Band 
Zweiter Theil.
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41
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des Sabellii.

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che Vereinigung angenommen. Man darf nurden orrhodoxen.Lehrbegris umkehren, so entdektsich die sabellianische Vorstellung. Jener lehreteine persönliche Vereinigung zweyer Naturen inChristo; daß aber nicht daraus eine zweifachePerson entstehe; so wird der Menschennarur dieeigne Persönlichkeit abgesprochen. Sabelliusbehauptet den ersten Theil, wie wir, läßet aberder Menschennatur ihre Persönlichkeit, undnimmt sie der Gottesnatur. Solre diese Vor-stellung nicht zu künstlich, zu fein und zu schola-stisch vor einen alten Kezer seyn, rvieSabelliusgewesen.

Anm. Da die Vertheidiger der beyden ersten Meinungenschon angezeiget worden; so ist hier nur beyzufüaen,daß Mosbeim commentsr. ite rebus ckristisn. p. 698-die dritte vorgetragen.

§. XIII.

Zweyten^ müßen wir einiger falschen Be-schuldigungen gedenken, die dem Sabellio zurLast 'geleget werden. Einmal wird geklaget,er habe die Ewigkeit der Welt gelehret. DerBeweis lieget in der Nachricht einiger altenSchriftsteller, die nur unten prüfen wollen, daßdie Anhänger des Sabellii auch Hermogenia-ner gcnennet worden, und der daraus übereiltgezogenen Folge, daß die Sabellianer alle Mei-nungen des Hermogenis, von dem wir schon ge-redet haben, genehmiget. Er ist aber schon ansich uukräftig und wird durch das von den altenGegnern beobachtete algemeine Stillschweigenüber diesen Jrtum ganz ungültig. Hernach istC 5 eme