Band 
Sechster Theil.
Seite
550
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5 5-r Geschichte der Streitigkeiten

Am«. S. h. uv. fünfte ^andl. ll. nnd lll. vergl. mitH. uxxv. IX.

II. Die Anrede der Synode an den K.Marcianum, aus welcher hier folgendes aus-zuzeichnen : i) bey aller Vortreflichkeit und HiN-langlichkeit ver nicämscheu Formel zum rech-ten Glauben, sey doch nöthig gewesen, gegen die,welche die darinnen enthaltene Lehrsaze verdre-heten, neue Erläuterungen und Bestimmungenfestzusetzen: 2) in den Artikeln des Bekantnißes;er ist herniedergekommen, er ist Fleisch ge-worden, er ist Mensch geworden, waren dieWahrheiten vorgetragen, welche von den neuernBesireitern der neuen Lehre von der PersonChristi geleugnet würden: z) es waren derglei-chen beßere Bestimmungen der symbolischenLehren gegen neuere Irtümer schriftlich versaßetworden: endlich 4) daß die brliebten Formelnschon durch älterer Kirchenlehrer Aussprüche be-stätiget worden.

Annr. I. S- Mails! rom. VII. p. 45;. tqq. Dieser gau-, ze Aufsaz siehet einer Entschuldigung ähnlich, daß iria"die sogenannte Definition abgefaßct, welche bc» de>l>kaiserlichen Hof übel angebracht war, da er einenchen Schlus selbst verlanget; hingegen in Absicht aufviele Eiferer vor die erste Kirchenvcrsamlung zu Eph^sus, war sie allerdings nöthig.

2 lnm. 2. Aus dem Schreiben der Synode an den' lernen wir nichts, das hieher gehörete.

§. XEV.

Man kann leicht vorher erwarten, daß vonden Gegnern dieser Parthei uns beinahe nichwübrig ist, aus dem wir ihre Vorstellung von den

MeinuN-