ZZ8 Geschichte der Streitigkeiten
Anm. p. 6oi. Alle diese Klagen über Diofkuri Gewaltthatigkeiten zu Ephesus, sind ebenfals oben schon.mit-gecheilet. welches denn auch von dem IölgeirdeU zu be-merken. ' '
vn. Protocoll: Da aus den ephesimschmAkten Cyrilli Brief'an die Morgenländer abge-lesen war, entstand zu Chüleedon ein großesGeschrei, den Beyfall gegen den Inhalt deßelbenzu bezeigen. Auch Thtodovetus sagte.:, „ver -„flucht sey derjenige, welcher von zwey SöhNSit„redet. Wir beten nur Einen D0l)N an, un-„ftrn Herrn Jesum Christum, den Emgebor-„nen." HierinneN waren wol alle einig, alleindie Morgenlander fiengen an, wieder zu rufen:hinaus mit dem Mörder des Flammn, mitdem Verfälscher der Kirchenvater! Die Ae-gyptier begnügten sich ,- ihre Genehmigung dervor orthodox erkanten Lehre des Cyrilli zu ver-sichern. '
Anm. P. 67z.
V!kk. Bey Gelegenheit der schon oben ange-zeigten Stimme desB.Eustathil von Berytus,riesen wieder die Morgenländer : „dieses (von„Einer Natur) lehret Eutyches und Diosku-„rus;" dieser'aber erklärete 6usdrük!ich:„wrr„lehreir weder eine Vermischung noch
„eine Trennung noch eine Verwände-
„lung (-re°7c>,'-) verflucht sey, wer eine Vermi-„schung, oder Verwandelung, oder VermischungLay commixtioÄom)lehret." Eu-siathius erwies, daß Cyrillus allerdings EineFleischgewordene Natur gesaget«
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