Band 
Sechster Theil.
Seite
357
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mit Eutpche und deßen Freunden. Zs7

Verschonung zu erweisen, die dock nicht, wie«er, die Macht und das Ansehen eines Richters«gehabt; allein er hat durch seine neue Berge-«hungen seine Schuld sehr vergrößert, indem er«sich unterstanden, den B. Leo irr Bann zu.«thun, über dieses viele Überlebens Schriften,«seine Bosheiten erweisen, ferner, nachdem er«den Kirchengesezen gemäs, dreimal vor derVersamlung zu erscheinen, durch die Bischöffe«beschieden worden, den schuldigen Gehorsam«versaget, und dadurch sich, als Uebertreter der«Kanonen selbst das Urtheil gesprochen. Des-«wegen hat derB.Leo durch uns und gegenwär-,,rige heilige Synode, nebst dem Apostel Petro,-.der der Fels und Srnze der Kirche

«und der Grund des Glaubens ist , ihn so wol«der bischöflichen Würde, als aller Rechte einer«gottesdienjtlichen Person entsezet. Nun falle«auch die heilige Synode über Dioskurum ein«gesezmaßiges Urtheil." Nun folgten die Stim-men , welche denn diesem Urtheil bestreuen.

2 lnm. i. x. 104z. llzg.

Anm. 2. So wenig es hier schiklich alle uns im Protocollvon p. 1047iOgv. gelieferte Stimmen einzeln hier an-zuzeigen , so nöthig ist es, einige Anmerkungen von ih-nen hier Zu empfehlen. Erstlich, hier ist der Unterschiedzwischen den griechischen und lateinischen Akten sehr'"sichtbar. Die griechischen liefern nur ein einziges Vo-tum, des Anacolii, von den übrigen Lischöffen abernur die N chmcn und den Ort des Dißthums, die tarei-* Nischen aber laßen einem jeden das wiederholen, wasdie andern vorher gesaget. Daß auch das griechischeProtvcoll, das wir haben, nicht etwa durch einen Zufall: mangelhgft worden, sondern wirklich vom Anfang an sobeschaffen, siehet man nicht allein aus der Vollständig-s Z keit

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