Band 
Sechster Theil.
Seite
105
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mit Eutyche und deßen Freunden, ivs

dieses ist der Grund, warum wir von ihr amfangen.

A»ni. Die altern Schriftsteller, von denen hier die Rede,stnd Evagrius, Liberarns, der Verfaßer des brevic,,-N, Thcophancs, deren Stellen bald werden angefüh-ret werden. An sich selbst würde das Ansehen dieserSchriftsteller nicht hinreichen, ihrem Stillschweige» ei-nen so großen Werth beyzulegen, daß wir ihren Anfangso schlechthin vor den wahren Anfang erkennen mästen.Ich glaube, es sey ziemlich wahrscheinlich, daß alle die-se aus den chalceSonisthen Akten geschöpfet, und nachdiesen mus freilich Eusebii Klage den ersten Austritt ma-

. chen; wer aber nun die Absicht dieser Akten kennet, derwird leicht begreifen, daß sie nicht anders anfangen kön-nen. Dieses erinnern wir aus der Ursach, daß nicht et-wa aus diesem Stillschweigen ein noch gefährlichererSchlus gemacht werde, um dadurch die Glaubwürdig-keit des Lacnndr und die Richtigkeit der Urkunde um-zustoßen. Denn diese kan immer bey dem Stillschwei-gen der Akten ( nicht blos in Absicht auf den Anfang,sondern auch in Ansehung der Stellen , wo z. E- vonDamno die Rede ist) bestehen. Es folget nur so vieldaraus, daß Domm Klagschrift vom kaiserlichen Hofgar nicht in Betrachtung gezogen worden, welches ganzbegreiflich ist. Guesnell ist wo! chit der erste, derDomnrBrief zur Berichtigung des Anfangs der eutyästaniftbenHistorie empfolen, und seine Empfehlung hatte von un-sern neuern Gelehrten, wie Mosheim, sollen bemerketwerden, welches Bamngarren gethan. Sie verdienetallemal bemerket zu werden, nöthiget uns aber nicht,dem Brief einen Einflus in das Ganze beyzulegen, denwir nicht erweisen können.

§. XX.

-. "Da wir nun den Widerspruch des B. Eu?levn von Dorylaum vor die wirklich erste Be-gebenheit erkläret, so wollen wir aus guten Ur-sachen die chronologische Frage, diesmal zuerstG 5 unter-