mit Eueyche und deßen Freunden» 87
Anm. G. epili. LX. 979.
li. Rächstdem müßen wir ein neues kaiser-liches Gesez gegen die Nestorianer hier anzei-gen, welches offenbar mit diesen Händeln zusam-men hänget. Nachdem in demselben befolenworden, alle Schriften des Porphyrii widerdie christliche Religion zu verbrennen, so fähretnun Theodoft'US fort, so zu reden: „wir befeh.„len auch, daß wer des gottlosen Neftorii Lehre„vertheidiget, oder seinen Lehrbegrif selbst an-nimmt, wenn es Bischdffe, oder andere Geist-„lichen sind, mit dem Kirchenbann, wenn es„aber Laien, mit den von uns festgesezten Stra-ffen zu belegen. Wir ertheilen auch allen, die„rechtgläubig seyn und unsere Verordnungen be-folgen wollen,, die Macht, solche Leute ohne„alle Furcht und Schaden, öffentlich anzuklagen„und zu bestrafen. Da auch zu unsern gottseli-gen, ja göttlichen Ohren gekommen, daß eini-ge solche Lehrsäze schriftlich vorgetragen und„verbreitet, welche zweideutig sind und mit dem„orthodoxen Lehrbegrif streiten, wie er von den„heiligen Vätern zu Nicaa und Ephesus und„dem nunmehro seligen, ehemaligen Bischof von„Alexandrien Eyrists festgesezet und bestimmet„worden, so befehlen wir, daß dergleichen„Schriften, sie mögen nun vorlängst geschrieben„worden seyn; oder iezt herauskommen, ver-brannt und gänzlich unsichtbar gemacht werden;„damitaber Niemand fielest, so haben diejeni-gen, welche sie lesen, die Todesstrafe zu erwar-ben. In,Zukunft wollen wir schlechterdings
F 4 „nichts