Band 
Sechster Theil.
Seite
130
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iZO Geschichte der Gtreitigkeitm ..

den." Wie diese vorgetragen worden, ver-langte AetiUS, billig einen Beweis. Man liessich aber darüber nicht ein, weil diese Sache ei-gentlich zur Verfälschung der Akten nicht gehöre,die nur befolen worden.

2tnm. p. 8>Z- Nun folgte ein Streit über einige Gtim-. inen, der unerheblich ist. Nur merke man, daß mehre-re Bischsffe hier bekennen, es sey in der Versamlung einso großer Lerm gewesen, daß einer den andern nicht hö-ren können,v

io. Von gleicher Beschaffenheit war dieseBeschwerde des Conftantim:da das Ver-dammungsurtheil abgelesen wurde, hat Euty-ches sich auf die Synode der Bischöffe vonRom, Alexandrien, Jerusalem und Theßalo-nich berufen Lat. sclxella-

,,vit) und dieses ist in den Akten nicht aufgezeich-net worden." Florentius bestätigte dieses,jedoch dahin, Eutyches habe, nachdem derLermentstanden und die Versamlung aus einander ge-gangen, ihm, dem Minister, heimlichgesaget, daß er sich auf die Synoden von Rom,von Aegypten und von Jerusalem berufe, undda er dieses zu verschweigen vor Unrecht gehal-ten , sey er hingegangen und habe es dem Erzbi-schof gesaget. Der B. Basilius sagte hieraufaus, daß EMYches noch bey währender Ver-samlung nur gesaget: Wenn es mir die Va-ter zu Rom und zu Alexandrien befehlenwerden, denn wil ich eben daßelbe sagen:aber gar nickr so als wenn er adpelltre, sondernals einen Zusaz seiner Worte: ich habe es mich