§4 VI- Abschnitt. Vom
haft seyn, nicht es blos scheinen. Nach einemscharfsinniger» Schriftsteller giebt es wenige Men-schen die eine festgesetzte Gemüthsart haben; unddas Her; ist eben solchen Veränderungen unter«werfen als das Gesicht. Dieses ist wahr: aberes kömmt eben daher, weil die wenigsten sich an,gelegen styn lassen, der Tugend w gen ihrer innernVortresiichkeit nachzuhängen. Der große Haufenlicht die Tugend nur da, wo er muß; er suchtnur, vor der Welt zu scheinen, nicht zu seyn, waser wirklich seyn soll. So bald sich nun die gering«ste Gelegenheit erzieht, die etwas andres anrätst,so andern diese Menschen auch ihr Betragen.Ccrenz läßt einen solchen Mann, der die Tugendnach den» glücklichen oder unglücklichen Zustandein kr Welt befolgt, oder verlaßt, folgcndcrge.statt reden:
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Wenn dieser die Mittel hatte, so würde er«uch ungestört das Laster ausüben. Und leider isr