Band 
Sechster Theil.
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z6o Geschichte der Streitigkeiten

ben aber nur Eine Natur sey, verdammt: fer-ner, weil er gegen Eufebtum Ungerechtigkeitenausgeübet, hingegen andere, von ihren Synodenrech Mäßig abgesezte Bifchöffe zur Kirch engemeili-schaft gelaßen: noch weiter, weilkr den B-Leoin den Bann gethan: endlich weil er auf vorge-gangene rechtmäßige Vorladung nicht erschienen.Aus diesen Ursachen hätte es den Bösen von sei-ner Gemeinschaft ausgeschloßen, und hoffe, dieKaiser werden es genehmigen , zu welchem Endedie Akten mit ihren Unterschriften überschiktwerden.

Lnm. p. 1097. Auch dieses Schreiben ist ohne Anzeigeder Zeit. Es ist nicht mehr griechisch, sondern nur la-teinisch vorhanden.

xxi v. Ebendeßelben Bericht an die Kai-serin Pulcheriam. Sehr reich an Lobsprü-chen und sehr arm an historischen Nachrichten.Es wird keine andere Ursach der Bestrafung desDioskuri angezeiget, als daß des Leo Briefnlcht vorgelesen worden.

Anm. l. v. noi.

2lm 2. In einigen Handschriften folgen gleich die kaiser-lichen Geftze wider DLoskurum, die aber in beßern Sam-lungen eine andere Stelle erhalten, und von uns untenbemerket werden sollen.

Vierte Handlung.

I. Nach dem Eingang dieses Protocolls istdiese Zusammenkunft in Gegenwart der Staats-bedienten in der gedachten Kirche den siebenze-henden Octobev gehalten und ein Eoangelien-buch dfentlich hingeleget worden.