Band 
Sechster Theil.
Seite
595
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mit Euryche und deßen Freunden. 595

ingung in der Natur angenommen, d. i. einesolche, da aus der Vereinigung und den unter sichvereinigten Dinge, i eine Natur entstehet. Estvaren zwar die Theologen nicht einig, wie Etl-iches und seine Anhänger die nach der Ver-einigung eine Natur verstanden, doch seyes aus den Schriften der Vater leicht zu bestim-men. Es könnten Dinge auf eine dreifacheArt vereiniget werden: einmal wenn Dingevereiniget werden, die an sich vollkommen sindund in der Vereinigung ganz bleiben, entwederuach einer bestimmten Ordnung zusammen, zneiner gewißen Figur gebracht werden, z. B.Holz und Steine zu einem Gebäude, oder oh-ue gewiße Ordnung beysammen sind, wie einSteinhaufe. Auf diese Art scheine eher Ne-slorius, als Eutyches sich die Vereinigungder Naturen in Christo vorgestellet zu haben;hernach, wenn zwey Dinge zu einem drittenvereiniget werden: an sich sind sie vollkommenUnd ganz; werden aber verwandelt, und alsoaus zweyen Naturen eine Natur; wie beyaller Vermischung geschiehet; endlich kön-nen auch ohne Vermischung, und ohne Ver-wandelung Dinge vereiniget werden und ausihnen eine vollkommene Natur entstehen, wennsie an sich unvollkommen und dazu bestimmtsind, als Theile eine Natur auszumachen; undso ist die Vereinigung zwischen dem Leib undder Gele des Menschen. Eine von den beydenllzten Arten scheinet Eutyches angenommenLU haben. Der Jesuit glaubet nicht, daß manPp 2 den