49<> Geschichte der Streitigkeiten
Die zweite Unterabtheilung
von den
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von Eutyche und seinen Freunden mitihren Gegnern geführten Rcligions-sireicigkeiten.
§. I.XXX.
Nr haben oben schon die Ursachen zum Theilangezeiget, warum wir vor nöthig halten,die Frage von der Beschaffenheit der über ElM)-chtS und seiner Anhänger Orthodoxie erhobenenKlagen von den Streitigkeiten mit den Morw-Physiken abgesondert, zu betrachten. Es ißeinmal wol kein Zweifel, daß die Verwerfungdes chalcedomschen Concilii der rechte Unter-scheidungscharakter zwischen denMonophysitBund ihren Gegnern gewesen. Diese sezten ihreOrthodoxie darinnen, daß man diese Kirchenver-samlung und ihre Lehrvorschrift unverändert an-nahm, jene, daß man sie verwarf. Ueber die-se Hauptfrage konte doch zwischen dem Eutyche,und seinen Gegnern nicht gestritten werden.Hernach, da man bey dieser HauptstreitigkeitDoch Gründe angeben muste, warum man diegedachten Schliche entweder billige, oder verwer-ft, so entstanden Religionsfragen, welche, wennsie auch dem Gegenstand nach demjenigen, dieZlvischen Eutyche und seinen Gegnern behandeltworden, ähnlich gewesenseyn sollen, (welches
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