4)2 Geschichte der Streitigkeiten
durch Unterschrift des Briefs an FlavianUM ih-re Orthodoxie erweisen würden.
Anm. S-§. UII. VI. VII. XIV.
II. Man kan daher sicher annehmen, daß die >römischen Abgeordneten auf der KirchenversaM-lung den Grundsaz hatten, alle anwesende Bi-schösse vor orthodox und Bruder zu erkennen,welche den Brief unterschrieben. Und das wardie wahre Ursach, warum sie gegen keinen einzi-gen eine Erinnerung machten, als gegen DioskU-rum. Dir kaiserlichen Ministers dachten ganzanders. Sie sahen die zu Ephesus begangeneVerbrechen allein als die Sache an, die zu be-strafen, und weil nicht allein Dioskurus, son-dern auch andere daran, jedoch in verschiedenenStufen, Antheil genommen, so hielten sie es vorgerecht, gleiche Sünder gleich zu strafen. Unddiese waren Juoenalis, Bischof zu Jerusalem,Thalaßius, zuCasareen, Eusebius von AMkyra, Euftathius von Berytus, und Basiliusvon Seleucien. Von allen diesen ist zu merken,daß sie bey der Vorlesung der Akten , Kavia-num vor orthodox erkannt, und, den Iuvena-lem ausgenommen, daß sie zu Ephesus unrechtgethan, bekannt und um Verzeihung gebeten hmden. Sie hatten sich also wirklich vom DioskU-ro getrennet.
Anm. S ' §. I-V. erste -Handlung.
III. Der Ministers Vorschlag hatte offen-bar die Wirkung, daß die vier Bisthöffe, Juoe-nalis,