Vorrede.
aus. Einmal, sie fasset eine Reihe vonBegebenheiten in sich, die unter unzehligenVeränderungen und neuen Auftritten durchJahrhunderte fortgedauert, und zwar nichtin dem Verstand, daß sie so lang erhaltenePartheien veranlasset, denn dierinnen sind ihrviele andere, keine aber so ähnlich; als dienestorianijche sondern in dem Verstand, daßwirklich der Streit im historischen Sinn solang geführet worden: daß wir müssen denganzen Zusammenhang von Veränderungenund Begebenheiten des fünften, sechsten undsiebenden Jahrhunderts kennen und überse-hen, wenn wir uns eine richtige und voll-ständige Einsicht in diese vor alle übrigeTheile der Kirchenhistorie, vor die Geschich-te des morgenländischen Kaiserthums, undvor die Theologie wichtige Händel verschaf-fen wollen.
Hernach wird mit dieser Geschichte derVorrath an Quellen, nicht zwar an Ge-schichtschreibern, wol aber an Urkunden im-mer gröser, immer zahlreicher. Noch habenwir schlechterdings keine Kezerei gehabt, vonder uns so viel Urkunden überliefert worden,als von der eutychiamschen.
End-