercke haben niemahls das licht gesehen. L»-
nsles cle louloute.
Izates/ ein König der Adiabener, ein söhn Monobazi, Bazäizubeuamer, von der Helena, seiner eigenen schivcster,welche dieserKönig nach landes-gewohnheit geheyralhet halte. Selbiger sollevor dessen gebmt eine stimm gehöret haben, welche diesem söhn garsonderbares glück versprochen. Weil solchen deßwegen die eiternvor dem anderen drüber Monobazo lieb hatten, erzeigte sich biestrso erbittert darüber, daß der vakcr zu Vermeidung eines Unglücksden jungen Jzatem zu Abemerigo einem benachbarten Printzeirverschickte. Der machte sich bey selbigem so angenehm, daß er ihmseine tochter vermählte, und ein stück lanbes zum heyrath-gul habe.Der vater verlangte ihne in ftinem hoben alter z» sehen; und nachdessen lob ward er durch Vorschub seiner mutter über das gantzeAdiademsche reich gesttzct, da er dann seine brüdere theils dem Rö»mischen Kayser Clanbio,theils Artabano dem König der Paridcr zuverwahren gäbe. Er hatte schon beym Abemerigo mit einem Jü«bischen kaiissmann, namens Ananias bekandtschafft gemacht undsich von solchem in derselbigen reliqion unterrichten lassen, welchesauch seiner mutter Helena sehr wohl gefiele- Nach angenommene!regierung bekannte er sich öffentlich zu derselben um das jähr Ehrt»sti4?, liesse sich deschneiden, und erwieß sich zur zeit einer grosse»hungers.noth gegen die Jüden sehr milde und gutthätig. Orostusmeldet, daß er den Christlichen glauben, nicht aber die Jüdischereligion, wie Jvsephus will, angenommen habe- Den durch seinvvlck verl riebenen Pers. König Artabanum setzte er wieder ein;Vardaiiem aber dessen söhn und Nachfolger,als er sich durch ftindli«chcn angriffaegen Jzatem Uiidanckbar erwiest, vertrieben seine ei«gene unlerihäncii, ehe er ihme noch schaden konte. Aber auch die-sem widersetzte sich hernach sein vvlck aus haß gegen die Jüdischereligion, rcitzie auch den Arabischen König Abiam zum krieg an,dessen armee aber solle aus plötzlichem schrecken vor ihme geflohen ,und Adias ihme zu entgehen, sich selbst gelödtet baben. Voloqestdem Parthischei, König; den die Adiabener hernach Wider ihneverhetzet, konte er kaum üooc> reuter entgegen setzen ; und als ihmdieser durch einen befthls-haber lrctziglich enlhicten liesse; sei»Gott tönte ihn nimmermehr wider seine macht schützen, flehest er z»Gott , und diestldige nacht kam Vologesi bericht, baß ,hme dieDahä und Saca ins land gefallen, deßwegen er ausbrache undJzatem m ruh liesse^ Dststr starb seines alters ;; jähr,wovon ee-4 regiert hatte. Seinen ältern druder Monabazum ordnest ermit Übergebung seiner 4 söhnen zum Nachfolger. Und so hat Jose»phus diese geschieht zuerst erzehlel. Indessen machet die aleichheitzwischen dem ansang des lebens Jzaüs und der geschichst Jacobs,sodann zwischen dem ende derselbigen, und deren zwischen Sanhe»r>b und Hiskia, fast glaublich, in dem ältern Monobazo wäre davorgestellt Jsaac, in Jzate Jacob, im jüngern Monobazo Esmi.i»Vologest Sanherid, in jciies gesandten am Jzastni Rabsake,endlichabermal m Jzate Hiskiaszob wäre ferner in Vologcfis so verursach»tem abzug nachgeahmet, die Versicherung Esaiä gegen Hiskia ; daßSanherid ein gerücht hören und darauf wieder in sein land ziehe»wurde; und die so gleich erfolgst bottschaffc von des Manschen Kö-nigs Thlrhakä anzug mit einer starckeu armee wider Sanherid. *
Izquierdcv (Sebastialius) war an. iüc>i zu Alcaraz in Sva«nie» gebohren, und begab sich an.iür; in die 80c. Jesu. Nach«dem er zu Mnrcia und Alcala lle Hcnares die stelle eines Keüorirvertreten, ward er bey dem Cardinal von Sandvval, Ertz>Blstboffzu Toledo , Beichtvater,und bey der heiligen inquistlion Ratb, wor»aufer um das jähr 1680 mit tode abgegangen. Seine schriffst»sind pliLru; kciemiLi-um ; opuz rkeolo^icum Lc pkllosapkicum;pcsxis exerciriorum spirituslium ; cle yumuor novistimiL; cle mc-cl,i5 necetisrür sä sslurem recernam. bibl. 8. «llsr.
biOKr.