Band 
Sechster Theil.
Seite
485
JPEG-Download
 

nur Emyche und deßen Freunden. 48 s

^ VLl. Der hundert und vierzehende (Qu.^Xxxvn.) von B. Leo an die zu Chalcedonversänket gewesene Bischöffe. Dieses ist nundas Hauptschreiden, welches der Kaiser verlan-gt. Leo theilet offenbar die Schlüße in die zweyGattungen. Was vom Glauben beschloßenWorden, das billige er, (lat. aöprodem, aäyro-dario) und stelle er deswegen dieses Schreibenaus, daß es der Kaiser an alle Bischöffe schike;wie er denn auch diesen seinen Beyfall in seinemScheiben an Anatolium bezeuget, der abersolches den Bijchöffen kund zu machen, unter-läßet. Hingegen was (seiner Einsicht nach) ge-8m die Kanonen von Nrcaa verordnet und er-schlichen worden, könne keinen Bestand haben.

Annv. k>. 119z. Es ist lateinisch und griechisch, und

vom 2l. Merz 45z.

, vm. Der hundert und funfzehende (Ou.l^XXXIX. ) von Leo an den Kaiser. Dieseslst nun eine sehr bescheidene Antwort auf das kai-serliche Schreiben. Er saget, daß an seinemBeyfall zu zweifeln, keine Ursach vorhanden ge-wesen, weil ja die Synode diejenige Lehre durchUnterschrift gebilliget, die er im Brief an Fla-viamlM vorgetragen; und beschwehret sich noch-mals , daß Anmolius den an ihn erlaßenenBrief nicht bekant gemacht. Das Lob derStandhaftigkeit in Beobachtung der Kanonen,das ihin der Kaiser ertheilet, erkläret er (offen-bar übel) als wenn dadurch der Schlus vonConstantinopel aufgehoben werde. Er über-Hh 3 Mt