Band 
Sechster Theil.
Seite
314
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Z14 Geschichte der Streirigkelten

tesdienstlichen Gefäße geschikt, zu seiner Be-schämung; über das des Eutychis Jrtum ge-nehmiget. Er sezte hinzu, daß Flavianus Ze-rschlagen, mit Füßen getreten und elendiglichumgebracht worden. Aus diesen Ursachen istdie Synode zu Chalcedon veranstaltet worden,und zwar erst nach Nicäa, (daher dennauch B. Leo das Schreiben von seinen Gesän-gen, Paschasino und Lueretio, und den übri-gen an die Synode zu Nicäa gerichtet) unddenn nach Chalcedon in Bithynien."

AttM. liiüor. ecclef. //ör'. ll. cax. i. und 2. x. 259.

IV. Mit diesen verbinden wir noch eine alte-re Nachricl-t, an deren Glaubwürdigkeit ohneStreit noch zu zweifeln, Ursach vorhanden. Un-terdeßen Verdiener sie immer, bemerket und ge-prüfet zu werden, auch aus der Ursach, weil sievon neuern in den Rang der guten Quellen un-serer Periode gesezt worden. Hier ist sie:Ana-tolius, Bischof zu Conftaminopel, hat, nach-dem er vom B. Leo ein Schreiben zur Bestäti-gung des katholischen Glaubens gegen den Un-sinn derKezer, erhalten, eine Versamlung al-lster Bischöffe, Archimandriten, Aeltesten undDiakonen veranstaltet. In aller Gegenwartwurde der Brief des B- Leo, welchen Abun-ditls vor allen übergeben, abgelesen: da dieZengniße der römischen (wol beßer, der la-teinischen) und griechischen Väter übereitt-stimmten, hat Anatolius diesen Brief des B.«Leo, welcher den achten katholischen Lehrbegrif

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