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ksÄisn« in Turcomaniiien, die vsm schwartzen und die vomweissen Widder: jene hatte das Königliaie reg,meist in Persien ,und von die,er war Uson Cassan, welcher endlich jene bezwäng, diebeyden letzten Könige aber, nemlrch Iooncham und Azen Aly, imkriege erschlug, und an. 1470 sich anf den thron style. Hier«auf schickte er eine prächtige Gesandschafft an den TürckMenKaystr Mahomet ll.iind präcendirke von demselben theils die land.schafft Cilicien, theils das minmehro unter Türckischer bothmäßig«keik Hebende Trapeziintische Kayserthum, weil er des Trapezumi«scheu Kaysers Davids bruders tochter zur gemahlin hatte. Es ent»rüstete sich aber Mahomet über diesen vortrag, und zog mit einergrossen armee wider ihn zu selbe. Uson Cassan erinnerte hieraufbenPadst Paulum ll > des mit dessen vorfahren Pio ll wider den Tür.cken geschlossenen bündnisses; da es denn der Pabst dahin brachte,daß das Römische Reich , Ungarn , Franckreich, Venedig rc. mitgesamter macht das Türckische Reich angreiften wollen; allein eserfolgte weiter nichts, als baß die Venekianer dem Uson Cassan er»nige hülffe leisteten, und also waren die Perser zu schwach, den Tür«cken zu widerstehen. Zwar hatten sie anfangs an. 147- in 2 schlack)«teu am Eupdrat grossen Vortheil, ruinirten auch in dem folgendenjähre in Nalolien ein Türckisches corpo von ;oooo mann. AIs aberhernach die beyden Haupt armeen bey Toccal aneinander geriethen,davon jede über ,02000 mann starck war; so erhielten die Türckendurch den gebrauch des büchsenwnlvers einen vollkommenen sieg.Ais Mahomet wieder nach Hause zog, so ließ er an einem jeden orte,wo er sei» lager gehabt, Persianifche gefangene mitten vonei«nander schneiden, und unbegraven liegen. Uson Cassan machtezwar anstatt, diese Niederlage zu rächen, aber sein eigner söhn Ung«hermanmet rebellirle wider ihn, und nahm seine zufluchl zum Tür»ckischen Kaystr, wodurch ein neuer krieg entstehen wolle. DochUson Cassa» stellte sich nach und nach kranck, bezeugte grosse deküm«merniß wegen seines johns, und versicherte jederman, daß diesesUnglück sein tod seyn würde. Wie man nun glaubte, baß er demtove nahe sey, nahm er seine vertrauteste Räthe auf die seile, undließ sonsten niemand vor sich kommen, sondern aller orten ausspren«gen, daß er gestorben wäre. Hieraufkam der söhn eilends, sei«väterliches Königreich einzunehmen. AIs er aber die leiche seinesvaters sehen wolle, so saß ver vater gesund nnd frisch auf seinemthrone, und empfieng ihn mit einer harten anrede; hernach ließ erihn ins gesängniß werffen, und endlich erbärmlich umbringen.Nicht lange hernach an. 1478, starb auch Uson Cassan in dem 78jähre seines alters, und hinterließ von seiner vorgedachten gemah»lin noch r söhne Kalula und Jacubbeck, welcher letztere jenen ineben der nacht, als der vater gestorben war, erschlagen, unv sichdadurch auf den thron gesttzek. Petrus Bstarus macht von demUstn Cassan folgendes Portrait: Er war von langer leides statur,majestätischen ansehen, freygebig, großmüthig, weise und tapffer.Solisten soll seine gemahlin, die ver Griechischen religion zugethanwar, ihn ziemlich nahe zur Christlichen religion gebracht haben,gib. 10 kick. keif. p. 26;. cle vit. Lc Zelt. rez. kett.
Usson/ sonsten illLlo oder Uxo, ist eine kleine stadk in Au'vergne, eine meile von dem fluß Mier und ü von Clcrmont gelegen,welche ehemals zu der Grafschafft Brive gehörte. Das schloß Ussson lstwcgen seiner läge aufemem hohen felsen, sehr feste, in wel«chen stand es König Ludwig Kl setzen lassen, um seine staats.ge«fangene darauf zu bringen. Es ist auch selbiges dadurch bekanntworden» daß des Königes HenricilV gemahlin, Margaretha vonValois < sich lange daselbst aufgehalten, und ein sehr liederlichesjeden geführet hak, wiewohl es scheinet, daß ste in ihrem alter sichgebessert habe, daher viele von ihren gönnern diesen felsen mit demverg Tabor vergleichen, und zu einem Gottes tempel machen wol«len, der eine geraume zelt ver wollüstigen lnsul Caprea, darinnenDberius seinen lüften in aller cinsamkeir nachgehangen, mag seynzu vergleichen gewesen. //»st»". nor. Lall. /s»«st«»»st. 6d«-
rivieres cke Trance. K^/e.
Ufter/Ustri/ ein Schloß, Pfarrey und Herrschaft! im Conto»ob vem Greyffensee an der Aa gelegen, allwo vor altem
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Mcester/ ein sehr grosser und noch ziemlich wMgkdälster Maick»stecken in der Engelländischen PrsvintzStafforbshire,zwischen Herr«lichenvieh-weyhen gelegen. Der marckt dieses vrls soll der große inselbiger gegcnd von Engellanb seyn an vieh, dutkrr „nd dergleichenfachen. Dieser ort ist von Lvndcn 104 messen entfernet. tteer-s-
Menheim- (Christophorus sb ) Bistboffvon Basel, aus einemAdelrchen Estaßlschen geschlecht gebürtig, legte sich auf die stüdien»erlangte das ittaZickerium, und hernach, als er sich auf das jux ?oa-rikcium begeben, die vockor-würbe; ward Dom-.Hcrr der Loils-gttr-kirchen vt Thvmä in Straßburg , und an. 147; Keckor betUniversität zu Basel . Auch allda ward er esnoniLv.s her Dom-kir« -chen, unv Luüc>8; wie auch Viearius xenersiizdcs CluNiacensischett 'vrbens: endlich, nachdem Caspar ste cksteno, Buch off von Basel «nicht zum besten diese dignttät bekleidete, dessen Vicsriur, nnd 2 jähehernach an. i;or auf des vorigen absterben, Bischofs dieser kircden»In seinem älter warb ihm von den Lsnonicix Mit concknx des Rö«milchen Padsis, zum »ämimckro gegeben Nicolans a Dießbach ,welchem er auch leylüch das Bißthum überlassen, unb sich nachDellsperg begeben, da er eine pension von roo st. von den Lsnonl-tts genoß, aber bald darauf an. 15:7 gestorben. Er war Erasinisonderiich guter freund, weichen er gar freundlich zu sich eingeladen;Mit ihm hak auch Erasmus in bricssen über Sie damahligen streit«fragen, von dem fasten/ festtagen/ priester-heMth mensch»lichM traditionen rc., commuiiicirt. Auch hat er I. Oecoiam»padnnn beruffen; war tonst allem Pracht, müßigang und hoffarthfeind; geistlichen Meditationen ergeben. Daß er endlich fein amkniedergeleget, geschahe unter andern auch aus vieler ursach, weil erbey entstandenen rcligions«conrroversen nichtwuste, wohin^x sichkehrensolte. Was er von verdienst ver wercken gehalten, zeigetstineinem fenster in dem kloster St. Magdalcnen an der Steinen znBasel eingeschriebenes, und noch aufbehaltenes wonottieston, des»sen bedeukung besser als die Poesie: Lsteickopdorus, Vei Le /tpockoi.sechs grsrik, Lpiscopus ösckieenlis: 8pes mes crUx Lstricki, Arslistti.von operL Pgero. sn. I ;rr. Er brachte sein alter auf ungefehr 78jähr» Zu Dellsperg ist sei» Lpimpstium zu sehen. ckron.
Lpick. monum. Lss. Her». *
Utenhovit/ sind; gelehrte Männer dieses natnens gewesen, undzwar gedümg von Gent, allwo ihr geschlecht in sonderbarem anst»yen gestanden. Nicolans von Utenyooen, und dessen söhn Carolas,wurden in ihrem vaterlande zu wichtigen beblenungen gezogen, undnicht weniger um ihres Verstandes, als um ihrer gelchrsamkett wil«len, M hoch geschätzt: dannenhero auch Erasmus ckorerocisinu«Nicolaum mit einer Griechischen und Lateinischen graöschrtfft,Carolum aber mit unterschiedenen brieffen beehrt. Dieser letzterehinterließ einen söhn, gleichfalls CaroluS genannt, welcher fast diegantze zeit seines lebens von einem orte zu dem andern herum gcret»stk, dabey aber dennoch den studien beständig, und mit so grossemsucceß, obgelegen, baß er einen mehr als gemeinen rühm verdient»Er verstund sehr viel sprachen, und schrieb unter andern in der He«vräischen, Cbalväischen, Griechischen, Lateinischen , Frantzösischen,Teutschen und Holländischen, dem Könige Hcnrico llt von Franck»reich ein ezmszmium, ausser welchen sprachen er auch noch der En«glischen und der Italiänischen kundig gewesen. Des berühmtenJohann Morels zu Ambrun gelehrte ; töchter, Camilla, Lucreti«unbDiana, halten das glück, eme zeillang seiner Unterweisung zngeniessen. Er that auch, in beglcitung Paust Faxn, eine reise »achEngeüand, und ward daselbst von der Königin Elisabeth, welcher!zu gefallen er unterschiedenes schrieb, mit gescheitsten und anderngnade» > Verengungen fortgelassen. Zuletzt ließ er sich m der stadkCöln nieder, unb starb an. iSrro, in dem 64 jähre seines alters. Ei«ne lange zeit vor seinem tobe arbeitete er an einem comivemsrioüber des dlonm vioi^L-wg, welchen er aber nicht völlig zu ständebrachte. Seine übrige werste sind erzehlt bey dem -nHse« eio§. ll».
2. bibl. bibl.
Lelg. st» bibl. ^sst^.
ZMlch, ob vem Greyffensee an der Aa gelegen, allwo vor allem . ..
die Freyherren des namens ihren Wohnsitz gehabt habe», als welche geschlecht in Schlesien »
... aemeien. Die Herrlichkeit ^sich^au^den hänstrn Schmoltz und Rachen in dein Breßs
der Aebren von Einsiedlen Erbschencken gewesen. Die Herrlichkeitkäme nachhero an die von Bonstetten , und endlich die niedere Ge«richte durch kauft an die stadt Zürich . Es ist gantz glaubwürdig,daß dieser ort uralt und schon vor Cbristi geburth bewohnt gewesenseve, Massen man allda schon Heydnische aschewkrüge, auch an.rßy4, als man das fundament zu einer scheuren gegraben, einen 6zvü hohen lvlercuimm gefiinden hat, welcher in der kunst.kammernzu Zürich aufbehalten wird. IW.6 psß. »r;. L/«»e/cL/.
Merckvüiä. psz.4Lr 28;. *
Ustiano / oder Ostiano / ein städtqen in dem HeryogthumManlua, an den gräayen der beyden landschafften Cremona undBrescia , wo der kleine fluß Mela in den Oglio fällt. st^
Usuärdus / ein Benedictiner.Münch, wird von einigen voreinen Münch von St. Kermain, von andern vor einen Abt von St.Sauveur in der Nieder-Normandic, von andern aber vor einenMünch von Fulda ausgegeben. Man hält davor, daß er AIcutnidiscipul gewesen, nnd daß ihm von Carola dst. anbefohlen worden,ein mLN7iv!oß>um zn schreiben, welches wie auch noch übrig ha«den; wtewol andre behaupten wollen, baß er zu auSgange des 9seculi aelebet, nnd die ckellicskion seines mal-^i-oloZii nicht an Caro»!um dck. sondern an Carolum ealvum gerichtet sey.
in mLrk/r. ^st»«st«^ pr»:t. xea.m vir. ssnök» 6e stick. !»sr, in not, »ä dick. rccl» Lu»
cklRi, in msri^r.
lanischen schreibet, unv sich in Lausitz , Missen, Eleve und Franck«reich ausgebreitet hat. Nach ansang des 18 secust besaß es in demBrcßlauischen die guter Lambsftid und Rosenthal. s. Hottoman«nus.
UtholM/ ein kleines stück landes von vier kirchssielen, in Eider «siede in dem Hertzogthum Schlcßwich gelegen, ds»
Lkr. von 8 ck>eckv. unc! Holttein cksc.x>. 172.
Utilo k> oder Odilon 7 Hertzog von Bayern , succedirte feinemvater Lheodon, unb führte eine zeitlang krieg in Italien , starb aveö
an. zrhen jähr hernach, als die GotheN durch NarseS, einenverschnittenen, aus Italien vertrieben worden.
ckron. öavsr. annal. Loj. >sst/,«este^ annal. Loj» Lt«»»
ÄeE sNnai. koj»
Utilo H-Hertzog von Bayern , succedirte Hugibertö an.; 79,und vereinigte sich an. 741 mit Carolo Martello wider die Sara«cenen, welche damals der gantzen Christenheit schrecklich waren. ESlegte in der mit ihnen gehaltenen schlackst grosse proben seiner taps«ferkelt ab. In eben demselbigen jähre vermählte er sich mit Hlltru»
be, Caro» Mattel» tochter, und nahm den »amen eines KönigSan, welchen er nachgehendS wieder ablegen muste. ^«st--.
Utrecht / lat. kroviacis Uitr-Mins. eine von den 7 PrsvintzenIV. theil. Kkkkk des