mit Eueyche und deßen Freunden. 40 r
Werden kan. Wir werden unserm Zwek nähertreten, wenn wir iezt diejenigen Begebenheitenin ihr völliges historisches Licht zu sezen suchen,Welche entweder in einer ganz nahen, oder dochentfernteren Verbindung mit der übrigen Histo-rie der emychianischen Streitigkeit, so tvol Mitihren vorhergegangenen und von uns schon er-Zehlten, als den darauf gefolgten und von uns zukrzehlelrden Perioden, stehen, und besonders aufdie leztern eisren Einfius gehabt. Allemal biei-! der die Versamiung, als Vecsamlung ein über;
! üus wichtiger Auftritt in unserer Historie, unddaher machen wir iezt den Anfang mit der nähernUntersuchung ewiger algememen Umstände der-selben.
l. Die Anzahl der versamleten Bischöffe warÜberaus ansehnlich; doch wird sie wol schwerlich. wir erner völligen Gewisheit angegeben werden;
' es ist aber die gewöhnliche Meinung, nach wel-j eher sechshundert und dreyßig gerechnet werden,
! Wahrscheinlich. Weit wichtiger ist der Umstand,
^ daß unter allen diesen Männern nur die Abgeord-j derx,r des B- 4 !eo, und zwey Africaner, Abend?
^ iauder gewesen.
Anm. Die Frage: wie viel Bischöste zu Lhalcedon,als Stimmende, anwesend gewesen? ist nicht allein un-erheblich, sondern auch so verwirret, daß sie wol nie mit6 höriger Gewisheit entschieden werden kan. Wir wol-len hwr nur anzeigen, daß zweierlei'Quellen von einan-der zu unterscheiden. Einmal sind in den Prvtocollenbey dem Anfang einer jeden Seßion, ferner bey manchenAnführungen der einzelnen Grimmen, und in einige» ein-Serükren Schriften, die unterschrieben worden, so wolTheil. Ct die