Band 
Sechster Theil.
Seite
572
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57- Geschichte der Streitigkeiten

ben würden, welches geschehen muste, wenn Eutpcbeswirklich so gelehret, wie jene gedacht haben. Hingegenhat Leo im Brief an Figvianum x. 8ry. das söge«nannte dpirce Geschlechte, die commanicarionem «xore-lesmüruin ausdrücklich vorgetragen: ax-r cnim, sageter, urrsgue form» (d. i. Natur) LUIN slteriu« comwU'nione, gnvcl pro^rium eck, verbo kcilicer opersure, <juoüVerdi eck, el esrns cxle^uenre, grioä c»ruis eck.

§. XClX.

Gegen diesen Lehrbegrif können wir keinebesondere Polemik der Eutychianer vortra-gen. Alles, was sie ihm, oder doch den, ih-nen selbst widersprechenden Sazen deßelben ent-gegenstellten, war die Folgerung, daß durch dieausdrükliche Bestimmung der zwey Naturendurch die Behauptung der Verschiedenheit der-selben, durch die sorgfältige Unterscheidung dereiner jeden wesentlichen Eigenschaften, so wolals Handlungen, die Einheit Christi aufgeho-ben, eine Trennung; oder Absonderung derNaturen in Christo nothwendig gemacht undkurz, die bishero an Nestorio verdammten Ir-tümer genehmiget würden.

Anm. S-§.dXXXXV.

§. O

Man kan aus diesen Vorstellungen der Lehr-saze und Widersprüche eines jeden Theils selbstabnehmen, wie nöthig es sey, um sie noch voll-ständiger zu machen und noch mehr zu berichti-gen, noch auf einige an sich historische Umstän-de Acht zu haben, die man bey diesen Streitig-keiten leicht bemerken wird. Erstlich vergaßen