54» Geschichte der Streitigkeiten
ren ist vorn heil. Geist und der JungfrauMaria zum Grund des Widerspruchs gegenalle Ketzer. Denn durch das Bekantnis desallmächtigen Vaters werde zugleich die elvstge und vollkommen gleiche Gottheit des Sohnesbekannt.
Airni. i. «9. H. p. 804, nach der Ballerrni Ausgabe.Anm. 2. Die Auslaßung des Worts unum, hat deinVigilio von Tapsus /-ö»-. IV. contra Hur^ck. x>Gelegenheit gegeben, solche gegen der Eurychianekspätern Vorwürfe gegen diesen Brief;u vertheidigen-Dieses Wort hat in dem römischen Symbols niegestanden. >
II. Aus den Worten, welcher geboröttU. s. tv. folgert Leo, daß eben der eingeborneund ewige Sohn Gottes von der Maria geborestworden, und sezet hinzu: „diese zeitliche Gk-„burt hat der göttlichen und ewigen Zeugung„(narivilmi) nichts benommen und nichts him„zugethan, sondern ist bloß der Errettung des„gefallenen Menschen bestimmt, daß er den Tod„überwand und den Teufel, der des Todes Ge-„walt hatte, durch seine Kraft zerstöret«: Denst„wir hatten den Urheber der Sünde und des„Todes nicht übeiwinden können, wenn er nicht„unsere Natur angenommen hatte, den weder„die Sünde beflecken; noch der Tod behaltest„können. Denn er ist empfangen vorn heilt«„gen Geist, in dem Leib seiner Mutter der Jung-„stauen, welche ihn eben so, die Jungstauschast„unbeschadet, geboren, als sie ihn ohne Schadest„der Jungstauschaft empfangen. „ Nachdemer einige Schriftstellen angezeiget, welche gegen
Eury-