bvn Rouvroy, Herhogs von St. Simon, vermählet, und mitbeyden keine linder gezeugct. 2.) Thomas Philippus vonHennin-Boffu de Chimav, welcher an. 1 ügo. den 12. nov. ge-bohren , an. 17-4. Crtz-Büchoff zu Mechel», an. 17,9. Car-dinal, und an. 1722. würcklicher Kayserlicher geheimer Rathworden. ;.) Alexander Gabriel, von dem sogleich. 4.) Jo-hannes Franciscus, Graf von Hennin-Boffu, Kayserl. Cämme-rer. 3.) Joachimus Josephus. Jetztgedachter Alexander Ga-briel von Heniiin d'Alsace, Marggraf vow--ia Vere, diente an-fangs Philippo V. Könige in Spanien , welcher ihn an. 1709.den 13. dec. zum General - Lieutenant seiner armcen machte,und ihn an. 1714. bey der belagerung von Barcellona ge-brauchte. Nach diesem, trat er als General -Lieutenant inFranzösische bleuste, verließ aber dieselbe, und wurde an. 1726.im aug. von dem Kayser Carola Vj. zum General-Feld-Mar-schall-Lieutenant ernennet, worauf er den tirul eines Fürstenvon Chimay annahm, an. >728. das Gouvernement von Ou-denarde erhielt, und an. >736. zum Reichs - Fürsten erhobenwurde. Er hat sich an. 172S. im julio mit Gabrielle Fran-cisca, einer tvchter Marci, Fürstcns von Beauvau und Cravn,vermählet, welche ihm an. 1729. eine tvchter, und an. 17)0.einen söhn gebohren. Carpentier , hist. de Cambrclis toto. II.p. 479. Anseime , hist, geneaJ. tom. I. p. 256. seq. X)oi 1Sdmmersbergs tab. geneal. tom. I. p. 112.
* Henning, (Joh.) gebvhren zu Saltzwedel in der altenMarck an. 164;. den 19. febr. that sich auf der schule schonvor andern gar sonderlich hervor, studirte hiernächst zu Wit-tenbcrg, Jena und Helmstädt, wurde nachmals Conrector zuEaltzwcdel und ferner zu Quedlinburg , allwo er endlich Pa-stor än der kirche St. Aegidii worden, und an. 169z. im 30.jähre seines alters gestorben, nachdem er verschiedene schriftenherausgegeben, z. e. Oistputatione« Philosoph was ; it. Philolo-gico-Historicas ; Chronologiam ; Methodum concionandi ta-iellarem; Archscologiam pastionalem , Franckfurt 1676. in 8.ParoemiologiamEclogiario-VirgiUanam , Stendal 1673. Kran-cken-Trvst; Catechismus - Postill; de 8alut.itionum Kitibus,Magdeb. 1679. Trichologiam. Cebenö-lauf.
"Henmnges, oder Hemmiges, (Hieron.) ist an. r;;6.zu Lüneburg gebvhren, allwo sein vatrer Friedrich Superin-tendent gewesen, welcher an. 1364. verstorben. Er wardnoch bey seines vatters lebzeiten-an. j;6o. Diaconus , bald dar-auf an. 1564. Ober-Küster, und endlich an. 1369. Pastor zuSt. Johannis zu Lüneburg , welches amt er bis an seinen tod,welcher den 28. febr. an. 1597. im 6i. jähre seines alters er-folgte, versehen. Er hat geschrieben: Theatrum Genealogicum,Magdeb. 1390. und 1398. in fvl. in IV. romis; Genealo-xiam aliquot familiarum nobilium in 8 axonia, Hamb. 1387.>590. in fvl. HUbn. bibl. geneal. cap. 4. Und c. 10. n. 13.p. 3 14. Hamelmann. de famil. emort. II. opp. pag. 727.
Bertrams Evangelisches Lüneburg.
Henningius, (Jacobus) den 26. may an.iür;. zu Greiphs-walde gebohren , lernte die Humaniora zu Wittenderg undFranckfurt an der Oder, kehrte darauf wieder nach haust, undbesuchte daselbst die collegia über die Theologie; nachdem erauch solchen curstim absolvirt, reisete er, als Ephorus, mit denjungen Herren von Sparrfeld, hielte sich mit ihnen anfangsbey 2. jähren zu Tübingen auf, an. 1663. aber nahmen sie ih-ren weg über Straßburg , Basel und Genf in Italien , und be-sahen darin» fast alle berühmte und rcmarquable städte, be-gaben sich von dar in Franckreich, und kamen endlich in dieMiederlande. An. 1669. ließ er sich zu einem Magistro Philos.crciren, und bekam gleich darauf die Protest. Aloralium zuGreiphswalde; alldieweil er in dieser siation war, schickte ihndie Universität zum zweyten mal an Carl XI. König in Schwe-de» ab. An. 1678. wurde er Protest. Theo!, ordin. und nahmdas folgende jähr die OoAor - würde an ; er lebte daraufnoch bis an. 1704. da ihn den 28. sept. der tod abforderte. Erhat unterschiedliche Disputationes hinterlassen. Pipping. mem.Theol. p. 1599. *
* Henningius, (Carolus Andreas) Conrector t>eö_Gymna-fii zu Berlinsund Mitglied der dasigen Königlichen Societät,starb in der blüthe seines alters den 4. merk an. 1729. Manhat von ihm das Leben Georgii Bucholzeri', ersten Reformir-ten Probsts zu Berlin ; Leben der Berlinischen Pröbste vorder Reformation. Er arbeitete auch an den lebcns - beschrei-bungcn der Bischöffe von Brandenburg , und deren von Ha-velberg. Bibhoth. Germanique, tom. XVII, p. 231.
* Hmninius , (Henr. Christian.) Professor Historias , Elo-guentia: und Griecae Linguse zu Duisburg im Clevischen, schriebdas leben Joh. Cianbergii, Prost Theol. daselbst, welches auchdessen zu Amsterdam 1691. in 4. durch schalbruchium etir-ten Operibus voran gesetzt besindiich : Prolegomena in Zuve-nalem, und Anmercküngen über des auchoris leben, Leide» in 4.Er hat auch ediret so. Arnoläi de Brand, itineris quod inLegationis Brandenburgicae comitatu per Marchiam, Borust-fiam, Carniam, Ei von, am in Moscoviam fecit, DescriptionemGermanicam, Wesel 1702. in 8. Bergierium cum Verlione La-tina & Notis; lndicein Bibliothecae Graeca: bipartitum. Teis-Jicr, catal. author.
Hennuyer, (Johannes) ein Jacobiner-Mönch , KönigsHenrici II. in Franckreich Beicht-vatter, wurde nach dessen todeHistor. Lexicen iv. Theil.
an. nso. zum Bisch off von Lisieux in der Normandie gemacht,und widersetzte sich an. 1372. nach dem Parisischen blut - bademit sonderbarer großmuthdes Königs ordre, daß alle Prote-stanten seiner Dioeces maffacriret werden sollten; indem ervorgab, daß er sie alle vor seine schaafe erkennest, ob sie wolin der irre giengen, gab auch auf des Intendanten begehrendiese antwort schriftlich von sich, um selbige an den Königselbst zu schicken. Über diesen eifer muste sich der Königzum höchsten verwundern, so daß er den in selbige Dicecesgeschickten beseht widerrief. Maimbourgy. histoire du Calvi -nisine. *
Denocy, des Jareds söhn, gebohren A. M. 622. A. C. 3362.zeugst A. AI. 687 · A. C. 3297. in dem 63. jähre seines altersden Mathusalem, und führte ein göttliches leben. Deshaldennahm ihn GOlt A. M. 987· A. C. 2997. j,n 363. jähre feinesalters hinweg, und er ward nicht mehr gesehen. Das buchSvrach füget bey, es siy geschehen, daß er der weit eine ver-mahnung zur buffe wäre. Dahero unterschiedene davor hal-ten wollen , daß dieser Prophet nebst dem Elia am ende derwell wieder kommen werde, um das Evangelium JEsu Christi wider den Antichrist zu predigen. Diese meynung, ob sie gleichkeinen rechten gründ hat, wird von vielen Kirchen-vättern ge-glaubet, und von den meisten Catholischen angenommen. Ge-nes. V. Hehr. XI. Sirach XLV. 49. TertullianuSy adv. Judasosc. 2. de anima. c. 38. de resurr. carnis. [rentus, lib. l. c. 3.Bkilo Jud^uiy de vita sapientis. Salianus. TornieOus. Heidegge-rusy hist. Patriarch, pari. I. exercit. 9.
Henochia, ist der nähme einer sradt, die Cain erbauet,und nach seines sohnes nahmen genennet. Es halten die altenKirchen-vätter davor, daß in selbiger allerhand fünden und la-sier seyn verübet worden. (Siehe iLain.) Gen. IV. Metho-dik. Bayle.
oder unions-decret, war ein edict, wel-ches der Kayser Zeno, auf des Acacii Patriarchen von Con-siantinopel anhaitcsi, publicirte, um die Catholischen mit denEutychlanern wieder zu vereinbaren, unter dem vorwande, daßdieses das beste sey, was er der kirche zuwege bringen könnte.Die ausdruckungen, deren man sich da bedienet, schienen ziem-lich orthodox, allein die schlüsse des Chalcedonensischen Conci.lii, wvrmnen die lehre Eulychis hauptsächlich war verworffenworden, wurden da nicht minder, als die irrthümmer Eutychisund Nestorii verdammet, gleich als wollte man dadurch bey-den theilen anlas geben ihren muth zu erkühlen. Es geschaheselbiges an. 48-. als Simplicius Bischvff zu Rom war, wel-cher kurtze zeit darauf verstarb. Felix III. welcher ihm folgte,ließ seme erste sorge seyn, dieses edict zu verwerffen, und denen,so es annahmen, mit dem bann zu drohen, aus der Ursache,weil es ein gefährlicher eingriff eines weltlichen Monarchen indie geistliche gerichtdarkeit wäre. Evagrius , lib. lii. c. 17, U-heratui , c. 18· Theodoretus , lector. lib. II. collect. Gefia denomine Acacii in tom. IV. Concil. Baron. Pagi. Basnage. *
Teutsche Röntge und Rapser :
Henricus I. König in Teutschland, Aucep 8 oder der Vo-gler genannt,war Ottonis Illustria, Hertzogs von Sachsen söhn,von dessen gemahlin Hedwig (a) an. 876. (b) gebohren. Daßer aus Wittekinbi stamm gewesen, wird zwar von vielen vor-gegeben , (c) aber ohne gründ, (d) In seiner jugcnd wurdeer von seinem vatter wider die Galemincioa , ein Wendischesvolck in Meissen , zu selbe geschickt, und war auch so glücklich,daß er dieselbe dergestalt schlug, daß sie dieUngarn zu hülste ruf-fen musten, (e) Nach dieser expedition heurachete Henricus zuMerseburgHastburgam, eines vornehmen Herrn von Altstätttvchter. Weil aber dieselbe eine vidua velata, oder eine witkwewar, die ein gelübde der keuschheit gethan hatte, ward er des-wegen von Sigismundo, dem Bischvff zu Halbersiadt, in danngethan, auf befehl des Königs Caroli I. aber davon wiederlosgesprochen; jedoch muste er Hateburgam von sich lassen, ober gleich von derselben einen söhn, mit nahmen Tancmarum,gezeugt, der hernach nur vor einen bastard gehalten wurde,(st) Hierauf nahm Henricus Mathildam, Theodorici einesGrafen m Westphalen tochter, zur ehe. (g) Nach seines vat.ters tode an. 9>r. wollte ihm der König Conradns 1 . die suc«ceßion in den zwey Hcrtzogthümmern Sachsen und Tbürinacnnicht zulassen, daher Henrccus nebst gantz Sachse» dir Waffenwider denselben ergriff , Ebcrhardum des Königs bruder beyEresburg schlug, endlich aber von Conrado in Grona belagert,und zwischen beyden ein vergleich getroffen ward. (Siehe Ton-raduö 1 . König in Teurschland.) Ja Conradus wurde zuletztHcnrico dergestalt gewogen, daß er ihn auf seinem tob-bethe zuseinem Nachfolger vorschlug; (h) worauf auch Conradi bru-dcr Eberhardus gantz willig Henrico die Reichs-kleinodien über»brachte, und Henricus sodann von den Franckcn, Schwaben ,Bayern , Thüringern , Sachsen , und also von gantz Teutsch-land an. 91Y. (i) zu Fritzlar zum Könige erwehlet wurde, (ll)Weil nun diejenige», welche ihm die post von seiner wählbrachten, ihn gleich ben dem vogel-fange antrafen , als welcheergötzlichkeit er sehr liebte, bekam er daher in neuern zeitenden nahmen des Voglers, (l) Herigerus, Ertz - Bischvff zuMayntz, wollte ihn hierauf salben und crönen , aber Henricusweigerte sich dessen, unter dem vorwande, daß er dieser ehre un,
D; würdig,