Band 
Sechster Theil.
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405
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k mit Eutyche und deßen Freunden. 405

tcn und daher wichtig sey. Es war daher kein Wun-der, dgß andere ihm beytraken, wie Pagi crinc. in snnsl.ksron. to«. VIII. g. Y2. und Tillemonr p. Y20- Hinge-gen blieb Guesnell bey der alte» Meinung I. inl-evn. tom. n. «per. p. ; I >. zumal die von ihm zuerstherausgegebene alte Samlung der römischen Kircdcnge-seze eben diesen Umstand bestätigte. Ihm sind die Balle-rim beigetreten und haben in dem von ihnen zuerst her-ausgegebenen Brief des Anarolii K- UVll. II. ein sehrwichtiges neues Zeugnis enldekt, und aus demselben ei-ne Stelle des Synodalschreibens an Leo §. I.VI. II. soerkläret, daß sie ebenfals die Gegenwart der Pulcheriabestätiget. S. ihre Ausgabe des Leo tc»n. I. x. 1127.

2 lnm. z. Die von uns gelieferten Auszüge der Akten zeu-gen unwidersprechlich, daß nicht allein ein großer Theilder übergebenen Bittschriften dem Kaiser übergeben underst von diesem an das Concilium gebracht worden, son-dern daß auch selbst die Ministers nichts ohne Vorwißendes Kaisers genehmiget und wenn Uneinigkeiten waren,unmittelbar des Kaisers Befehle eingeholet.

IV. Weil nun der Kaiser den Versamlun-Zen nicht beywohnen konte, so hatte er Staats-bedjenten verordnet, Männer von dem höchstenRang, seine Stelle zu vertreten. Sie hießenAnacolius, Palladius, Tatianus, Vinco-malus, (Martialis) Vporacius und Ge-Uethlius. Außer ihnen, werden bey einigenSeßionen noch andere Glieder des StaatsrathsZenennet, sie scheinen aber wol nicht zudenCom-inißarien zu gehören. Ihr Charakter, den sieauf dem Concilio behauptet, wird im Griechi-schen durch das Wort in den La-

teinischen alten Uebersezungen aber durch dasWort luäices angezeiget.