Band 
Zweiter Theil.
Seite
29
JPEG-Download
 

des Sabellii.

-9

der andere sey und die Wahrheit zwischen bey-den in der Mitte bleibe; ja Artus durch Ueber-treibung des Widerspruchs gegen Sabellium,auf seinen Irtum verleitet worden. Man kandaraus folgern, daß Sabellius, der nicht ge-leugnet, daß Vater, Sohn und heiliger Geistsey, in Bestimmung des Unterschieds zu weniggethan, da der erstere diesen leztern zu weit ge-trieben.

Anm. von dem ersten Saz hat Arhamrstus häufig Zeug.mße hinterlaßcn, da er die beyden Abwege zu wider-legen sucht. Don dem zweyten aber mus unten gere,det werden.

III. Es ist gewis, daß Sabellius nur einePerson erkannt und den Sohlt Gottes vor kei-ne subsistireude Person gehalten. Und daherhat er auch keinen persönlichen Unterschied derdrey Personen lehren können.

Anm. Hieven find die Beweise §. IV, angezeiget worden.Man kan beyfügen Gregor» des Wunderchaters, Stel-le, tonr. III. bibl. NILX. pLtr. p. Z04. wenn anders dieSchrift von ihm ist.

IV. Sabellius hat durch das Wort; oderdie zweyte Person nach unserer Vorstellung, eineWirkung verstanden, durch welche eben derMensch Christus seine Thaten verrichtet. Solange Christus auf Erden war, war auch diesegöttliche Wirkung in ihm; hörte aber nachheroauf. Er war daher dem Stral ähnlich, wel-cher Wirkungen der Sonne in den Körpern her-vorbringet, ohne eine Person zu seyn.

Anm.