Religionsunterricht. «k
immg der Schrift selbst deutlich vor Augen gelegtwürde. Da ich dieses anrathe, so ist doch dieAbsicht durchaus nicht, den Zögling in ein weit-läufiges theologisches System hineinzuführen, oderihn irgend mit Schnlfragcn, die seit viel hundertJahren-pro er contrs dispukirt worden sind, zuunterhalten. Diese Sachen, die zu unsermZwecke nicht dienen, müssen sorgfältig vermiedestwerden. Die Absicht ist nur, solche Anmerkun-gen und Erklärungen zu machen, wie bey Hrrr.Hofrath Michaelis Uebersetzung der heil. Schriftenthalten sind; solche Anmerkungen nämlich, wel-che den Sinn der heil. Scribenten deutlich zeigen,welche den Zusammenhang im völligen Lichte dar-stellen, welche scheinbare Schwierigkeiten undWidersprüche heben. Ich wünschte, daß ich hievein Buch vorschlagen könnte, das obgenannte Ei-genschaften hätte, und zum Leitfaden zu gebrau-chen wäre; ich weis aber keines. Der Lehrenmuß also dieses suppliren, das denn freylich nichts:geringes voraussetzt. Doch wird sich dieser hel-fen können, wenn er nur hinlänglich in der Ge-lehrten Geschichte, oder vielmehr in der Bücher-kenntniß bewandert ist. Denn dadurch kann erwissen, daß seit einigen Jahren von protestanti-schen Gelehrten tresiiche Werke herauszegebetz
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