Band 
Sechster Theil.
Seite
526
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§26 Geschichte der Gnemgkeiten :

2lnm. äislog. II. x. z;. 6 2 . ^

V. Nach diesem Streit über die Nahmen,kömmt TheodoMus noch mehr zur Sache undverlanget , zwey Naturen des Heilandes zu be-kennen. Hieraufamworret der Gegner:vorder Vereinigung waren zwey; nachdem sie abervereiniget sind, (o-E-.ZLo-«/.) so machen sie eineNatur- aus. " Und auf die Frage, wenn denndie Vereinigung geschehen ?gleich in der Em-pfängnis:" Ferner giebt er zu, daß zwischender Menschwerdung und der Vereinigung keinUnterschied sey. Als aber Theodorems darausfolgerte, daß vor der Vereinigung nicht zweyNaturen, sondern nur eine, die göttliche seichkönnen,. so wolte der Gegner zwar zurük treten,tonte aber zwischen der Menschwerdung undVereinigung keinen Unterschied, als der verschie-denen Nahmen angeben, vielmehr wiederholte erden wichtigen Saz, daß zwischen beyden keinAugenblik von Zwischenzeit eingetreten, mithinsolle er, wie Theodorems verlangte, ein,geste-hen, daß vor der Vereinigung nur eine, nachderselben aber zwey Naturen, diejenige, welche dieandere angenommen hat, und die, welche ange-nommen worden.

Anm. x. 6z.

VI. Hierauferklarete sich der Gegner so:ichbekenne Christum aus zwey Naturen O ^

sage aber nicht: zwey Naturen^Theodoretus forderte eine Erläuterung von der

Art, wie Cristus aus zwey Naturen sey, durch

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