mit Eutyche und deßen Freunden. 2 f
§. III.
Den ersten Abschnitt unserer ersten Haupt-periode können wir nicht anfangen, ohne vonEutychis Person, seinen Schiksalen vor demAusbruch des gegen ihn erhobenen Wider-spruchs, seinen Schriften, und Charakter diewenigen auf uns gekommene Nachrichten vorhe-ro mitzutheilen. Wir reden mit Fleis von we-nigen Nachrichten. Sehr wahrscheinlich ist derUmstand, daß er nie ein bischöfliches Amt beklei-det und sich auch nie durch Gelehrsamkeit undSchriften hervorgethan, die wahre Ursach, war-um so wenig von seinen persönlichen Umstanden,ehe er als Urheber einer Kezerei bekannt worden,uns gemeldet worden, und das sehr nachlheiligeUrtheil, welches nickt allein seine eigentlichen Ge-gner, sondern auch selbst die Monophysiten vonseiner Lehre gefallet, und noch iezt fällen, ob-gleich aus ganz verschiedenen Gründen, mustenothwendig die Folge haben, daß NiemandSorge trug, sein Andenken der Nachwelt zu em-pfehlen , ob er gleich bey allen Fehlern dieser Eh-re würdiger gewesen, als mancher Einsiedler,von dem uns die geringsten Kleinigkeiten mit vie-ler Gnauigkeit bemerket werden.
§. IV.
Die iezt gedachte Nachrichten von EutychisPerson sind diese:
l. Eutyches, führte einen sehr bekantenNahmen , der uns erinnert, ihn mit andernPersonen, die so geheißen, nicht zu verwechseln.
B 5 Anm.