des Sabellii.
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daß zwischen den dreyen ein Unterschied seynmüße; er sezte aber diesen Unterschied nicht blosin der Verschiedenheit der Nahmen, indem ernickt allein eine Dreieinigkeit gelehret; sondernauch diejenigen verfluchte, welche dieser Lehrenicht beypflichteten. Er nahm einen wirklichenUnterschied an ; doch dieser war weder wesent-lich; noch persönlich und diese drey sind keinevor sich bestehende Personen; sondern drey Thei-le der göttlichen Natur, die von Gott abhingen:von ihm aber und unter sich . unterschieden sind.Der Theil durch welchen Gott die Welt erschaf-fen, ist der Vater. Er ist auch der Vater Chri-sti , weil er ihn im Leib der Mariä erschaffen.Der Theil welcher sich mit dem Menschen Christovereiniget, um das menschliche Geschlecht zu er-lösen, ist der Sohn, weil er in dem Sohn Got-tes (welcher Nahme sich auf seine wunderbareZeugung beziehet) gewöhnet, durch ihn gelehretund Wunder gethan, und mit ihm gcwißer Maßeneine Person ausgemacht. Der dritte Theil, deralles in der Welt belebet und die Menschen er-leuchtet, wiedergebieret und zum Guten antrei-bet, ist der heilige Geist. Diese drey sind alsovon Gott auf der einen Seite gerrennet; auf derandern aber mit ihm vereiniget. Man kan ausdieser Erklärung auch die wichtigsten Folgen zie-hen, welche die alten aus Sabellii Lehrbegrifherleiteten, weil nach diesem dasjenige, was derSohn gethan, zwar nicht dem Theile, den dieSabellianer den Vater nannten; sondern Gott,von dem beyde zwei Theile sind, zukommen muste.
B 5 Anm.