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J. G. M. Grundriß der nöthigsten pädagogischen Kenntniße für Väter, Lehrer und Hofmeister / Herausgegeben von Jsaak Jselin
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Unterricht in der Sittenlehre.

stl st das Pudern seiner Haare wurde ihm in seinerIugcnd'zur Smrde gemacht. Er kam zu mehreren»Verstände, und lernte die grosse Welt kennen; ersah ein, daß diese That u. a. dcrgl. so abscheulicheben nicht wären, als sie ihm waren abgeschildertworden; es schlich sich aber zugleich ein Mißtrauengegen andere wahre Sätze bey ihm ein. Nach undnach verwarf er alles, weil er aus einer Analogie<abcr falsch) schloß, daß andere Handlungen ebenso unbedeutend seyn. Kurz, er ergriff daher dasSystem der Freydenker. Diese Begebenheit istnoch frisch, und wir selbst sind Zeugen von allen,und sie kann also um so weniger geleugnet wer-den. Ihr Vater und Lehrer überspannet dahernicht die Regeln, die in der Sittenlehre gegebenwerden? Prediget auch nicht selche Lehren, w l-che Menschen z» erreichen nicht im Stande sind!Man wird aber aus dem Vorhergehenden deut-lich sehen, daß dieß nur von wirklich gleichgülti-gen Dingen gelte. Eine hexe Moral, die sey ferne!

7H.

Wenn ich alle Fehler und Laster, und dieMittel, selbige auszurotten , und andere davorzu bewahren, hier specifieiren sollte; so müßte ich«ine ausführliche Moral entweder abschreiben, oder