248 Geschichte der Streitigkeiten
den Widerspruch der römischen Gesanden, undDaß DwskurM die ganze Synode durch denAufruhr der Mönche und Gewalt der Solda-ten zu seinem Willen gezwungen.
Anm. Bey Basnagen, ebendas. p. Z2i.
V!I. Mareellinus hat einen Umstand, derihm eigen ist: „der B. Flavianus ist auf der„zweyten Versamlung zu Ephesus durch die Ge-„walt des B-Dioskuri von Alexandrien, nnd„des Süturnini, eines Verschnittenen nach„Epipu verwiesen worden."
Anm. i. S. Sirmonds Werke to«. II. x. Z62.
Anm- 2. Wir sind hier freigebig gnug gewesen, bey demgänzlichen Mangel älterer Schriftsteller, jüngere hieraufzuführen, ohne deswegen ihnen dadurch die Ehre,Quellen zu sey», ein,zugestehen, hingegen können die nochspätern Geschichtschreiber, wie Sonarag und Nikepho-r«s, unmöglich hier eine Stelle erhalten.
§. XXXIX.
Wir haben bishero die Nachrichten derQuellen unsern Lesern vorgeleget und hoffen, daß -unserm Fleis, sie aufzusuchen, keine entgangen.Aus diesen wollen wir nun zweitens diese merk-würdige Begebenheit in einem Zusammenhangherleiten und wo sich kritische oder historischeSchwierigkeiten zeigen, solche zu heben suchen.
I. C- I- Es hat weder der Umstand der Zeit, wie"9- er nach Jahr, Monat, und Tag in dem Pro-tocoll angegeben worden, noch der eben daselbstangezeigte Umstand des Orts, das geringsteZweifelhafte.
I
Anm i.