Band 
Sechster Theil.
Seite
117
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mit Euepche und deßen Freunden, r 17

an den Erzbifchofnnd die ganze Synode geschikt,daß er in seinem Nahmen den Schlichen vonNi-caa, von Ephesus und des Cyrilli beykrete:er habe aber deswegen jenen geschikt, weil erkrank sey. Da nun Memnon darauf bestan-den, daß er selbst kommen miche, habe Eutycheserst die Zurükkunft des Abrahams abzuwartenverlanget, hernach aber gebeten, der Erzbrschofmöge ihm nur diese Woche Frist geben, den näch-sten Montag wolle er kommen und sich verant-worten.

Anm. p. 715. , Nach dem Prococoll hat B. Eusebinsdie Erzchluirg des erste» Abgeordneten, Mcmnons, un-terbrochen und sehr ungestüm erinnert, daß EucgchisVersprechen nicht in Betrachtung zuziehen, weit nichtdie Rede vom Gegenwärtigen, sondern vom Vergange-nen ftp. Llavianas aber versichert, daß seiner, desEttsebii, Klage kein Nachtheil zuwachsen soltt, wem,Eutyches auch zchentaiiftttdmal zu unterschreiben ver-sprechen solle.

XV. ProtoeoA: Nachhcro kamen die indie andern Klöster abgeschikte Personen zumVerhör. Aus ihren Aufiagen ergab sich, daßEuryches allerdings an einer Verbind,u,g derMünche mit ihm gearbeitet. Fiavianus besei)!aber, dem Eutychi, ob er gleich so wol der Jr-tümer, , als der gesuchten Unruhen überführetsey, dennoch die gebotene Frist zu verstatten,wenn er aber an dem gesezmr Tag nicht erschei-nen würde, alsdeun gegen ihn, mit der Abftzungvon seinen beyden Würden, die er als Aelteschrund als Abt bekleidete, zu verfahren.

Anm. p. 72,.