mit Emyche und deßen Freunden. 40z
fe aus der ganzen Welt da gewesen, so lehren doch dieUrkunden, daß die morgenlandischen Bischöffe nicht al-lein den grösten Theil ausgemacht, sondern auch in derThat nur die päpstlichen Abgeordneten aus den Abend-ländern da gewesen. Es finden sich zwar in dem Pro»tocoll der ersten Handlung die Nahmen zweier afrikani-schen Kischöfie, Aurelii und Resticiani, da aber da-mals Afrika unter vandalischer Oberherrschaft stand,so scheinet es nicht, daß sie aus Afrika berufen worden,
- sondern vielleicht als Vertriebene sich in den Morgenlän-dern aufgehalten. S. Tillemonr p. 641.
II. Aus dem vorhergehenden ist klar, daßB. Leo vier Geländen abgeordnet, zwey Bi-schöffe, Paschasinum und Lucentiunr, undZwey Aeltesten Bourfacium und Basilmm;doch kommeir indmAkren nur die drey ersten- derlezw niemals, als römische Abgeordnete, vor.Die Ursach, warum Büfllius verschwindet, isteigentlich unbekannt und das Rathen hilft hiernichrF. Diejenigen irren,' welche den B. Julianzu den Abgeordneten zehlen, da ihn das Conci-lium nicht davor gehalten, wenn er gleich mitden römischen Abgeordneten sehr gemeinschaftlichhandelte.
2 lnm. Daß Leo vier Abgeordnete geschikt, ist oben§. Mit.XVI. erwiesen. Unter den Muthmaßungen, warumBastlms nicht mit zu Lkalcedon gewesen, ist die vonMarca am «nwahrscheinlichsten, daß Anarolw» zwardrey, nicht aber vieren den Vorsiz laßen wollen. Die-jenigen, die den guten Bastlmm vorher aufs Kranken-bette, oder gar in den Sarg legen, sagen etwas sehrMögliches, nicht aber wat- erweisliches. Von dieserUnd der andern Frage über den B- Julian von Los s.auch Tillemonr x. 645. und Lasnagens lüüoire <le t'«Lllle k>. ZlZ.
Cc r
III. Ob;