Band 
Sechster Theil.
Seite
510
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slo Geschichte der Gtrer'tlgkeitm

laßemr Brief widerleget wird. Dieser Mannhat sichtbar keine andere Quelle seiner historischenKänmw von EMychis Lehrsäzen gehabt, alsden gedachten Brief und deßen obengedachre Bei-lagen, das Glaubenöbekäntinö rmd die Grelleeines angeblicheii Briefs des B. Iulii: er schei-net auch keine, oder doch sehr wenige Nachrichtvon den andern Bewegungen in den Morgenlan-dern gehabt zu haben. Desto wichtiger scheinenuns die Vorstellungen, die er sich von den Lehr-säzen gemacht, und die Folgerungen zu styn, dieer daraus gezogen. Diese sind, daß durch dieBestreitung der Lehre, daß zwey Naturen inChristo sind, eine Vermischung (coniun6en-tes eam in un-mi) nothwendig werde, welchedarinnen bestehe, daß die Eigenschaften der mensch-lichen Natur, der göttlichen beigeleget und alsoGott leidensfähig erkläret werde; oder eine sol-che Absonderung , welche die gottesdienstlicheVerehrung Christi des Menschen aufhebe, unddaß, wenn sie Christo die Menscheusele abspre-chen und meinen, daß die Gottheit deren Stellevertreten, Gott den Empfindungen der Leidenunterworfen werde. Dieser Verfaßer leugnet,daß Eutyches sich mit Recht auf die Lehrvör-fchriften von Nicaa und Ephesus, und auf dieAussprüche älterer Kirchenlehrer berufe.

Anm. Bon diesem allen Srnk s. oben §. VlI. IV. wo schonerinnert worden, daß es in der Laüerini Ausgabe hekWerke des Leo tom. I. p. 1 48 1 . zu finden.

X. Nach diesen haben wir noch einige Stel-len in den Akten der Kirchenversamlung zn Com

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