Band 
Sechster Theil.
Seite
109
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n«t Eutyche und deßen Freunden. 1S9

reu, auf und übergab einige Schriften, mit an-gelegentlicher Bitte, sie vorzulesen. Flavianusbefahl, sie abzulesen, und der Aeltefte und No-tarius, Asterius las sie ab.

Anm. i. S- Mansi tom. vi. p. 649. Wir übergehen indiesen Auszügen alles, was nicht zu unserer Sache ge-höret, und besonders die vielen Titulaturen, womit sichdie Bischöffe bis zum Unerträglichen beehren.

Anm. 2. In der Urkunde sind die Worte:

so z» übersezen/ wie wir ge-than haben, wovon unten noch was gesager werdensoll.

Ik. Des B. Eusebii von Dorylaum Kla-ge: Er hätte zwar sehr gewünschet, daß derAelteste und Archimandrit Eutyches sich nichtso vergienge, daß er unsern HeilandChristum lästere und so wol die unter die Heili-gen gerechnete Vater, als sie, ihre Nachfolger,Kezer nenne. Er leugnet einen sehr orthodo-xen Lehrsaz und beschimpfet die heiligen Vaterund auch den Eusebmm, da er doch, nemlichEusebtus, niemals in den Verdacht einer Keze-rei gezogen worden, vielmehr sich allezeit den Ke-zern entgegen, gesezet und bey demjenigen stand-haft geblieben, was zu Nicäa und zu Ephesusftstgesezel worden und was Cyrillus gelehret,ingleichen der große Athanasius, die drey Gre-gor» und Amcus , und Proklus. Er woltedaher die Synode gebeten haben, den Euty-chem vorzufordern, daß er ihn seiner Jrtümerüberführen könne und dadurch die Wahrheit denSieg davon trage.

Anm. r