Band 
Sechster Theil.
Seite
504
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5<Z4 Geschichte der Streitigkeiten

der Leib Christi weder unsers Wesens nochrnenschlicher Materie sey, st^k-rk-

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er könne zwar ein menschlicher Leib genennetwerden, nicht aber gleiches Wesens (-->-8°-^)

um uns und mit seiner Mutter nach deinFleisch.

Anm. Vom ersten Brief f §. XXII. IV. und von beyde»F. XXV. VI. Anm. i. und 4,

Ul. B. Leo ist zwar vor die Historie hierschlechterdings keine Quelle, denn er ist und bleibtimmer die zweyte Hand. Da er niemals per-sönlichen Umgang mir Eutyche gehabt, so hater nichts weiter wtßen können, als was ihm Ewtyches, oder deßen Gegner gemeldet, und die-ses ist nicht allein wenig und ««bestimmet, son-dern auch uns aus den Originalen znverlaßigerbekannt, aus denen Leo selbst geschöpfet. Alleinda wir hier nicht so wol fragen, was hat EMY-ches gelehret, als was hat er nach den Vorstel-lungen seiner Gegner gelehret? so bekömmt Le»ein sehr wichtiges Ansehen, weil sein Widerspruchsich offenbar aus seine Vorstellungen gegründet;dieser Widerspruch aber erst in seine, denn in derganzen Vcrsamlung von Chalcedon Dogmatikden wichtigsten Einflns gehabt« Wir bemerkestdaher folgende Zeugniße:

I. im großen Schreiben an Flavianum, ge-höret nur dieses hieher, daß Leo so wol denSaz,daß der Sohn Gottes vor der Vereinigungzwey Naturen gehabt habe, als diesen, daß ee

, nach